Thema auf Antrag der Fraktion Die Linke:
"Keine Hinterzimmer-Deals mit Stromkonzernen! Der SPD-CDU-Senat muss endlich die transparente Debatte um die Zukunft des Berliner Stromnetzes ermöglichen!". Ein
Dringlicher Antrag der Fraktionen von Bündnis90/Die Grünen und Die Linke wird an den Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt und den Hauptausschuss verwiesen.
sieht keinen rechtlichen Grund für die "Politik der verschlossenen Tür" des Senats beim Festlegen der Anforderungen an die künftigen Stromnetzbetreiber. Es müsse eine transparente Diskussion stattfinden. Stattdessen entscheide der Senat, das Parlament erhalte die Kriterien im Geheimschutzraum und dann gingen sie raus an die Unternehmen.
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weist den Vorwurf der Linksfraktion von "Hinterzimmer-Deals" mit den Stromkonzernen zurück. Die Ausschreibung sei ein sauberes, rechtssicheres und transparentes Verfahren. Zu den fünf "echten Zukunftsfragen", die sich der Senat stellen müsse, gehört nach seinen Worten eine wettbewerbsfähige Bewerbung. Beim Kauf der Stromnetze sei Berlin ein Bewerber unter vielen.
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Harald Wolf fragt in einer Kurzintervention nach, wie es Gewerkschaften und Arbeitnehmer ermöglicht werde, an der Debatte über die Kriterien für Stromnetzbetreiber teilzunehmen. Woher bekämen sie die Informationen, fragt er. - Daniel Buchholz wirft ihm vor, so zu tun, als fände die Diskussion darüber in einer Blackbox statt. Er verspricht, veröffentlichungswürdige Informationen preiszugeben.
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fordert ebenfalls eine öffentliche Debatte über die Energienetze. Die Geheimhaltungspolitik des Senats für die Konzessionsvergabeverträge liege weder im Interesse der Berliner noch im Interesse des Abgeordnetenhauses. Das Parlament müsse die Vergabekriterien diskutieren und sollte sich das Vorgehen des Senats nicht mehr gefallen lassen.
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verspricht auch weiterhin ein diskriminierungsfreies Verfahren bei der Vergabe der Stromnetze. Er verbitte sich Legendenbildungen und Verschwörungstheorien durch die Linken. Auf eine Zwischenfrage, ob Vertragsentwürfe eine Vertraulichkeitsklausel enthielten, weist er den betreffenden Abgeordneten darauf hin, dass er dies selbst einsehen könne.
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fordert erneut die Veröffentlichung der Wertungs- und Gewichtungskriterien für die Vergabe der Energienetze. Niemand könne wissen, ob es eine Vertraulichkeitsklausel gibt, da ja alles vertraulich sei.
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unterstützt den Antrag der Grünen und Linken und fordert eine öffentliche Debatte zur Zukunft der Energienetze. Der Senat müsse mehr Mut zur Transparenz zeigen. Er, so Mayer, gehe davon aus, dass es nach der Vergabe der Netzkonzession sowieso Klagen geben werde.
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Der Senator weist den Vorwurf der Hinterzimmer-Politik zurück: Kaum ein Thema in der Berliner Politik werde seit Jahren so öffentlich besprochen wie das der Vergabe der Stromnetze. Soweit es möglich sei, würden Informationen gegeben. Es gebe aber Anwälte, die nur auf Verfahrensfehler warteten. Des weiteren geht Müller auf die Arbeit am Energiewendegesetz und das Ziel für ein klimaneutrales Berlin bis 2050 ein.
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wendet sich in seinem 2. Redebeitrag direkt an Finanzsenator Nußbaum. Er solle erklären, warum er dieses Konzessionsvergabeverfahren gewählt habe. Die zentralen Dokumente seien nicht öffentlich. Bei allen Ausschusssitzungen zu den Energienetzen müsse die Öffentlichkeit den Raum verlassen. Nußbaum gefährde durch seine Heimlichtuerei das Verfahren.
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begrüßt die Ankündigung von Senator Müller zum Aufbau "interner Kompetenzen". Er habe aber den Eindruck, auch beim Thema Stromnetze spiele der Senat mit einer "Moral und Zuversicht wie Hertha im letzten Jahr im Kampf um den Abstieg". Er bedauert, dass die Anregungen seiner Fraktion, ein energiepolitisches Konzept gemeinsam mit Brandenburg zu erarbeiten, auf wenig Gegennliebe beim Senat gestoßen seien.
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