Der Fraktionsvorsitzende geht davon aus, dass die Landesregierung das Volksbegehren nicht umsetzen wird. Es werde in einem politischen Desaster enden. Der Vorschlag des Ministerpräsidenten für ein Nachtflugverbot am BER von 23 bis 6 Uhr sei nicht neu – er hätte auf die CDU zugehen können. Deren Hautargument, dass ein Flugbetrieb zwischen 22 und 23 Uhr wirtschaftlich wichtig für den Flughafen sei, habe auch Woidke benutzt, als er ein Verbot von 22 bis 6 Uhr als "illusorisch" bezeichnete. Es sei sachlich und fachlich falsch, wenn er behaupte, ein Alleingang Brandenburgs zur Durchsetzung des Volksbegehrens sei rechtlich unmöglich. Schierack fordert Woidke dazu auf, über alle Parteigrenzen hinweg in die Zukunft zu schauen, um einen wirtschaftlich erfolgreichen Flughafen an den Start zu bringen. Dazu müsse er aber alle Karten auf den Tisch legen.