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rbbonline | Landtag Brandenburg | 2008 | 28. Februar

Im Parlament
Im Parlament

28. Februar 2008

64. Sitzung des Brandenburger Landtages

Der Landtag hat am Donnerstag die Mitglieder für den parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Bodenreform-Affäre gewählt. Dem Ausschuss gehören zehn Abgeordnete an. _mehr

TOP 1

Aktuelle Stunde

Die Abgeordneten diskutieren den Antrag der Fraktion der DVU: Kindestötungen in Brandenburg - Ursachen, politische Verantwortung und Lösungsmöglichkeiten

Birgit Fechner; Quelle: rbb

Birgit Fechner (DVU)

verortet die Ursachen für Kindstötungen nicht in der DDR-Vergangenheit, sondern in der Jetzt-Zeit. In den neuen Bundesländern litten mehr junge Mütter unter sozialer Isolation, Armut und Stress als im Westen. Die Verwahrlosung sei auch eine Folge der SPD-Politik der letzten Jahre. _mehr

S. Lehmann; Quelle: rbb

Sylvia Lehmann (SPD)

sieht in Kindstötungen Panikreaktionen von Müttern, die im vereinten Deutschland aufgewachsen sind. Das Problem sei nicht mit dem langen Schatten der DDR-Vergangenheit zu erklären. Böhmer diskreditiere die Frauen im Osten. _mehr

Birgit Wöllert; Quelle: rbb

Birgit Wöllert (Die Linke)

Kindstötungen sind ihrer Meinung nach Ausnahmefälle, begangen in einer psychischen Ausnahmesituation. Sie fordert eine sachlichere Debatte und exakte Untersuchungen, angefangen mit einer Kriminalstatistik, die die Vorgänge differenzierter erfasst. _mehr

Roswitha Schier; Quelle: rbb

Roswitha Schier (CDU)

widerspricht Sylvia Lehmann. In der DDR hätten viele Frauen eine Schwangerschaft leichtfertig abgebrochen. Sie widerspricht auch Birgit Fechner. Es gebe keinen Zusammenhang zwischen Armut und Kindstötung. Roswitha Schier spricht sich für die anonyme Geburt aus. _mehr

Birgit Fechner; Quelle: rbb

Birgit Fechner (DVU)

fühlt sich durch die anderen Redebeiträge bestätigt. Es werde in Brandenburg nur reagiert, es müsste aber Ursachenforschung betrieben werden. _mehr

TOP 2

Fragestunde

Behandelt wurden zwei dringliche Anfragen der CDU: Positionierung der Landesregierung zur Wohngelderhöhung (Drucksache 4/5949) und 18 Mio Euro-Investition in Schenkendöbern in Gefahr (Drucksache 4/5948). Alle weiteren Fragen: Drucksache 4/5895 _mehr

TOP 3

Evaluierung der Kulturentwicklungskonzeption

Auf Antrag der Fraktion DIE LINKE
sollen unter Einbezug der Veränderungen in den letzten Jahren realistische kulturpolitische Strategien entwickelt werden. Drucksache 4/5821

Gerd-Rüdiger Hoffmann; Quelle: rbb

Gerd-Rüdiger Hoffmann (Die Linke)

vermisst eine langfristige Finanzierung von Kultur durch die Landesregierung und die Berücksichtigung neuerer künstlerischer Formen. Die Kompetenzen von Kommunen und Landesregierung seien ebenfalls nicht ausreichend geklärt. _mehr

Andreas Kuhnert; Quelle: rbb

Andreas Kuhnert (SPD)

hält den Antrag der Linken inhaltlich für richtig, aber formal für überflüssig. Die Regierung werde die Kulturkonzeption ohnehin überarbeiten und dem Landtag noch vor der Sommerpause vorlegen. _mehr

Markus Nonninger; Quelle: rbb

Markus Nonninger (DVU)

spricht von jahrelanger verfehlter Politik. Die Landesregierung favorisiere den Speckgürtel und vernachlässige die Randregionen. _mehr

Wieland Niekisch (CDU); Quelle: rbb

Wieland Niekisch (CDU)

stimmt Andreas Kuhnert zu. Die Sache sei bereits in Arbeit. Planungssicherheit für kulturelle Einrichtungen sei gegeben. Das gelte auch für den berlinfernen Raum. Kultur ist laut Niekisch auch eine wichtige Stütze des Tourismus in Brandenburg. _mehr

Johanna Wanka; Quelle: rbb

Johanna Wanka (CDU)

Die Kulturministerin hält die Kulturkonzeption in Brandenburg für vorbildlich. Einfache Regelungen der Kompetenzen von Land und Kommunen seien nicht möglich. Hier müssten sich die Partner jeweils abstimmen. _mehr

Gerd-Rüdiger Hoffmann; Quelle: rbb

Gerd-Rüdiger Hoffmann (Die Linke)

erinnert, dass eine Aktualisierung von Johanna Wanka bereits für Juni 2007 zugesagt worden sei. Damit sei diese längst überfällig. Sie solle spätestens bis Dezember 2008 nachgereicht werden. _mehr

TOP 4

Schulkostenausgleich

Die Fraktion DIE LINKE stellt einen Antrag auf Schulkostenausgleich für begabte Schüler, die in einem anderen Bundesland als ihrem Heimatort eine Spezialschule besuchen wollen. Dafür solle sich die Landesregierung im Bundesrat einsetzen. Drucksache 4/5822

Gerrit Große; Quelle: rbb

Gerrit Große (Die Linke)

Wenn sportlich begabte Kinder eine spezielle Sportschule besuchen wollen, scheitere das oft daran, dass die Schule in einem anderen Bundesland liege und die Frage der Betreuungskosten damit nicht geklärt sei. _mehr

Klara Geywitz (SPD); Quelle: rbb

Klara Geywitz (SPD)

lehnt diesen Antrag, weil er formal kleine Mängel aufweise. Sie will Anregungen daraus aber in den entsprechenden Ausschüssen besprechen. _mehr

Birgit Fechner (DVU); Quelle: rbb

Birgit Fechner (DVU)

beklagt, dass Brandenburg Schüler aus anderen Bundesländern subventioniere. Die DVU setzt auf eine Bundesratsinitiative, die eine einheitliche Regelung finden soll. _mehr

Ingo Senftleben; Quelle: rbb

Ingo Senftleben (CDU)

begrüßt, dass seit neuestem auch die Linkspartei dafür eintreten würde, dass es für besonders begabte Kinder möglich sein soll, Schulen entsprechend ihrer Begabungen besuchen zu können. _mehr

Holger Rupprecht (SPD); Quelle: rbb

Holger Rupprecht (SPD)

lehnt den Antrag der Linkspartei ab. Denn ein genereller Kostenausgleich bei grenzüberschreitendem Schulbesuch sei nicht möglich. _mehr

TOP 5

Arbeitnehmerfreizügigkeit ab 2009 ohne Sozialdumping

Die Fraktion DIE LINKE will mit ihrem Antrag erreichen, dass ab 2009 für die neuen EU-Mitgliedsstaaten die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit durchgesetzt wird. Um Lohndumping zu verhindern, sei ein gesetzlicher Mindestlohn notwendig. Drucksache 4/5831

Christian Görke (Die Linke); Quelle: rbb

Christian Görke (Die Linke)

Die Linksfraktion spricht sich für die Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit ab dem 1.Mai 2009 aus. Das Land Brandenburg würde davon wirtschaftlich profitieren. Allerdings müsse gleichzeitig ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden. _mehr

Esther Schröder (FDP); Quelle: rbb

Esther Schröder (FDP)

erklärt, dass für die SPD-Fraktion vor einer Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit der gesetzliche Mindestlohn verankert sein müsse. Deshalb denke der Bundesarbeitsminister darüber nach, die Einführung auf 2011 zu verschieben. _mehr

Markus Nonninger (DVU); Quelle: rbb

Markus Nonninger (DVU)

lehnt für die DVU-Fraktion offene Arbeitsmärkte innerhalb Europas ab. Es gäbe keine Notwendigkeit dafür. _mehr

Arbeitsministerin Dagmar Ziegler (SPD); Quelle: rbb

Arbeitsministerin Dagmar Ziegler (SPD)

erklärt, dass aus Brandenburger Sicht eine Verlängerung der Übergangsregelungen für die Arbeitnehmerfreizügigkeit keine Vorteile für den einheimischen Arbeitsmarkt bieten würde. Außerdem stimmte sie der Linksfraktion zu, dass Lohndumping verhindert werden müsse. _mehr

Christian Görke 2 (Die Linke); Quelle: rbb

Christian Görke (Die Linke)

warnt in seinem zweiten Beitrag, dass Brandenburg im Rahmen der Arbeitsnehmerfreizügigkeit Niedriglohnland werden könnte, wenn nicht gleichzeitig soziale Mindeststandards garantiert werden würden. _mehr

TOP 6

Bericht zum Flughafenprojekt BBI

Die Fraktion DIE LINKE fordert die Landesregierung auf, dem Landtag zur Parlamentssitzung am 9./10. April 2008 einen Bericht über den aktuellen Stand der Realisierung des Flughafen-Projekts BBI vorzulegen. Drucksache 4/5872

Anita Tack (Die Linke); Quelle: rbb

Anita Tack (Die Linke)

erwartet angesichts zahlreicher Probleme beim Großprojekt "Ausbau Flughafen Schönefeld zum bbi" mehr Informationen von der Landesregierung. Ansonsten könne das Parlament seiner Kontrollpflicht nicht nachkommen. _mehr

Jens Klocksin (SPD); Quelle: rbb

Jens Klocksin (SPD)

weist daraufhin, dass das Flughafenprojekt in völlig normalen Bahnen verlaufe. Dennoch schließt er sich der Forderung von Frau Tack an, die Landesregierung nach einen Finanzierungsplan zu fragen. _mehr

Liane Hesselbarth (DVU); Quelle: rbb

Liane Hesselbarth (DVU)

kritisiert, dass die Bahnanbindung an den zunküftigen Flughafen bbi wahrscheinlich nicht rechtzeitig fertig werden würde. Die DVU-Fraktion fordert von der Landesregierung einen Bericht zum Finanzierungskonzept und schließt sich dem Antrag der Linksfraktion an. _mehr

Detlef Karney (CDU); Quelle: rbb

Detlef Karney (CDU)

lobt, dass regionale Unternehmen bereits jetzt stark von dem Projekt profitierten. Im Gegensatz zur Linksfraktion fühle er sich ausreichend von der Landesregierung informiert. Ein zusätzlicher Bericht sei nicht nötig. _mehr

Ulrich Junghanns; Quelle: rbb

Ulrich Junghanns (CDU)

weist die Kritik der Linksfraktion zurück: Die Landesregierung würde immer ausführlich informieren, sowohl über die Finanzierung als auch über Probleme der Bahnanbindung. _mehr

TOP 7

Kennzeichnungspflicht für alle gentechnisch veränderten Lebensmittel

Die Fraktion der DVU fordert die Landesregierung auf, sich über eine Bundesratsinitiative dafür einzusetzen, dass auch Produkte wie Fleisch oder Eier von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln ernährt wurden, gekennzeichnet werden. Eine Überweisung an den entsprechenden Ausschuss wurde abgelehnt. Drucksache 4/5887

Norbert Schulze (DVU); Quelle: rbb

Norbert Schulze (DVU)

verweist darauf, dass die meisten Verbraucher gentechnisch veränderte Lebensmittel ablehnen. Sie würden aber Fleisch, Milch und Eier zu sich nehmen, die von Tieren stammen, die gentechnisch verändertes Futtermittel bekommen hätten. Diese Lebensmittel müssten nicht deklariert werden und dies sei "kriminell". _mehr

Kerstin Kircheis (SPD); Quelle: rbb

Kerstin Kircheis (SPD)

bzeichnet den Antrag als überflüssig und erinnert daran, dass 2008 das Bundesgesetz zur Änderung des Gentechnikrechtes beschlossen wurde. So dürften Lebensmittel tierischer Herkunft nicht den Zusatz "Ohne Gentechik" tragen, wenn die Futtermittel gentechnisch verändert worden seien. _mehr

Renate Adolph (Die Linke); Quelle: rbb

Renate Adolph (Die Linke)

unterstreicht, dass andere Parteien schon seit langem das Thema Gentechnik thematisiert hätten. Es handele sich um eine Risikotechnologie. Die "grüne Gentechnik" sei "das größte Freilandexperiment am lebenden Objekt". _mehr

Norbert Schulze (DVU); Quelle: rbb

Norbert Schulze (DVU)

wiederholt, dass Milch, Eier und Fleisch von Kühen, die mit gentechnischen verändertem Mais oder Soja gefüttert worden seien, eben nicht gekennzeichnet werden müssten. Es gebe eine "Kennzeichnungslücke". _mehr

TOP 8

Die Dienstleistungsrichtlinie umsetzen – Verwaltung modernisieren

Gemäß der europäischen Dienstleistungsrichtlinie (freie grenzüberschreitende Erbringung von Dienstleistungen) müssen "einheitliche Ansprechpartner" für die Dienstleister in allen EU-Ländern eingesetzt werden; gemäß der föderalen Struktur Deutschlands in jedem Bundesland. Die Landesregierung wird aufgefordert, die dafür notwendigen Voraussetzungen zu erfüllen. Drucksache 4/5913

Tina Fischer; Quelle: rbb

Tina Fischer (SPD)

weist die Landesregierung darauf hin, dass für die Umsetzung der Richtlinie nur noch wenig Zeit zur Verfügung steht. Sie schlägt vor, auf Landesebene ein elektronisches Portal einzurichten, über das alle Anfragen laufen sollen. _mehr

Gerlinde Strobrawa; Quelle: rbb

Gerlinde Strobrawa (Die Linke)

Die Linksfraktion lehnt die Dienstleistungsrichtlinie nach wie vor ab, weil ihrer Ansicht nach durch diese Richtlinie Dumpingwettbewerb bei Löhnen gefördert wird. _mehr

Dierk Homeyer; Quelle: rbb

Dierk Homeyer (CDU)

erhofft sich durch die neue Richtlinie nicht nur den Abbau von Bürokratie, sondern auch einheitliche Ansprechpartner für in- und ausländische Unternehmer, die ein Gewerbe aufnehmen wollen. _mehr

Markus Nonninger (DVU)

kritisiert den Antrag, weil er nur etwas Selbstverständliches einfordere – nämlich, dass die Landesregierung ihre Arbeit mache. _mehr

Ulrich Junghanns; Quelle: rbb

Ulrich Junghanns (CDU)

erwartet von der Richtlinie einen Modernisierungsschub für die öffentliche Verwaltung; sie könne schneller und besser werden. Außerdem sei die Richtlinie notwendig, um die Wirtschaft internationaler zu machen. _mehr

TOP 9

"Netzwerke Gesunde Kinder"

Der Antrag der Fraktionen der SPD und der CDU zielt auf die Weiterführung und den Ausbau der "Netzwerke Gesunde Kinder" auch nach 2009. Drucksache 4/5916

Martina Münch; Quelle: rbb

Martina Münch (SPD)

fordert eine Kultur des Hinschauens. Außerdem müssten die Präventionsangebote für junge Mütter ausgebaut werden, in dem das Netz zwischen ehrenamtlichen und professionellen Helfern enger geknüpft werde. _mehr

Birgit Wöllert; Quelle: rbb

Birgit Wöllert (Die Linke)

Die Linksfraktion schließt sich dem Antrag der Regierungsfraktion an. Gleichzeitig fordert sie, die Schwangerenkonfliktberatungsstellen finanziell zu unterstützen. _mehr

Monika Schulz; Quelle: rbb

Monika Schulz (CDU)

Frau Schulz schlägt als Ergänzung der Netzwerke die Beschäftigung von Familienhebammen vor. Diese könnten Familien länger begleiten. _mehr

Birgit Fechner; Quelle: rbb

Birgit Fechner (DVU)

Frau Fechner kritisiert den Antrag als "erbärmlich". Die DVU-Fraktion stimmt ihm aber dennoch zu. _mehr

Familienministerin Dagmar Ziegler; Quelle: rbb

Familienministerin Dagmar Ziegler (SPD)

lobt die Arbeit der bestehenden Netzwerke "Gesunde Kinder". Allerdings seien landesweit insgesamt 30 Netzwerke notwendig. Um alle zu finanzieren, sei dringend eine bundesgesetzliche Regelung notwendig. _mehr

TOP 10

Gesunde Ernährung in Kindertagesstätten und Schulen

Auf Antrag der Fraktionen der SPD und der CDU soll die Landesregierung bis zum 15.06.2008 eine Bestandsaufnahme machen, wie es um die Gesundheit, Ernährung und Bewegung in den Kitas und Schulen bestellt ist. Drucksache 4/5917

Monika Schulz; Quelle: rbb

Monika Schulz (CDU)

kritisiert, dass immer noch zu viele Kinder in Brandenburg schlecht ernährt werden würden. Um langfristige Gesundheitsrisiken und -störungen zu schmälern, müssten präventive Angebote frühzeitig bereit gestellt werden. Sie fordert einen Bericht der Landesregierung. _mehr

Birgit Wöllert; Quelle: rbb

Birgit Wöllert (Die Linke)

kritisiert den Antrag der Regierungsfraktion als inhaltsleer. Da der Handlungsdruck aber erheblich sei, würde die bloße Anforderung eines Berichts der Landesregierung notwendige Entscheidungen verzögern. _mehr

Martina Münch; Quelle: rbb

Martina Münch (SPD)

weist daraufhin, dass die Probleme bei der Ernährung von Kindern in Kitas nicht durch Geld gelöst werden könnten. Da es keine gesicherten Zahlen gäbe, müsse die Situation erst einmal analysiert werden. _mehr

Birgit Fechner; Quelle: rbb

Birgit Fechner (DVU)

kritisiert den Antrag der Landesregierung als teilweise "beschämend". Trotzdem schließt sich die DVU-Fraktion ihm aber an. _mehr

Holger Rupprecht, Quelle: rbb

Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD)

Der Minister erklärt, dass das Recht der Kinder in Kitas und Schulen des Landes auf gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung gesetzlich genügend geschützt werde. Allerdings müssten die Eltern in geeigneter Weise einbezogen werden. _mehr

Dieter Dombrowski; Quelle: rbb

Dieter Dombrowski (CDU)

weist darauf hin, dass niemand in Brandenburg derzeit wisse, was in den Schulen des Landes in Sachen Essensversorgung vor sich gehe. Dieses Wissen müsse beschafft werden. _mehr

TOP 11

Kein Luft-Boden-Schießplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide

Auf Antrag der Linksfraktion soll der Landtag seine ablehnende Haltung zu einem Luft-Boden-Schießplatzes bekräftigen und sich für eine zivile Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide aussprechen. Drucksache 4/5920

Thomas Domres; Quelle: rbb

Thomas Domres (Die Linke)

schlägt unter anderem vor, dass die Landesparlamente von Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg ihre ablehnende Haltung zum Luft-Boden-Schießplatz gemeinsam gegenüber der Bundesregierung zum Ausdruck bringen könnten. _mehr

Günter Baaske; Quelle: rbb

Günter Baaske (SPD)

dankt in seinem Redebeitrag den Bürgerinitiativen, die sich gegen den Luft-Boden-Schießplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide einsetzen. _mehr

Sigmar-Peter Schuldt; Quelle: rbb

Sigmar-Peter Schuldt (DVU)

zeigt Verständnis dafür, dass die Bundeswehr einen Luft-Boden-Schießplatz in der Kyritz-Ruppiner Heide fordert. Die touristische Entwicklung in jener Region könne sicher gestellt werden, wenn die Nutzung der Heide kontrolliert vonstatten gehe. _mehr

Dieter Dombrowski; Quelle: rbb

Dieter Dombrowski (CDU)

unterstützt die Forderung nach einer zivilen Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide. _mehr

Jörg Schönbohm, Quelle: rbb

Jörg Schönbohm (CDU)

weist daraufhin, dass Landtag und Landesregierung schon mehrfach betont hätten, dass sie für eine touristische, zivile Nutzung eintreten. _mehr

Nächste Sitzung: 09. April 2008

 

Landespolitik im rbb

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