Klaus Ness (Quelle: rbb)

- Klaus Ness (SPD)

wirft seiner Vorrednerin Nonnemacher "unnötige Polemik" vor. Die Debatte über die Direktwahl der Landräte habe eine lange Geschichte. Man müsse abwägen, ob das Quorum von 15 Prozent zu hoch oder die Skepsis gegenüber der Direktwahl berechtigt sei.

Seiner Meinung nach sei die Abschaffung des Quorums ein völlig falsches Signal, aber man sollte offen prüfen, ob man nach der Kreisgebietsreform – die zu einer Vergrößerung der Kreise führt – möglicherweise in einigen Kreisen zur indirekten Wahl zurückkehren solle.

25.April 2013
76.Sitzung des Brandenburger Landtags