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Christoph Schulze wiederholt in einer Kurzintervention seine Forderung, dass von 22 bis 6 Uhr Ruhe am Flughafen BER herrschen müsse. Selbst wenn Brandenburg einen Einzelweg gehen müsse, sei das notwendig. Der Landtag habe vor einem Jahr keinen Kompromiss, sondern die Umsetzung eines Volksbegehrens beschlossen. - Hans-Peter Goetz kritisiert in einer Kurzintervention die Argumentation des Infrastrukturministers. Nicht die Verzögerung bei der Inbetriebnahme des Flughafen BER sei das größte Problem, sondern die fortlaufende "Trickserei". Die Landesregierung wolle das Volksbegehren zum Nachflugverbot am Flughafen BER nicht wirklich umsetzen. Schon allein deshalb stünden wieder Demonstranten draußen vor dem Landtag. - Der Infrastrukturminister betont, dass die Ungewissheit für die Menschen das größte Problem sei. Keiner wisse derzeit, wie groß der Lärm sein werde, wenn der Flughafen BER in Betrieb gehe. Doch auch die meisten Bahnstrecken hätten keine Nachtruhe von 22 Uhr bis 6 Uhr. Die wichtigste Frage sei, wie man den "Lärm an der Quelle beseitigen" könne.


