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rbbonline | Landtag Brandenburg | 2008 | 29. Mai

Im Parlament
Im Parlament
Wasserhahn/Junghanns und Speer im Landtag, Quelle: dpa

29. Mai 2008

68. Sitzung des Brandenburger Landtags

Den Auftakt der Sitzung bildet eine Aktuelle Stunde über das zehnjährige Bestehen des Handlungskonzeptes "Tolerantes Brandenburg". Wichtiger Tagesordnungspunkt: Kosten für Wasseranschlüsse. _mehr

TOP 1 - Aktuelle Stunde

Günter Baaske (SPD)

Der Fraktionschef würdigt die Rede des israelischen Gesandten Ilan Mor vom Vortag und äußert seine Empörung darüber, dass einige im Parlament nicht den angemessenen Respekt gezeigt hätten. Das Konzept "Tolerantes Brandenburg" sei spät, aber nicht zu spät gekommen.
_mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Günter Baaske (SPD)
  • Günter Baaske (SPD), 30.05.08

Kerstin Kaiser (Die Linke)

die Fraktionschefin plädiert dafür, ein Verbot der Wiederbelebung nationalistischen Gedankengutes in die Landesverfassung aufzunehmen. Rechtsextremismus sei kein Rand-, Jugend- oder Ostproblem. Das Handlungskonzept "Tolerantes Brandenburg" bleibe notwendig, um die Zivilgesellschaft zu stärken. _mehr

    Im Parlament, 29.05.08
    Kerstin Kaiser (Die Linke)
  • Kerstin Kaiser (Die Linke), 29.05.08

Thomas Lunacek (CDU)

Der Fraktionschef unterstreicht, die Würde des Menschen sei unantastbar, unabhängig von Herkunft und Hautfarbe. Das Handlungskonzept habe gegriffen. "Wir haben gemeinsam wirklich etwas erreicht." Die übergroße Mehrheit der Brandenburger sei weltoffen. _mehr

    Im Parlament, 29.05.08
    Thomas Lunacek (CDU)
  • Thomas Lunacek (CDU), 29.05.08

Birgit Fechner (DVU)

spricht von einem "komischen" Handlungskonzept, von Hetze, Lügenpropaganda und Intoleranz. Damit sei es aber nicht gelungen, die "nationale Opposition" aus dem Parlament zu halten. Ihre Vorredner hätten Schreckgespenster beschworen. _mehr

    Im Parlament, 29.05.08
    Birgit Fechner (DVU)
  • Birgit Fechner (DVU), 29.05.08

Matthias Platzeck (SPD)

Der Ministerpräsident wertet den Beitrag der DVU als Beweis dafür, dass der rechte Rand im Parlament künftig keinen Platz mehr habe dürfe. Rechtsextremes Gedankengut sei in zu vielen Köpfen. Aber Brandenburg habe sich als erstes Land offen zu dem Problem bekannt. Demokratie sei kein Zustand, sondern eine Aufgabe. _mehr

    Im Parlament, 29.05.08
    Matthias Platzeck (SPD)
  • Matthias Platzeck (SPD), 29.05.08

Andreas Bernig (Die Linke)

sieht in dem DVU-Beitrag ein "bemerkenswertes Geständnis" dafür, dass die Partei rechtsextremistisch ist. Die DVU sei eine Gefahr für das Land. Man müsse dafür sorgen, dass Rechtsextreme keine Chance bei den Kommunalwahlen hätten. _mehr

    Im Parlament, 29.05.08
    Andreas Bernig (Die Linke)
  • Andreas Bernig (Die Linke), 29.05.08

Günter Baaske (SPD)

spricht Frau Fechner direkt an: Sie habe Lügen verbreitet. 47.000 Arbeitsplätze in Brandenburg hingen unmittelbar an ausländischem Kapital. Auf 42 Millionen Euro würden die Einnahmenausfälle im Tourismus wegen der Angst vor rechtsextremen Überfällen geschätzt. _mehr

    Im Parlament, 29.05.08
    Günter Baaske (SPD)
  • Günter Baaske (SPD), 29.05.08

TOP 2

Kerstin Kaiser/Bildungsminister H. Rupprecht und G. Große; Quelle: rbb

Fragestunde

In einer Dringlichen Anfrage geht es zunächst um den Gaspreis und seine Kopplung an den Ölpreis. Alle Anfragen (pdf) _mehr

    Im Parlament, 29.05.08
    Fragestunde
  • Fragestunde, 29.05.08

Top 3

Zusammenarbeit Brandenburg - Berlin

Im Parlament findet eine Aussprache zu dem "Fortschrittsbericht über die Zusammenarbeit zwischen den Ländern Brandenburg und Berlin sowie die weitere Zusammenlegung von Behörden und Sonderbehörden" statt. Vorgelegt wurde der Bericht vom Chef der Staatskanzlei. Drucksache 4/6131

Clemens Appel (SPD); Quelle: rbb

Clemens Appel (SPD)

Der Chef der Staatskanzlei sieht in dem Fortschrittsbericht den Beweis für eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg. Als ein wichtiges Beispiel der Kooperation nennt er den Flughafen BBI. Die Fusion stehe für ihn weiter auf der Tagesordnung. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Clemens Appel
  • Clemens Appel, 30.05.08
Kerstin Kaiser (Die Linke), Quelle: rbb

Kerstin Kaiser (Die Linke)

Der Fraktionschefin fehlt die Dynamik des Prozesses. Sie nennt sechs "Baustellen", wo ihre Fraktion noch Kooperationsbedarf sieht. Zu den Punkten gehören eine gemeinsame Energiestrategie und gemeinsame Überlegungen zum Abbau des Ärztemangels in Brandenburg. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Kerstin Kaiser (Die Linke)
  • Kerstin Kaiser (Die Linke), 30.05.08
Günter Baaske: Quelle: rbb

Günter Baaske (SPD)

äußert sich enttäuscht über den Volksentscheid zu Tempelhof. Die leiseste Gefährdung des BBI-Projektes halte er für extrem gefährlich. Er bedauere auch die Absage Berlins an eine gemeinsame Wirtschaftsfördergesellschaft. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Günter Baaske (SPD)
  • Günter Baaske (SPD), 30.05.08
Sigmar-Peter Schuldt (DVU), Quelle: rbb

Sigmar-Peter Schuldt (DVU)

sieht große Mängel in der Strukturpolitik. Der Fortschrittsbericht werde positiv interpretiert, die Zahlen spächen eine andere Sprache. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Sigmar-Peter Schuldt (DVU)
  • Sigmar-Peter Schuldt (DVU), 30.05.08
Thomas Lunacek (CDU, Quelle: rbb

Thomas Lunacek (CDU)

bezeichnet die Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg als "gelebte Fusion". Er sei sicher, dass es in der Zukunft zu einer wirklichen Fusion kommen werde. Der rbb sei bereits ein Beispiel für eine Erfolgsgeschichte, fügte der Fraktionschef hinzu. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Thomas Lunacek (CDU)
  • Thomas Lunacek (CDU), 30.05.08
Kerstin Kaiser (Die Linke); Quelle: rbb

Kerstin Kaiser (Die Linke)

Die Fraktionschefin listet mehrere Punkte auf, die ein regionales Zusammenwachsen "von unten" begünstigen würden. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Kerstin Kaiser (Die Linke)
  • Kerstin Kaiser (Die Linke), 30.05.08
Clemens Appel (SPD); Quelle: rbb

Clemens Appel (SPD)

Der Staatssekretär geht im Einzelnen auf die "Baustellen" der Abgeordneten der Linksfraktion Kerstin Kaiser ein. Insgesamt bewertet er den Stand der Beziehungen zwischen Berlin und Brandenburg positiv. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Clemens Appel
  • Clemens Appel, 30.05.08

TOP 4

Bessere Berufs- und Studienorientierung

Die Abgeordneten debattieren über das Konzept der Landesregierung zur Berufs- und Studienorientierung im Land Brandenburg. Drucksache 4/6140

Holger Rupprecht (SPD); Quelle: rbb

Holger Rupprecht (SPD)

Der Bildungminister erläutert, wie durch das Konzept die Studien- und Berufswahl im Land verbessert werden könne. Der Berufspass solle jetzt in allen Schulen ab Klasse 7 eingeführt werden. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Holger Rupprecht (SPD)
  • Holger Rupprecht (SPD), 30.05.08
Gerrit Große (Die Linke); Quelle: rbb

Gerrit Große (Die Linke)

bezeichnet das Konzept als eine Art "Soljanka", in der lauter Maßnahmen zusammengerührt worden seien. Das Beste wäre, wenn die Schulen selbst gestärkt würden, um ihren bildungspolitischen Auftrag zu erfüllen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Gerrit Große (Die Linke)
  • Gerrit Große (Die Linke), 30.05.08
Mike Bischoff (SPD); Quelle: rbb

Mike Bischoff (SPD)

nennt drei wichtige Zutaten aus der "Soljanka". Dazu gehören für ihn Berufs-und Studienorientierung an allen Schulen, der flächendeckende Berufswahlpass und die Praxiswochen in den 9. Klassen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Mike Bischoff (SPD)
  • Mike Bischoff (SPD), 30.05.08
Birgit Fechner (DVU); Quelle: rbb

Birgit Fechner (DVU)

verweist auf Defizite an den Schulen. Es gebe immer wieder Schulabgänger, denen die Grundkenntnisse für einen Ausbildungsplatz - Lesen, Schreiben und Rechnen - fehlten. Was nutze da das beste Konzept zur Berufsorientierung, fragt sie. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Birgit Fechner (DVU)
  • Birgit Fechner (DVU), 30.05.08
Ingo Senftleben (CDU); Quelle: rbb

Ingo Senftleben (CDU)

hält das Konzept für eine gute Mischung. Wichtig sei auch, dass Lehrer verstärkt Kontakt zur Wirtschaft aufnähmen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Ingo Senftleben (CDU)
  • Ingo Senftleben (CDU), 30.05.08

TOP 5

Stärkung der deutschen Sprache

Die DVU will, dass alle Dokumente der EU auch auf deutsch vorgelegt werden. Der Antrag wird nach der Debatte abgelehnt. Drucksache 4/6216

Markus Nonninger (DVU); Quelle: rbb

Markus Nonninger (DVU)

sieht die deutsche Sprache innerhalb der EU-Institutionen diskriminiert. Viele kleine mittelständische Unternehmen in Brandenburg seien benachteiligt, weil EU-Ausschreibungen nicht mehr in deutsch vorlägen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Markus Nonninger (DVU)
  • Markus Nonninger (DVU), 30.05.08
Dieter Dombrowski (CDU); Quelle: rbb

Dieter Dombrowski (CDU)

will den Antrag der DVU nicht unterstützen, wenngleich auch er das Anliegen begrüße, deutsch als Amts- und Arbeitssprache in der EU zu etablieren. Deutschland sei eine starke Nation, sollte aber nicht immer seine Überlegenheit ausspielen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Dieter Dombrowski (CDU)
  • Dieter Dombrowski (CDU), 30.05.08
Frank Hammer (Die Linke); Quelle: rbb

Frank Hammer (Die Linke)

erzählt von seinem französischen Freund Jaques, der in der EU als Lehrer mehr für die deutsche Sprache tue, als die DVU. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Frank Hammer (Die Linke)
  • Frank Hammer (Die Linke), 30.05.08
Markus Nonninger (DVU); Quelle: rbb

Markus Nonninger (DVU)

begründet erneut das Anliegen des Antrages. Die DVU fordere nicht mehr und nicht weniger als das, was auch sechs andere Bundesländer forderten. Brandenburg solle nicht abseits stehen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Markus Nonninger (DVU)
  • Markus Nonninger (DVU), 30.05.08

TOP 6

Wiedereinführung der Entfernungspauschale

Die Landesregierung soll sich auf Antrag der Linken beim Bund für die Wiedereinführung der Entfernungspauschale für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ab dem ersten Kilometer einsetzen. Drucksache 4/6223

Christian Görke (Die Linke); Quelle: rbb

Christian Görke (Die Linke)

hält die steuerliche Absetzbarkeit der Entfernungspauschale für dringend notwendig. Jeder 5. Beschäftigte in Brandenburg erhalte einen Lohn von unter 6,50 Euro. Die Kürzung der Pendlerpauschale sei eine politische Fehlentscheidung gewesen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Christian Görke (Die Linke)
  • Christian Görke (Die Linke), 30.05.08
Mike Bischoff (SPD); Quelle: rbb

Mike Bischoff (SPD)

hält den Antrag der Linken für sozial unausgewogen. Menschen mit einem Lohn von unter 1000.- Euro brutto zahlten keine Lohnsteuern. Daher könnten sie die ersten Fahrkilometer gar nicht steuerlich absetzen. Heinz Vietze von der Linken stellt eine Zwischenfrage. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Mike Bischoff (SPD)
  • Mike Bischoff (SPD), 30.05.08
Liane Hesselbarth (DVU); Quelle: rbb

Liane Hesselbarth (DVU)

die Fraktionsvorsitzende ist auch dafür, dass die ursprüngliche Entfernungspauschale wieder eingeführt wird. Sie zitiert mehrere Gerichtsurteile und verweist auf die gestiegenen Benzinkosten. Ihre Fraktion werde daher dem Antrag der Linken zustimmen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Liane Hesselbarth (DVU)
  • Liane Hesselbarth (DVU), 30.05.08
Wilfried Schrey (DVU); Quelle: rbb

Wilfried Schrey (CDU)

beklagt, dass das deutsche Steuersystem schon lange nicht mehr gerecht sei. Leider gebe es in dieser Frage keinen Konsens zwischen SPD und CDU. Dem Antrag werde die CDU dennoch nicht zustimmen, da man das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes abwarte. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Wilfried Schrey (CDU)
  • Wilfried Schrey (CDU), 30.05.08
Rainer Speer (SPD); Quelle. rbb

Rainer Speer (SPD)

Der Finanzminister vertritt die Position, dass nur Mittel- und Besserverdienende von einer Entfernungspauschale ab dem ersten Kilometer profitieren würden. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Rainer Speer (SPD)
  • Rainer Speer (SPD), 30.05.08
Christian Görke (Die Linke); Quelle: rbb

Christian Görke (Die Linke)

appelliert speziell an die SPD-Abgeordneten, den Antrag zu unterstützen und damit den Weg für eine Initiative freizumachen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Christian Görke (Die Linke)
  • Christian Görke (Die Linke), 30.05.08
Mike Bischoff (SPD); Quelle: rbb

Mike Bischoff (SPD)

weist Angriffe auf die SPD zurück und macht geltend, dass die rot-grüne Bundesregierung unter Schröder Geringverdiener durch die Werbungskostenpauschale entlastet habe. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Mike Bischoff (SPD)
  • Mike Bischoff (SPD), 30.05.08

TOP 7

Kosten für Wasseranschlüsse

Die Linksfraktion fordert in ihrem Antrag eine gesetzliche Regelung zur Entlastung der Altanschließer. Drucksache 4/6252

Hans-Jürgen Scharfenberg (Die Linke); Quelle: rbb

Hans-Jürgen Scharfenberg (Die Linke)

erinnert an die Ursachen der hohen Abwasserkosten: Die Bildung vieler kleiner Zweckverbände und der Bau überdimensionierter Kläranlagen. Die Landesregierung habe hier "wieder etwas gutzumachen". _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Hans-Jürgen Scharfenberg (Die Linke)
  • Hans-Jürgen Scharfenberg (Die Linke), 30.05.08
Rolf Holzschuher (SPD); Quelle: rbb

Rolf Holzschuher (SPD)

Der SPD-Rechtsexperte warf der Linken vor, fälschlich den Eindruck zu erwecken, dass Grundstückseigentümer für Leistungen und sogar für Eigenleistungen aus DDR-Zeiten jetzt zur Kasse gebeten werden sollten. Der Antrag sei populistisch. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Rolf Holzschuher (SPD)
  • Rolf Holzschuher (SPD), 30.05.08
Stefan Sarrach (Die Linke); Quelle: rbb

Stefan Sarrach (Die Linke)

macht in einer Kurzintervention auf die Notwendigkeit einer Stichtagsregelung aufmerksam. Außerdem hält er es für ungerecht, wenn Altanschließer für Nachwende-Investitionen in gleicher Höhe belastet werden wie Neuanschließer. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Stefan Sarrach (Die Linke)
  • Stefan Sarrach (Die Linke), 30.05.08
Michael Claus (DVU); Quelle: rbb

Michael Claus (DVU)

vertritt die Meinung, der Linken fehle die Sachkompetenz. Der Antrag sei populistisch und würde in der Konsequenz zu neuen Ungleichbehandlungen von Alt - und Neuanschließern führen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Michael Claus (DVU)
  • Michael Claus (DVU), 30.05.08
Dieter Dombrowski (CDU); Quelle: rbb

Dieter Dombrowski (CDU)

verspricht eine gerechte Lösung des Problems. Dabei könne es nicht um "Schnellschüsse" gehen. Eine vollständige Ausnahme der Altanschließer von Beiträgen würde gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen, betonte er an die Adresse der Linken. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Dieter Dombrowski (CDU)
  • Dieter Dombrowski (CDU), 30.05.08
Jörg Schönbohm (Die Linke); Quelle: rbb

Jörg Schönbohm (CDU)

Der Innenminister kündigt eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes an, mit der die Verjährungsfrist zur Erhebung der Beiträge verlängert werde. Ein entsprechendes Rundschreiben sei herausgegangen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Jörg Schönbohm (CDU)
  • Jörg Schönbohm (CDU), 30.05.08

TOP 8

Belastungen durch den Großflughafen BBI

Unter dem Titel "Für ein wirkliches Bündnis am Boden" fordert die Linke in ihrem Antrag die Landesregierung auf, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Bürger vor den negativen Folgen des Flugverkehrs zu entlasten. Drucksache 4/6224

Kornelia Wehlan (Die Linke); Quelle: rbb

Kornelia Wehlan (Die Linke)

erläutert den Antrag der Linken zur Entlastung der Bürger am Flughafen BBI und zählt die erforderlichen Schritte auf. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Kornelia Wehlan (Die Linke)
  • Kornelia Wehlan (Die Linke), 30.05.08
Jens Klocksin (SPD); Quelle: rbb

Jens Klocksin (SPD)

äußert in einer persönlichen Bemerkung sein Verständnis für die Demonstranten, die am Vortag im Landtag gegen Fluglärm protestiert hatten. Für die Gemeinden in der Umgebung des Großflughafens BBI gebe es "ohne Frage qualitative Verschlechterungen". _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Jens Klocksin (SPD)
  • Jens Klocksin (SPD), 30.05.08
Liane Hesselbarth (DVU); Quelle. rbb

Liane Hesselbarth (DVU)

qualifiziert den Antrag als populistisch ab. Die Linken forderten Maßnahmen, die schon längst beschlossen worden seien. Hesselbarth nannte das Nachtflugverbot und das Schallschutzprogramm. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Liane Hesselbarth (DVU)
  • Liane Hesselbarth (DVU), 30.05.08
Reinhold Dellmann (CDU); Quelle: rbb

Reinhold Dellmann (SPD)

Der Infrastrukturminister geht besonders auf Lärmschutzmaßnahmen für die BBI-Anwohner ein. Zugleich würdigt er den Dialogprozess mit den Landkreisen. Die Federführung übernähmen jetzt die Gemeinden. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Reinhold Dellmann (SPD)
  • Reinhold Dellmann (SPD), 30.05.08
Anita Tack (Die Linke)- Quelle: rbb

Anita Tack (Die Linke)

dankt ihrem Vorredner Klocksin (SPD) für seine "wohlwollenden Worte" für den Antrag der Linksfraktion. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Anita Tack (Die Linke)
  • Anita Tack (Die Linke), 30.05.08
Jens Klocksin; Quelle: rbb

Jens Klocksin (SPD)

stellt klar, dass er dem Antrag nicht zustimmen wird. Er hoffe auf eine gute Arbeit im Infrastruktur-Ausschuss, um den Prozess des Dialogs voranzutreiben. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Jens Klocksin (SPD)
  • Jens Klocksin (SPD), 30.05.08

TOP 9

Teilprivatisierung der Deutschen Bahn

Auf Antrag der Linksfraktion wird über die Folgen einer Teilprivatisierung der Deutschen Bahn AG für Brandenburg debattiert. Drucksache 4/6226

Anita Tack (Die Linke)- Quelle: rbb

Anita Tack (Die Linke)

warnt vor einer Privatisierung der Bahn und bedauert, dass die Landesregierung anderer Meinung ist. Der Ministerpräsident hätte ein Gutachten ernst nehmen müssen, dass er selbst in Auftrag gegeben habe. Darin sei festgestellt worden, die Privatisierung sei grundgesetzwidrig. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Anita Tack (Die Linke)
  • Anita Tack (Die Linke), 30.05.08
Jens Klocksin (SPD); Quelle: rbb

Jens Klocksin (SPD)

antwortet Frau Tack: Es gebe Fälle, wo man sich nicht durchsetzen und keine Mehrheiten organisieren könne. Das habe er gerade im Fall der Bahnprivatisierung erlebt. Er halte es aber für wenig hilfreich, die Schlachten der Vergangenheit zu schlagen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Jens Klocksin (SPD)
  • Jens Klocksin (SPD), 30.05.08
Liane Hesselbarth (DVU); Quelle: rbb

Liane Hesselbarth (DVU)

erklärt, dass auch die DVU-Fraktion gegen eine Teilprivatisierung der Bahn sei. Sie verweist auf negative Erfahrungen in Japan, den USA, Großbritannien und Schweden, aber auch in den Ländern Afrikas und Südamerikas. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Liane Hesselbarth (DVU)
  • Liane Hesselbarth (DVU), 30.05.08
Wilfried Schrey (CDU)-Quelle: rbb

Wilfried Schrey (CDU)

hält seinen Vorrednern entgegen, die Bahn müsse sich den Herausforderungen des Wettbewerbs stellen. Nur so erreiche man auch eine bessere Zufriedenheit der Bahnkunden. Es gehe nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie der Privatisierung. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Wilfried Schrey (CDU)
  • Wilfried Schrey (CDU), 30.05.08
Reinhold Dellmann (CDU), Quelle: rbb

Reinhold Dellmann (SPD)

weist im Namen der Landesregierung dem Bund die Hauptverantwortung für die Teilprivatisierung der Bahn zu. Er sei mit dem Ergebnis nicht hundertprozentig zufrieden, aber immerhin sei eines verhindert worden, nämlich die Teilprivatisierung der Infrastruktur. Das sei ein deutlicher Erfolg, so der Verkehrsminister. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Reinhold Dellmann (SPD)
  • Reinhold Dellmann (SPD), 30.05.08
Anita Tack (Die Linke); Quelle: rbb

Anita Tack (Die Linke)

bestreitet, die Schlachten der Vergangenheit zu schlagen. Man sehe in die Zukunft. Und da sei es schlecht, dass der Nahverkehr in die Teilprivatisierung einbezogen wurde. Wirkliche Erfolge, wie sie der Minister sehe, könne sie nicht erkennen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Anita Tack (Die Linke)
  • Anita Tack (Die Linke), 30.05.08

TOP 10

DVU-Antrag

Die DVU-Fraktion verlangt in ihrem Antrag eine Kosten-Nutzen-Analyse des Handlungskonzeptes "Tolerantes Brandenburg" der letzten 10 Jahre. Die anderen Fraktionen und die Landesregierung beantragen keine Redezeit. Drucksache 4/6231

Birgit Fechner (DVU); Quelle: rbb

Birgit Fechner (DVU)

begründet den Antrag damit, dass viel Geld in das Handlungskonzept "Tolerantes Brandenburg" geflossen sei. Sie beruft sich auf die Landeshaushaltsordnung, wonach für alle "finanzwirksamen Maßnahmen" angemessene Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen durchzuführen seien. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Birgit Fechner (DVU)
  • Birgit Fechner (DVU), 30.05.08

TOP 11

Sacrow-Paretzer-Kanals & Schleuse Kleinmachnow

Die Linke beantragt die Einstellung des Planfeststellungsverfahren zum Ausbau des Sacrow-Paretzer-Kanals und eine Korrektur der Ausbauplanung für die Schleuse Kleinmachnow. Der Antrag wird in namentlicher Abstimmung abgelehnt. Drucksache 4/6246

Anita Tack (Die Linke)- Quelle: rbb

Anita Tack (Die Linke)

verweist auf die jüngsten Protestaktionen unter dem Motto "Leuchtender Fluß" gegen den Ausbau der Havel im Rahmen des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit. Auch die Linke sei gegen die weitere Verschwendung von Steuergeldern und die Zerstörung von Natur. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Anita Tack (Die Linke)
  • Anita Tack (Die Linke), 30.05.08
Thomas Günther (SPD)- Quelle: rbb

Thomas Günther (SPD)

geht davon aus, dass das Projekt umstritten bleiben wird. Es handele sich aber um ein Projekt in der politischen und wirtschaftlichen Verantwortung des Bundes. Brandenburg habe keine Zuständigkeit. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Thomas Günther (SPD)
  • Thomas Günther (SPD), 30.05.08
Liane Hesselbarth (DVU); Quelle: rbb

Liane Hesselbarth (DVU)

hält Berechnungen für realistisch, wonach die Schiffstransporte künftig zunehmen werden. Straße und Schiene seien schon heute an ihrer Kapazitätsgrenze. Daher werde die DVU-Fraktion dem Antrag der Linken nicht zustimmen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Liane Hesselbarth (DVU)
  • Liane Hesselbarth (DVU), 30.05.08
Wilfried Schrey (CDU)- Quelle: rbb

Wilfried Schrey (CDU)

befürwortet den Ausbau der Havel, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Binnenschifffahrt zu sichern. Gerade angesichts der steigenden Spritpreise könne er sich vorstellen, dass künftig mehr Güter auf den Wasserstraßen transportiert werden. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Wilfried Schrey (CDU)
  • Wilfried Schrey (CDU), 30.05.08
Reinhold Dellmann (CDU); Quelle: rbb

Reinhold Dellmann (SPD)

Der Verkehrsminister machte wie sein Vorredner auf die Zuständigkeit des Bundes aufmerksam. Außerdem müsse Brandenburg als Transitland versuchen, Verkehr von der Straße weg zu bekommen. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Reinhold Dellmann (SPD)
  • Reinhold Dellmann (SPD), 30.05.08

TOP 12

Richtergesetz

Antrag der Fraktion der DVU: Verbesserung der Bedingungen des Zugangs zum Richteramt für Volljuristen aus der Wirtschaft und Anwaltschaft. Die Überweisung an den Rechtsausschuss wird nach der Debatte abgelehnt. Drucksache 4/6248

Sigmar-Peter Schuldt (DVU); Quelle: rbb

Sigmar-Peter Schuldt (DVU)

ist der Ansicht, dass die Justiz mehr Quereinsteiger mit Erfahrung und Kompetenz aus Wirtschaft und Anwaltschaft brauchen könnte. Anderenfalls bestehe die Gefahr lebensfremder Urteile. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Sigmar-Peter Schuldt (DVU)
  • Sigmar-Peter Schuldt (DVU), 30.05.08
Alard von Arnim (CDU); Quelle: rbb

Alard von Arnim (CDU)

begründet, warum seine Fraktion den Antrag ablehnen wird. Die Notenqualifizierung sollte weiterhin die Grundlage für den Zugang zum Richteramt bleiben. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Alard von Arnim (CDU)
  • Alard von Arnim (CDU), 30.05.08
Stefan Sarrach (Die Linke); Quelle: rbb

Stefan Sarrach (Die Linke)

wirft der DVU vor, mit dem Antrag dem Hohen Haus "kostbare Zeit" zu rauben. Es gebe kein "Quereinsteiger- Verhinderungsproblem". _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Stefan Sarrach (Die Linke)
  • Stefan Sarrach (Die Linke), 30.05.08
Sigmar-Peter Schuldt (DVU); Quelle: rbb

Sigmar-Peter Schuldt (DVU)

wirbt erneut für den Antrag seiner Fraktion und äußert sich verwundert über die Ablehnung seitens der Linken und der Koalitionsfraktionen, die doch um die Problematik wüßten. _mehr

    Im Parlament, 30.05.08
    Sigmar-Peter Schuldt(DVU)
  • Sigmar-Peter Schuldt(DVU), 30.05.08

Nächste Sitzung: 9. Juli 2008

 

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