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Der Vorsitzende der Linksfraktion wirft der Landesregierung vor, alle Politik der "schwarzen Null" und dem Abbau von Schulden zu unterwerfen statt zu schauen, was die Stadt und die Menschen tatsächlich brauchten. Durch die Mehreinnahmen sei Berlin momentan in der Lage, ohne neue Kredite in die Infrastruktur, Daseinsvorsorge und den sozialen Zusammenhalt zu investieren. Stattdessen breche der Senat sein Versprechen an die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes, ihre Gehälter wieder an das Bundesniveau anzugleichen. Auch die neue City-Tax fließe nicht wie vereinbart der freien Kulturszene zu. Das sei "Haushaltspolitik von Hütchenspielern". Ohne Not fahre Rot-Schwarz die Stadt infrastrukturell und sozial auf Verschleiß.


