Der Fraktionsvorsitzende ist froh, dass zwischen allen Fraktionen Konsens erzielt wurde, die Antirassismus-Novelle in die Landesverfassung aufzunehmen. Fremdenfeindlichkeit sei eine "brutale Realität", der man sich stellen müsse. Lange seien Ausländerfeindlichkeit und Rechtsradikalismus in Brandenburg unterschätzt worden. Mit der Verfassungsänderung, die von Parlamentspräsident Gunter Fritsch und Generalstaatsanwalt Rautenberg initiiert worden sei, setze man ein starkes Zeichen gegen Rassismus, der immer noch bis in die Mitte der Gesellschaft reiche.