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rbbonline | Landtag Brandenburg | 2011 | 19. Mai 2011

Im Parlament
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Großmutter und Kind spielen gemeinsam Mensch ärgere Dich nicht nicht, Quelle: dpa

19. Mai 2011

37. Sitzung des Brandenburger Landtags

Themen:
Aktuelle Stunde zur Seniorenpolitik
Zukunftskonzept für Rückkehrer
Übernahme land- und forstwirtschaftlicher Flächen
Langfristige Sicherung der pflegerischen Versorgung
Solarreaktor-Forschung
Leistungsvergleiche in der öffentlichen Verwaltung
Parlamentsbeteiligung an Staatsverträgen _mehr

Aktuelle Stunde

(Quelle: rbb)

Sieglinde Heppener (SPD)

betont, dass Solidarität für die Alten im Lande kein leeres Wort sei. Die Gemeinschaft der Generationen mache das Leben aller Menschen reicher und lebenswerter. Senioren sei es nicht gleichgültig, wie es ihren erwachsenen Kindern und Freunden gehe, aber sie fordern trotz angespannter Kassen ... _mehr

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    Sieglinde Heppener (SPD)
  • Sieglinde Heppener (SPD)
(Quelle: rbb)

Monika Schulz-Höpfner (CDU)

bezeichnet die Herausforderungen als enorm. Dies sei spätestens seit der Vorlage des Demografieberichts der Landesregierung deutlich. In Brandenburg würden im Jahr 2030 2,2 Millionen Menschen leben, von denen 900-tausend älter als 60 seien. _mehr

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    Monika Schulz-Höpfner (CDU)
  • Monika Schulz-Höpfner (CDU)
(Quelle: rbb)

Irene Wolff-Molorciuc (Die Linke)

kennzeichnet Altersarmut als ein typisch ostdeutsches Problem. "Wir stehen am Anfang einer Entwicklung, wo Menschen mit sogenannten gebrochenen Erwerbsbiografien ins Rentenalter kommen." Aufgrund von Langzeitarbeitslosigkeit und Niedriglöhnen hätten die Betroffenen keine ausreichende Absicherung erreichen können. _mehr

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    Irene Wolff-Molorciuc (Die Linke)
  • Irene Wolff-Molorciuc (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Andreas Büttner (FDP)

Der Fraktionsvorsitzende konstatiert, dass die Zeiten, in denen Senioren aufs Altenteil geschickt würden, glücklicherweise vorbei seien. Viele Menschen erfreuten sich bis ins hohe Alter guter Gesundheit und seien aktiv. Seine Großmutter sei gerade mit 97 Jahren in den Beirat ihres Seniorenheimes gewählt worden. _mehr

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    Andreas Büttner (FDP)
  • Andreas Büttner (FDP)
(Quelle: rbb)

Ursula Nonnemacher (Bündis 90/Die Grünen)

fordert, den Seniorenbegriff neu zu definieren. Die Lebenserwartung eines im Jahr 2009 geborenen Mädchens betrage 82 Jahre. Man müsse aufhören, 50-Jährige als Senioren zu bezeichnen. Die Abgeordnete warnt davor, Seniorenpolitik auf den Pflegebedarf zu reduzieren. Senioren seien noch nie so gesund, ... _mehr

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    Ursula Nonnemacher (Bündis 90/Die Grünen)
  • Ursula Nonnemacher (Bündis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Günter Baaske (SPD)

Der Arbeits- und Sozialminister fordert dazu auf, den demografischen Wandel nicht nur apokalytisch zu beschreiben. Er berge nicht nur Risiken, sondern auch Chancen. Als wichtige Problemfelder nennt der Minister die Schaffung altersgerechter Arbeitsplätze, Maßnahmen gegen Altersarmut und Schritte zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. _mehr

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    Günter Baaske (SPD)
  • Günter Baaske (SPD)
(Quelle: rbb)

Sieglinde Heppener (SPD)

betont, dass die aufgeworfenen Fragen nicht nur ältere Menschen, sondern alle im Lande betreffen. Es gehe darum zu entscheiden, "wie wir im Jahr 2030 leben wollen". Vor allem die Auswirkungen des vorherrschenden Altersbildes sollten sehr ernst genommen werden - beispielsweise bei der Arztbehandlung.  _mehr

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    Sieglinde Heppener (SPD)
  • Sieglinde Heppener (SPD)
(Quelle: rbb)

Günter Baaske (SPD)

In seinem zweiten Redebeitrag geht der Arbeitsminister auf die sozialen Voraussetzungen ein, die im Alter eine gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Wer sich heute gegen Mindestlöhne sperre, fördere Altersarmut. Senioren bräuchten auch Räumlichkeiten, um sich politisch und sozial zu betätigen. _mehr

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    Günter Baaske (SPD)
  • Günter Baaske (SPD)

Fragestunde

Die Fragestunde wird eröffnet mit einer Dringlichen Anfrage des Abgeordneten Steeven Bretz (CDU) zur Spitzelaffäre bei den Stadtwerken Potsdam. Eine weitere Dringliche Anfrage gibt es zum Abschneiden der brandenburgischen Jobcenter im bundesweiten Leistungsvergleich. Darüber hinaus werden Fragen nach der Verleihung des Anti-Preises "Betonkopf Brandenburg“ an das Wirtschaftsministerium sowie der Zukunft der Waldschulen gestellt. _alle Fragen.

(Quelle: rbb)

Fragestunde

Innenminister Dietmar Woidke (SPD) verweist darauf, dass er zwar die Rechtsaufsicht über die Stadt Potsdam, nicht aber über kommunale Unternehmen wie die Stadtwerke Potsdam habe. Das Innenministerium werde sich im Fall Paffhausen von der Stadt Potsdam unterrichten lassen. _mehr

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    Fragestunde
  • Fragestunde

Zukunftskonzept für Rückkehrer

Brandenburg will abgewanderte Landeskinder in die Heimat zurücklocken. Mit Ausnahme der CDU stimmten die Abgeordneten nach der Beratung eines CDU-Antrags der Beschlussempfehlung des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie zu. Abgelehnt wurde ein Entschließungsantrag der CDU-Fraktion, eine zentrale Anlaufstelle beim Wirtschafts- oder beim Arbeitsministerium einzurichten.

(Quelle: rbb)

Roswitha Schier (CDU)

lehnt die Beschlussempfehlung des Ausschusses zum Antrag ihrer Fraktion ab. Diese entspreche nicht den im ursprünglichen Antrag formulierten Notwendigkeiten. Brandenburg habe nicht nur ein Abwanderungsproblem, sondern vor allem ein Zuwanderungsproblem. Eine zentrale Anlaufstelle für Rückkehrwillige sei daher notwendig. _mehr

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    Roswitha Schier (CDU)
  • Roswitha Schier (CDU)
(Quelle: rbb)

Detlef Baer (SPD)

findet es schade, dass sich die CDU nicht der Beschlussempfehlung anschließen wolle. Diese sei das Ergebnis einer Expertenanhörung. Es gehe nicht allein darum, Rückkehrer zu gewinnen, sondern vor allem Fachkräfte ins Land zu holen bzw. zu halten. _mehr

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    Detlef Baer (SPD)
  • Detlef Baer (SPD)
(Quelle: rbb)

Andreas Büttner (FDP)

Der Fraktionsvorsitzende hält eine zentrale Anlaufstelle - wie von der CDU - gefordert - für unnötig, weil auf bewährte Strukturen zurückgegriffen werden könne. Wenn man wolle, dass Menschen wiederkommen, seien vernünftige Löhne und unbefristete Arbeitsverträge notwendig. _mehr

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    Andreas Büttner (FDP)
  • Andreas Büttner (FDP)
(Quelle: rbb)

Marco Büchel (Die Linke)

bestätigt, dass ein Baustein für den Abbau des Fachkräftemangels die Rückkehrer seien. Genauso müssten aber auch Schulabgänger durch attraktive Arbeitsbedingungen im Land gehalten werden. Dazu gehörten bessere Karriereperspektiven, eine höhere Vergütung und sichere Arbeitsverhältnisse. _mehr

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    Marco Büchel (Die Linke)
  • Marco Büchel (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Ursula Nonnemacher (Bündis 90/Die Grünen)

bezeichnet den abgeänderten CDU-Antrag als "schönes Beispiel, dass parlamentarische Arbeit gut laufen kann". In der Beschlussempfehlung seien die Zielgruppe präzisiert und weiche Standortfaktoren herausgestellt worden. Das Beharren der CDU-Fraktion auf eine zentrale Anlaufstelle wirke "ein wenig künstlich", vor allem weil Experten anderer Meinung gewesen seien. _mehr

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    Ursula Nonnemacher (Bündis 90/Die Grünen)
  • Ursula Nonnemacher (Bündis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Günter Baaske (SPD)

Der Arbeitsminister dankt der CDU, dass sie das Thema auf die Tagesordnung gebracht habe. Die Expertenanhörung habe jedoch ergeben, dass man mit einer zentralen Anlaufstelle nicht weit kommen würde. Heimat sei nach einem bosnischen Sprichwort "dort, wo man es bemerkt, dass du nicht mehr da bist". _mehr

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    Günter Baaske (SPD)
  • Günter Baaske (SPD)

Übernahme land- und forstwirtschaftlicher Flächen

Die CDU-Fraktion stellt den Antrag, eine Übernahme landwirtschaftlicher Flächen von der Bodenverwertungs-Gesellschaft (BVVG) zu prüfen. Hintergrund sind die hohen Flächenpreise, die sich brandenburgische Bauern und Betriebe oft nicht mehr leisten können. Der Antrag wird abgelehnt.

(Quelle: rbb)

Dieter Dombrowski (CDU)

verweist auf die hohen Hektar- und Pachtpreise, die den brandenburgischen Durchschnitt weit überstiegen. Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, die vor dem gleichen Problem stünden, hätten bereits ihr Interesse an BVVG-Flächen bekundet, um sie eigenverantwortlich zu privatisieren. _mehr

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    Dieter Dombrowski (CDU)
  • Dieter Dombrowski (CDU)
(Quelle: rbb)

Udo Folgart (SPD)

schlägt vor, das Thema zunächst noch einmal im Ausschuss zu diskutieren. Er verweist darauf, dass erst vor kurzem der Direkt-Erwerbsanspruch von Pächtern per Gesetz auf 650 ha angehoben wurde. Das Anliegen sei bislang noch nicht vom Bund realisiert worden, hätte aber den Vorteil, dass der Flächenverlust nach Ablauf von Pachtverträgen geringer ausfalle. _mehr

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    Udo Folgart (SPD)
  • Udo Folgart (SPD)
(Quelle: rbb)

Gregor Beyer (FDP)

bezeichnet den CDU-Antrag als "hochinnovativ, aber leider 20 Jahre zu spät". Das Parlament könne, was die Frage der Privatisierung angehe, "eigentlich ganz zufrieden" sein. Er schlägt vor, dass einige Landwirtschaftspolitiker mit dem Bundesfinanzminister reden, wie die Privatisierungsgrundsätze im BVVG-Bereich geändert werden könnten. _mehr

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    Gregor Beyer (FDP)
  • Gregor Beyer (FDP)
(Quelle: rbb)

Michael Egidius Luthardt (Die Linke)

findet die Problemdarstellung im Antrag "durchaus richtig, aber die Ausführung abenteuerlich". Die CDU fordere, dass die eine öffentliche Hand (Land) bei der anderen (Bund) eine Fläche von 139.000 ha kaufe. Dies alles koste zusätzliches Geld und führe in die Sackgasse. _mehr

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    Michael Egidius Luthardt (Die Linke)
  • Michael Egidius Luthardt (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Sabine Niels (Bündnis 90/Die Grünen)

plädiert dafür, das Thema im Ausschuss weiter zu diskutieren. Ihr erscheine es am einfachsten, auf den Bund einzuwirken, die Privatisierungspraxis im Sinne der brandenburgischen Landwirte zu ändern. Sie dankt der CDU-Fraktion für den konstruktiven Vorschlag. Ihre Fraktion würde den Sinn, aber nicht die Vorgehensweise unterstützen. _mehr

    Im Parlament
    Sabine Niels (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Sabine Niels (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Jörg Vogelsänger (SPD)

Der Agrarminister bekundet "großes Interesse" an der Ausschussberatung. Jeder Hektar bewirtschafteter Fläche sei für Brandenburg wichtig. Er halte ein Gespräch mit der BVVG für den richtigen  Weg. Der Minister erinnert daran, dass die Privatisierungsgrundsätze auf Initiative Brandenburgs im letzten Jahr geändert worden seien. _mehr

    Im Parlament
    Jörg Vogelsänger (SPD)
  • Jörg Vogelsänger (SPD)
(Quelle: rbb)

Dieter Dombrowski (CDU)

wirbt noch einmal für den CDU-Antrag. Die Abgeordneten müssten sich entscheiden, ob sie bei Kritik an der Verwertungspraxis der BVVG immer nur auf den Bund verweisen oder auch selbst Verantwortung übernehmen wollten. Er widerspricht dem Abgeordneten Folgart (SPD), dass die BVVG die preiswerteste Lösung für Landwirte sei, die Flächen erwerben wollten. _mehr

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    Dieter Dombrowski (CDU)
  • Dieter Dombrowski (CDU)

Langfristige Sicherung der pflegerischen Versorgung

Der Landtag fordert die Landesregierung auf, eine Entwicklungsprognose zum künftigen Pflegebedarf für Brandenburg erstellen zu lassen und bis Ende des ersten Halbjahres 2013 über das Ergebnis zu berichten. Der entsprechende Antrag der Koalitionsfraktionen wird angenommen, Entschließungsanträge der CDU und der FDP werden abgelehnt.

(Quelle: rbb)

Sylvia Lehmann (SPD)

erklärt den Sinn der zu beauftragenden wissenschaftlichen Studie. Diese müsse klären, wie die brandenburgische Pflegelandschaft unter Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten optimiert werden könne. Die Studie solle klären, welchen Einfluss persönliche Kriterien auf die Pflegebedürftigkeit haben,  ... _mehr

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    Sylvia Lehmann (SPD)
  • Sylvia Lehmann (SPD)
(Quelle: rbb)

Roswitha Schier (CDU)

erinnert daran, dass die Opposition schon im November 2010 beantragt hatte, die Möglichkeit einer Altenpflegeumlage zu prüfen. Damals war der Antrag noch "Quatsch". Nun - weil von den Regierungsparteien eingebracht - "das Notwendigste". Die Ergebnisse sollen erst 2013 vorliegen. Es sei eine schnellere Lösung ... _mehr

    Im Parlament
    Roswitha Schier (CDU)
  • Roswitha Schier (CDU)
(Quelle: rbb)

Birgit Wöllert (Die Linke)

wirft ihrer Vorrednerin vor, seit November "nicht verstanden zu haben, worum es ging". Beim Umlageverfahren sei nicht das "ob", sondern das "wie" die Frage. Es müssten keine schnellen sondern tragfähige Lösungen her, die möglichen rechtlichen Klagen standhielten. _mehr

    Im Parlament
    Birgit Wöllert (Die Linke)
  • Birgit Wöllert (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Andreas Büttner (FDP)

Der Fraktionsvorsitzende bezeichnet 2013 für die Vorlage der Prüfergebnisse als zu spät. Es mangele bereits jetzt an Fachkräften in den Pflegeeinrichtungen. Die zu prüfende Ausbildungsumlage bekämpfe die Symptome, aber nicht die Ursache für den Personalmangel. _mehr

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    Andreas Büttner (FDP)
  • Andreas Büttner (FDP)
(Quelle: rbb)

Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen)

meint, die Feststellungen des Antrags seien unstrittig, aber lange bekannt. Auch sie sieht den Zeitraum, bis das Gutachten zum Pflegebedarf vorliegen soll, als problematisch an. Dennoch freue sich die Fraktion, "dass der schwerfällige Tanker der Großen Koalition endlich in Fahrt gekommen ist" und stimme deren Antrag zu. _mehr

    Im Parlament
    Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Günter Baaske (SPD)

Der Sozialminister erklärt, die Studie könne eventuell die Möglichkeit einer Ausbildungsumlage feststellen. Sie werde aber auch ausweisen müssen, welchen Spielraum stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen hätten, mit weniger Personal auszukommen. Hintergrund seien doch "völlig neue gesetzliche Voraussetzungen". _mehr

    Im Parlament
    Günter Baaske (SPD)
  • Günter Baaske (SPD)
(Quelle: rbb)

Ingo Senftleben (CDU) vs. Günter Baaske (SPD)

Ingo Senftleben (CDU) interveniert bezüglich der Chancen, die Anträge der Opposition im Parlament hätten.  Sozialminister Baaske reagiert auf die Anmerkung von Senftleben zum zeitlichen Ablauf für die Pflegestudie. _mehr

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    Ingo Senftleben (CDU) vs. Günter Baaske (SPD)
  • Ingo Senftleben (CDU) vs. Günter Baaske (SPD)

Solarreaktor-Forschung

Die FDP will mit ihrem Antrag die Solarreaktor-Forschung unterstützen und gleichzeitig die Kohlenstoffforschung in Brandenburg stärken. Hintergrund ist der Forschungserfolg der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich, der es gelungen ist, aus Sonnenenergie, Wasser und Kohlendioxid einen Treibstoff herzustellen. Der Antrag wird abgelehnt.

(Quelle: rbb)

Jens Lipsdorf (FDP)

unterstreicht, dass schon im Jahr 2020 eine industrielle Solar-Treibstoff-Anlage in Betrieb genommen werden könne. Kohlendioxid sei ein wertvoller Rohstoff, der viel zu schade für die Verpressung sei. Brandenburgs Bedeutung als Forschungsstandort müsse durch eine Spezialisierung erhöht werden. _mehr

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    Jens Lipsdorf (FDP)
  • Jens Lipsdorf (FDP)
(Quelle: rbb)

Susanne Melior (SPD)

lehnt den FDP-Antrag ab. Sie verweist darauf, dass sowohl an der BTU und als auch an der Universität Potsdam auf den gleichen Gebieten geforscht werde. Ihre Vermutung sei, dass die ETH Zürich "ein bisschen Geld" für die Forschung im Land Brandenburg haben wolle – dieses Geld fehle dann an anderer Stelle. _mehr

    Im Parlament
    Susanne Melior (SPD)
  • Susanne Melior (SPD)
(Quelle: rbb)

Michael Schierack (CDU)

bekräftigt seine Unterstützung für jede Forschungsaktivität, die dazu beitrage, drängende Probleme zu lösen. Der Antrag der FDP habe einen guten Kern – ignoriere aber die deutsche und brandenburgische Forschung auf diesem Gebiet. Die CDU werde sich ihrer Stimme enthalten. _mehr

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    Michael Schierack (CDU)
  • Michael Schierack (CDU)
(Quelle: rbb)

Peer Jürgens (Die Linke)

wirft der FDP-Fraktion vor, die Wissenschaftsfreiheit in Frage zu stellen und lehnt den Antrag ab. Der Abgeordnete betont, dass Brandenburg bereits ein "sehr potenter Forschungsstandort" auf dem Gebiet der Kohlenstoffforschung sei. Diese solle gestärkt werden. _mehr

    Im Parlament
    Peer Jürgens (Die Linke)
  • Peer Jürgens (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Michael Jungclaus (Bündnis 90/Die Grünen)

begrüßt die Herstellung von erneuerbaren, synthetischen Kraftstoffen als großen Forschungserfolg der ETH Zürich. Dennoch sei schwer zu verstehen, warum sich die FDP ein einzelnes Forschungsthema herauspicke und dazu einen einzelnen Antrag stelle. Seine Fraktion halte für die Energiewende eine breite Forschungspalette für unabdingbar. _mehr

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    Michael Jungclaus (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Michael Jungclaus (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Sabine Kunst (parteilos)

Die Wissenschaftsministerin konstatiert, dass die FDP mit dem Antrag "Eulen nach Athen" trage. Sie sehe nicht allzu viel Sinn darin, dass sich die Landesregierung zur Kohlenstoffforschung bekenne – weil das schon längst passiert sei. In Brandenburg gebe es in dieser Hinsicht mehrere Projekte. _mehr

    Im Parlament
    Sabine Kunst (parteilos)
  • Sabine Kunst (parteilos)
(Quelle: rbb)

Gregor Beyer (FDP)

sieht in der Forschung das "wesentlichste Element", um einen breiten Energiemix herzustellen. Ihm sei unverständlich, warum der FDP-Antrag mit dem Hinweis auf die Freiheit von Forschung und Lehre abgelehnt werde. _mehr

    Im Parlament
    Gregor Beyer (FDP)
  • Gregor Beyer (FDP)

Leistungsvergleiche in der öffentlichen Verwaltung

Das Parlament lehnt einen Antrag der CDU ab, in dem diese eine Übersicht über Effizienzvergleiche der öffentlichen Verwaltung Brandenburgs fordert.

(Quelle: rbb)

Björn Lakenmacher (CDU)

spricht von einem "Antrag der Vernunft". Die geforderten Leistungsvergleiche sollten den in der Wirtschaft üblichen Wettbewerb ersetzen. Sie zielten auf Verwaltungsmodernisierung und Bürokratieabbau. Etliche Bundesländer beteiligten sich seit Jahren an Vergleichen, bei denen z.B. die Effizienz von Steuerverwaltungen überprüft werde. _mehr

    Im Parlament
    Björn Lakenmacher (CDU)
  • Björn Lakenmacher (CDU)
(Quelle: rbb)

Ina Muhß (SPD)

zählt die Gremien auf, die sich bereits mit der Verwaltungs- modernisierung in Brandenburg befassen. Daher sei der CDU-Antrag nicht nachvollziehbar. Zudem gebe es auch Leistungsvergleiche. Beispiel sei die Polizeistrukturreform. _mehr

    Im Parlament
    Ina Muhß (SPD)
  • Ina Muhß (SPD)
(Quelle: rbb)

Hans- Peter Goetz (FDP)

meint, seine Vorrednerin habe die Gelegenheit verpasst, mit dem Aufzählen aller bestehenden Effizienzvergleiche in Brandenburg den ersten Punkt des CDU-Antrags abzuarbeiten. Vergleiche mit anderen Bundesländern seien problematisch, wenn man die falschen Schlussfolgerungen ziehe. Er verweist auf die finanzielle Diskrepanz ... _mehr

    Im Parlament
    Hans- Peter Goetz (FDP)
  • Hans- Peter Goetz (FDP)
(Quelle: rbb)

Margitta Mächtig (Die Linke)

erklärt, warum der CDU-Antrag nach ihrer Meinung eine "völlige Desorientierung" der Geschäftsordnung des Landtages ist. Zudem zeige die Debatte das Talent von CDU und FDP darüber zu reden, was nicht in den Anträgen stehe. _mehr

    Im Parlament
    Margitta Mächtig (Die Linke)
  • Margitta Mächtig (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Axel Vogel (Bündnis 90/Die Grünen)

Der Fraktionsvorsitzende findet Beispiele in Brandenburg für das geforderte Benchmarking; warnt gleichzeitig vor dessen Überbewertung. Es kenne heute nur die Bedeutung des Kürzens. Leistungs- und Effizienzvergleiche könnten nicht fehlende Ideen ersetzen und lediglich das Ziel der Personaleinsparung im Blick haben. _mehr

    Im Parlament
    Axel Vogel (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Axel Vogel (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Dietmar Woidke (SPD)

Der Minister nennt den CDU-Antrag "überflüssig". Berichte führten nicht zu mehr Effizienz. Das Benchmarking zur Polizeireform habe die CDU unter Hinweis auf die Unvergleichbarkeit Brandenburgs abgelehnt. Zudem arbeiteten viele Bereiche der Landesverwaltung effektiv. _mehr

    Im Parlament
    Dietmar Woidke (SPD)
  • Dietmar Woidke (SPD)
(Quelle: rbb)

Björn Lakenmacher (CDU)

kritisiert die Landesregierung, die sich mit der Ablehnung des Antrags der Realität verschließe. Vergleiche würden erst den Blick über unterschiedliche Arbeitsergebnisse von Behörden mit vergleichbaren Aufgaben eröffnen. Eine Vergleichskultur innerhalb der Verwaltung sei wichtig für eine bessere Transparenz und Effizienz.  _mehr

    Im Parlament
    Björn Lakenmacher (CDU)
  • Björn Lakenmacher (CDU)

Parlamentsbeteiligung an Staatsverträgen

Das Parlament sollte nach Ansicht der FDP stärker in Verhandlungen zu Staatsverträgen einbezogen werden. Der entsprechende Antrag wird abgelehnt und auch nicht in die Ausschüsse überwiesen.

(Quelle: rbb)

Linda Teuteberg (FDP)

sieht erhebliche Defizite bei der Einbeziehung der Länderparlamente in die Verhandlungen zu Staatsverträgen. Die Abgeordneten könnten einen Staatsvertrag stets nur ablehnen bzw. ihm zustimmen, seien aber im Vorfeld nicht an der politischen Willensbildung beteiligt. Als Beispiel nennt sie den 15. Rundfunkstaatsvertrag. _mehr

    Im Parlament
    Linda Teuteberg (FDP)
  • Linda Teuteberg (FDP)
(Quelle: rbb)

Mike Bischoff (SPD)

verweist auf die Vereinbarung von Oktober 2010, in dem die Beteiligungsrechte des Brandenburger Parlaments an Staatsverträgen beschrieben seien. Die Regelung habe zu deutlichen Verbesserungen geführt. Gerade der 15. Rundfunkstaatsvertrag sei viermal im Hauptausschuss debattiert worden. Es liege in der "Natur der Sache", dass ...  _mehr

    Im Parlament
    Mike Bischoff (SPD)
  • Mike Bischoff (SPD)
(Quelle: rbb)

Ingo Senftleben (CDU)

findet das Grundanliegen der FDP richtig. Gerade bei wichtigen Staatsverträgen sollte das Parlament bereits im Vorfeld stärker einbezogen werden. _mehr

    Im Parlament
    Ingo Senftleben (CDU)
  • Ingo Senftleben (CDU)
(Quelle: rbb)

Christian Görke (Die Linke)

geht ebenfalls auf die Vereinbarung zum Artikel 94 der Verfassung des Landes ein. Damit sei ein neuer Standard gesetzt worden. Oppositions- und Regierungsfraktionen würden zur gleichen Zeit informiert. Gerade der 15. Rundfunkstaatsvertrag sei ein Beleg für die vorzeitige Einbeziehung des Parlaments. _mehr

    Im Parlament
    Christian Görke (Die Linke)
  • Christian Görke (Die Linke)
(Quelle: rbb)

Marie Luise von Halem (Bündnis 90/Die Grünen)

unterstützt das Anliegen der FDP "mit wehenden Fahnen". Aus Sicht ihrer Fraktion müsste bei der Ausarbeitung von Staatsverträgen nicht nur das Parlament, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit einbezogen werden. Dies betreffe insbesondere die Staatsverträge zwischen Berlin und Brandenburg. _mehr

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    Marie Luise von Halem (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Marie Luise von Halem (Bündnis 90/Die Grünen)
(Quelle: rbb)

Albrecht Gerber (SPD)

Der Chef der Staatskanzlei erläutert die Beteiligungsrechte des Parlaments an Staatsverträgen. So stehe es dem Landtag auch frei, Stellungnahmen als Verhandlungsbasis für die Landesregierung zu beschließen. Er sehe ein gutes Wechselspiel zwischen Legislative und Exekutive im Rahmen des Föderalismus.  _mehr

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    Albrecht Gerber (SPD)
  • Albrecht Gerber (SPD)
(Quelle: rbb)

Linda Teuteberg (FDP)

fordert abschließend erneut mehr Demokratie und Beteiligung des Parlaments an Staatsvertragsverhandlungen. Die Abgeordneten müssten schließlich gegenüber dem Bürger ein Ergebnis vertreten, an dessen Aushandlung sie nicht beteiligt gewesen seien. _mehr

    Im Parlament
    Linda Teuteberg (FDP)
  • Linda Teuteberg (FDP)

Nächste Sitzung: 22. Juni 2011

 

Landespolitik im rbb

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Das Nachrichtenmagazin aus Brandenburg. Täglich um 19:30 Uhr. _mehr

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Heute im Parlament

19. Mai 2011

Heute im Parlament

Wibke Harms berichtete live von der 37. Sitzung des Landtags Brandenburg.

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Informationen über die Abgeordneten, Termine, Sitzungsprotokolle und ausführliche Hintergründe zur parlamentarischen Arbeit im Internetangebot des Landtags Brandenburg. landtag.brandenburg.de

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

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