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Die Enquetekommissions-Vorsitzende bilanziert die vierjährige Arbeit des Gremiums. Es habe 40 Mal öffentlich getagt, über 30 Gutachter hätten Expertisen gestellt, nahezu 80 Zeitzeugen seien gehört worden. Der Bericht sei mit nur einer Gegenstimme verabschiedet worden und dennoch sei die Enquetekommission keine "Kuschelrunde" gewesen. Vielfalt und der Verzicht auf eine Interpretation machten die Qualität des Berichts aus. Er beinhalte Fakten und Rechercheergebnisse, aber auch die gemeinsamen und unterschiedlichen Positionen der Enquetemitglieder. Er drücke sich nicht um klare Worte und spreche Handlungsempfehlungen aus. Dazu gehöre das Einrichten eines Härtefallfonds, der Lücken in der Bundesregelung abfedern solle.


