Den Abgeordneten liegt der
Gesetzentwurf der Landesregierung zum Haushaltsplan 2013/14, der
Finanzplan des Landes Brandenburg 2012 bis 2016 sowie die Personalbedarfsplanung 2018 und der ressortübergreifende Personalentwicklungsplanung für die Landesverwaltung vor.
Helmuth Markov (Die Linke)
Der Finanzminister sieht in dem Haushalts-Entwurf den Willen der Landesregierung, Brandenburg "weiter voranzubringen". Der Haushalt werde mit sozialem Maß konsolidiert, ohne neue Kredite aufzunehmen. 2014 sei der 1. Haushalt, für den keine neuen Schulden aufgenommen würden.
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Dieter Dombrowski (CDU)
Der Vizefraktionsvorsitzende attestiert der rot-roten Landesregierung Versagen auf der ganzen Linie. Konkret nennt er u. a. den schleppenden Schuldenabbau, den Rückgang der Investitionsquote, die Bildungspolitik und das Desaster um den Willy-Brandt-Flughafen.
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Ralf Holzschuher (SPD)
Der SPD-Fraktionsvorsitzende spricht von einem "guten Haushaltsentwurf". Er ermögliche auch künftig Freiräume, um Prioritäten zu setzen und Brandenburg zu gestalten. Das Ziel, ab 2014 keine neuen Schulden aufzunehmen, werde fünf Jahre vor der Frist umgesetzt, die der Bund den Ländern gesetzt habe.
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Andreas Büttner (FDP)
Der Fraktionsvorsitzende kritisiert scharf die Wirtschafts-, Wissenschafts- und Bildungspolitik der Regierung. Der Haushaltsentwurf 2013/14 setze weder auf Nachhaltigkeit, noch beseitige er die strukturellen Probleme des Landes. Seine Fraktion werde bei den Haushaltsberatungen Änderungsvorschläge einbringen.
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Christian Görke (Die Linke)
Der Vorsitzende der Linksfraktion hält mit dem Etat-Entwurf den "Teufelskreis" zwischen Schuldenaufnahme und Zinsaufwuchs, den künftige Generationen abtragen müssten, für durchbrochen. Die Konsolidierung erfolge im Interesse der Bürger.
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Axel Vogel (Bündnis 90/Die Grünen)
bezeichnet den Haushalt - den letzten vor den Landtagswahlen 2014 - als einen "Haushalt des Versteckens unangenehmer Wahrheiten". Ausführlich geht der Fraktionsvorsitzende auf den Flughafen BER ein, der möglicherweise vor der Insolvenz stehe.
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Dieter Dombrowski (CDU)
erinnert an den Planfeststellungsbeschluss zum Flughafen von 2004: die Regierung habe seit dem versucht, die Bürger beim Schallschutz zu betrügen. In einer Umfrage seien 80 Prozent der Befragten der Meinung, das "Flughafendesaster" habe dem Land schweren Schaden zugefügt.
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Matthias Platzeck (SPD)
Der Ministerpräsident verteidigt den Haushaltsentwurf. Laut Umfragen fühlten sich mehr als 90 Prozent der Menschen in Brandenburg wohl. Die rot-rote Regierung arbeite daran, dass sich das Land trotz möglicher Auswirkungen von Eurokrise und Energiewende weiterhin gut entwickele.
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Ludwig Burkardt (CDU)
Der Vorsitzende des Haushaltsausschusses beschwert sich in seiner Kurzintervention darüber, dass der Ministerpräsident kein Wort über seine Mitverantwortung am "Flughafendesaster" verloren habe. Andere Etat-Posten müssten sehr wohl darunter leiden, dass der BER weiteres Geld koste.
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