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Der neue Hauptstadtflughafen ist aus Sicht des Brandenburger Ministerpräsidenten entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Landes. Von seiner Fertigstellung hingen Wohlstand und Lebenschancen der Menschen ab, sagte er in seiner Regierungserklärung. Gleichzeitig räumt Platzeck ein, dass das Bauprojekt BER "in sehr schwerwiegender Weise in Not" geraten und zu einem "negativen Symbol" geworden sei.
Sein Amtsverständnis verbiete es ihm, nun die Flucht anzutreten. Stattdessen wolle er Verantwortung wahrnehmen. Der Regierungschef nennt fünf Schwerpunkte der Veränderung: So kündigt er an, den Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft um einen Sachverständigen zu erweitern und die Geschäftsführung umzustrukturieren. Er wolle ein kooperatives, respektvolles Betriebsklima schaffen. Missstände müssten rigoros aufgeklärt werden. Wer Fehler an der Baustelle gemacht habe, müsse diese auch verantworten. Als Aufsichtsratsvorsitzender plane er wöchentliche Besprechungen mit der Geschäftsführung und eine Sonderarbeitsgruppe zum Flughafen in der Staatskanzlei. Wichtig seien ihm eine transparente Informationspolitik und die qualitativ hochwertige Umsetzung des Schallschutzprogramms.
14.Januar 2013
68. (Sonder-) Sitzung des Brandenburger Landtags
14.Januar 2013
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