Klaus Wowereit (SPD) (Quelle: rbb)
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- Klaus Wowereit (SPD) - Abschiedsrede

Der Regierende Bürgermeister dankt der SPD-Fraktion und den Koalitionspartnern aus vier Regierungsphasen für die Zusammenarbeit. In Berlin sei es nicht leicht, Politik zu machen. Koalitionen seien hier selten Liebesheiraten, eher Zweckbündnisse. Berlin sei eine Stadt im Wandel. Das sei keine Bedrohung, sondern eine positive Herausforderung. 50.000 neue Einwohner kämen pro Jahr. Man habe die Chance, diesen Wandel sozialverträglich zu gestalten. Die Innenstadt solle nicht nur etwas für die Reichen seien. Deshalb müsse man bezahlbare Wohnungen anbieten. Grundvoraussetzung bei der Gestaltung des Wachstums sei innere Liberalität. Es gebe aber Menschen, die das nicht akzeptieren wollten. Wowereit ruft deshalb dazu auf, Rechtsextremismus schon an den Wurzeln zu bekämpfen und die NPD zu verbieten. Er sei dankbar, dass er in Berlin und für Berlin habe Politik machen dürfen. "Es hat mir Spaß gemacht", so Wowereit.