Thema auf Antrag der SPD-Fraktion:
Weltverbrauchertag: Gesund und sicher Essen in Brandenburg Keine Mehrheit findet der Entschließungsantrag von CDU und FDP zum SPD-Antrag.
sieht die Ursachen für die zunehmenden Lebensmittelskandale v. a. in mangelhaften Kontrollen. So sei im Bundesdurchschnitt ein Kontrolleur für 1.200 Betriebe zuständig. Weitere Gründe seien die fehlende Lobby der Verbraucher, aber auch deren "Geiz-ist-geil-Mentalität". Kritisch äußert sich die Abgeordnete zum Vorgehen von Bundesverbraucherschutzministerin Aigner, die noch im vergangenen Jahr auf EU-Ebene Herkunftsnachweise für Fleisch und Milchprodukte sowie für Fertigprodukte abgelehnt habe.
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spricht die Lebensmittelskandale der letzten drei Monate an. Die Brandenburger Bauern seien in den allermeisten Fällen selbst Opfer dieser kriminellen Machenschaften. Nicht nur das Land, sondern auch die EU und der Bund seien gefordert, die Lebensmittelsicherheit zu verbessern. In Brandenburg sei hierzu aber noch zu wenig passiert.
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sieht Brandenburg bei der aktuellen Krisenbewältigung "gut aufgestellt". Die Kritik der CDU an der unzureichenden Personalsituation bei Lebensmittelkontrollen weist er zurück. Die Weichen zum Personalabbau habe die CDU gestellt. Nötig seien europaeinheitliche Regelungen - Selbstverpflichtungen der Konzerne würden nicht helfen.
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dankt der SPD für das Thema. Dies zeige, dass nicht alles so schön und gut sei, wie vom Ministerium dargestellt. Er kritisiert die Personalbedarfsplanung des Verbraucherschutzministeriums, in dem bis 2018 zahlreiche Stellen abgebaut werden sollen. Notwendig sei eine ausreichende personelle Ausstattung der Überwachungsbehörden und eine enge Zusammenarbeit mit den Unternehmen.
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verweist ebenfalls auf die Lebensmittelskandale des ersten Quartals. Er bemängelt, dass auf Landesebene eine wirksame Verbraucherschutzstrategie fehlt und fordert mehr Transparenz, beispielsweise bei der Veröffentlichung von Ergebnissen von Lebensmittelkontrollen. Die eigentlichen Ursachen für die Skandale, nämlich eine verfehlte Agrarproduktion und Massentierhaltung, seien damit jedoch noch nicht beseitigt.
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Die Verbraucherschutzministerin weist die Kritik an ihrem Krisenmanagement zurück. Sie räumt jedoch ein, dass das Landeslabor Berlin-Brandenburg besser aufgestellt werden müsse. Um Lebensmittel-Skandale verhindern zu können, müssten die Kontrollbehörden gestärkt werden. Das hohe Schutzniveau der Lebensmittel könne der Staat aber allein nicht leisten.
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In seiner Kurzintervention verweist Wichmann auf den Antrag von CDU und FDP, in dem konkrete Vorschläge zu Veränderungen in der Kennzeichnungs-, Registrierungs- und Etikettierungspflicht auf Lebensmittel gemacht würden. Bei diesem Thema könne man sich gemeinsam im Interesse der Bürger engagieren. - Die Ministerin fordert die CDU auf, sich auf Bundesebene für Hygienebarometer für Lebensmittelbetriebe und Gaststätten zu engagieren. "Dann kommen wir wieder zusammen."
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sieht Brandenburg und Deutschland "so schlecht nicht aufgestellt". Die Landwirtschaft produziere nachhaltig und unter "äußerst hohen Auflagen", die auch international herausragend seien. Die Systeme und Kontrollmechanismen funktionierten also. Notwendig sei ein Umdenken bei den Konsumenten, denn noch immer würden 44 Prozent aller Brandenburger ihre Nahrungsmittel bei Discountern einkaufen.
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weist anhand von Zahlen nach, dass jeder Lebensmittelskandal den Wunsch der Verbraucher nach regionalen, ökologischen und nachhaltigen Produkten stärke. Die Nachfrage nach ökologischen Produkten aus heimischer Produktion könne in Brandenburg gar nicht mehr befriedigt werden. Es fehlten leistungsfähige Verarbeitungsbetriebe.
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lehnt den Antrag von Bündnis 90/Grüne mit der Begründung ab, dass ihre Fraktion eine bundeseinheitliche Regelung für ein Restaurantbarometer wolle. Man brauche hier keinen Wettbewerb nach dem "kreativsten Land". Zum CDU-Antrag betont sie, dass er eigentlich schon "größtmöglich" erfüllt sei. Ihre Fraktion lehne ihn daher ab.
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