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Die Fraktionsvorsitzende spricht von einem "Haushalt der verpassten Möglichkeiten“. Nach zehn Jahren harter Konsolidierung seien finanzielle Gestaltungsräume entstanden und die "einmalige Chance" klug zu investieren. Stattdessen werde die freie Kunstszene kaum unterstützt, Stadtwerk und Wohnungsbauförderung würden symbolische Beträge bekommen. Pop wirft dem Senat uneingelöste Versprechen und Wortbruch u.a. bei der City-Tax, in der Liegenschafts- sowie in der Personalpolitik im öffentlichen Dienst vor. Rot-Schwarz brüste sich, ohne neue Schulden auszukommen und sogar abzubauen. Für den vielgerühmten Rückkauf der Wasserbetriebe müsse sich das Unternehmen jedoch mit 1,4 Milliarden Euro verschulden. Mit Blick auf den BER und die eingestellten Bürgschaften für Kredite in Höhe von sechs Milliarden Euro kritisiert sie eine "wachsende Schattenverschuldung".


