Thema auf Antrag der Piratenfraktion: "Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Berlin – konsequente Aufklärung, Prävention und Verfolgung statt Lippenbekenntnissen und Wahlkampfgeplänkel!"
kritisiert die "tagtägliche" institutionelle Diskriminierung von Migranten in Ämtern und Behörden. Der Senat behaupte, diese Behörden reformieren zu wollen. Tatsächlich seien dies "blumige Versprechungen", die der Realität nicht entsprächen. Darüber hinaus betreibe die CDU "rassistische Mobilisierung" gegen Asylbewerber und verhindere die Ansiedlung neuer Gemeinschaftsunterkünfte.
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findet das Thema zu ernst, um sich in einem "Parteienhickhack" zu bekämpfen. Der Kampf gegen Rechtsradikalismus sei auch den Sozialdemokraten besonders wichtig. Rassismus müsse nachhaltig und in jeder Generation aufs Neue bekämpft werden. Wichtige Maßnahmen seien dabei die interkulturelle Schulung von Behördenmitarbeitern sowie Prävention und Jugendarbeit.
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sieht in einer Stärkung der Zivilgesellschaft das beste Mittel gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Die rot-schwarze Regierungskoalition hätte sich aber anders entschieden und würde stattdessen auf den Verfassungsschutz setzen. Dieser habe nichts besseres zu tun als die NSU-Akten zu schreddern.
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widerspricht der Darstellung im Antrag, Rassismus sei in der Mitte der Gesellschaft verbreitet und werde nicht hinreichend bekämpft. Es sei zudem falsch, Rassismus zum Wahlkampfthema zu machen, dies spiele den Extremisten in die Hände. Die Demokraten müssten bei der Bekämpfung von Extremismus zusammenhalten.
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Oliver Höfinghoff bezeichnet die Verbreitung von rassistischem Gedankengut in der Mitte der Gesellschaft für wissenschaftlich belegt. Insbesondere Migranten würden damit täglich konfrontiert. Auch in der CDU sei rassistisches Gedankengut vorhanden. - Andreas Gram findet es "unerträglich", dass Höfinghoff Kollegen seiner Fraktion rassistisches Gedankengut unterstelle.
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betont, dass nicht nur Extremisten gefährlich seien, sondern auch jene, die Vorurteile schürten und ein "Klima der Verachtung" erzeugten. "Aus Worten können Taten werden", zitiert er Bundeskanzlerin Merkel. Leider hätten ihre Worte "keine Folgen". Er fragt den Innensenator, ob eine Überprüfung aller Tötungsverbrechen seit der Wiedervereinigung auf einen rechtsextremen Hintergrund erfolgt sei oder ob er dabei bleibe, dass verschiedene Morde keinen solchen Hintergrund aufwiesen.
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Der Innensenator weist den Vorwurf der Piraten, die CDU betreibe "rassistische Mobilisierung" nachdrücklich zurück. Dem Abgeordneten Tas (Die Linke) entgegnet er, dass ein so genanntes "Racial Profiling" der Polizei in Berlin "aus guten Gründen" nicht angewandt werde. Tas werde diesen Nachweis selbst erbringen müssen und dabei "Probleme haben".
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antwortet der Abgeordneten Clara Hermann (Grüne), dass sich die SPD "seit Jahren" um das Thema gewaltbereite Neonazis kümmere – beispielsweise durch die Verbesserung der Observationsmöglichkeiten für die Polizei. Es sei selbstverständlich, dass bei Entwicklung wie der NSU-Terrorzelle oder bei Terrornetzwerken konsequent gehandelt werden müsse.
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