Thema auf Antrag der SPD: "Pferdefleisch-Skandal – was unternimmt der Senat?"
listet die Lebensmittelskandale der letzten 20 Jahre auf - angefangen mit dem Gammelfleischskandal von 1993. Immer wieder sei mehr Kontrolle und Transparenz versprochen worden. Passiert sei nix. Die Bußgelder müssten erheblich erhöht werden und die Gewinne, die durch falsch deklarierte Produkte erzielt worden seien, eingezogen werden.
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fordert eine lückenlose Kennzeichnung und engmaschige Kontrolle von Lebensmitteln. In den Bezirken seien allerdings nur 60 Kontrolleure tätig. Sie könnten gar nicht alle Nahrungsmittel im Blick behalten. Das Landeslabor sei überlastet. Produktionsketten müssten verkürzt werden; sie würden gerade einladen zu kriminellen Machenschaften wie der Täuschung der Verbraucher.
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greift zunächst die Piraten an, denen er das Selbstverständnis über ihre Rolle als Legislative abspricht. Ausdrücklich begrüßt er den von Bund und Ländern erarbeiteten "Nationalen Aktionsplan" als Konsequenz aus dem Pferdefleischskandal. Es dürfe nicht sein, dass man aus Unrecht Profit zieht.
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Herberg bezeichnet in einer Kurzintervention die Aktuelle Stunde zum Pferdefleischskandal als "extrem populistisch" und dem Bundestagswahlkampf geschuldet. Dieser Skandal hätte mit der aktuellen Gesetzeslage nicht verhindert werden können. Verändert werden müssten die Kennzeichnungspflichten. - Jupe bekräftigt, er wolle als Abgeordneter der Regierung Fragen stellen. Dies verstünden die Piraten offenbar nicht.
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kritisiert den global organisierten Lebensmittelbetrug. Der Pferdefleischskandal sei mehr "als eine banale Tiersortenverwechslung". Millionen Menschen seien getäuscht worden. Dagegen müsse ein verlässliches Netz zuverlässiger Kontrollen entstehen. Aufgabe des Senats müsse es sein, diese Kontrollen tatsächlich durchzuführen.
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fordert, dass auf allen Lebensmitteln, Kosmetika und Bekleidung "klar, vollständig und korrekt" deklariert werde, was darin sei. Er kritisiert die wieder geplante Verwendung von Tiermehl zur Fütterung und die niedrigen Preise für tierische Produkte. "Wer Fleisch zu Dumpingpreisen kauft, braucht sich trotz hoher EU-Förderungen für Massentierhaltung nicht zu wundern, wenn dann Industrieabfall auf dem Teller landet".
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Der Verbraucherschutzsenator erklärt, dass die Herkunft tierischer Erzeugnisse in Lebensmitteln und anderen Produkten klar gekennzeichnet werden müsse. Dazu bedürfe es einer europäischen Rechtsgrundlage. Danach werde gerade gesucht. Heilmann verweist darauf, dass der Pferdefleischbetrug durch die undurchsichtigen Produktions- und Vertriebswege quer durch Europa erleichtert werde. Er warnt davor, die Massentierhaltung schnell abschaffen zu wollen.
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möchte für das Protokoll "festhalten", dass sich die Abgeordneten der Opposition rege an der Aussprache beteiligt hätten. Die Abgeordneten der Koalition, die das Thema Pferdefleischskandal auf die Tagesordnung gesetzt hätten, glänzten dagegen durch "weitgehend geistige und körperliche Abwesenheit."
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reagiert auf die Ansicht von Verbraucherschutzsenator Heilmann, wonach Massentierhaltung notwendig sei. Die Verbraucher lehnten sie ab und wissenschaftliche Untersuchungen hätten bewiesen, dass es ohne gehe.
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