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Der neue Vorsitzende der SPD-Fraktion findet es "beleidigend", wenn sein Vorredner sage, Brandenburgs Kinder könnten nicht lesen und schreiben. Auch mit seiner Behauptung, die Stimmung werde immer schlechter, zeichne Dombrowski ein Zerrbild von der Lage im Land. Die Arbeitslosigkeit sei innerhalb der vergangenen acht Jahre halbiert worden und liege nun unter zehn Prozent. Seine Fraktion werde dafür kämpfen, dass Woidke genau so lange im Amt sei wie seine Vorgänger Stolpe und Platzeck, die er als "eindrucksvolle Ministerpräsidenten" bezeichnet. Die Opposition rufe für alles - u.a. für Bildung und Straßen - nach mehr Geld, um gleichzeitig zu fordern, Brandenburg müsse weniger Schulden machen.


