Michael Kessler in Lechauwald bei Landsberg (Quelle: Roland Albrecht)

- Mit der Droschke nach Neuschwanstein (2)

Michael Kesslers dreizehnte Expedition für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) führt ihn 450 Kilometer auf einer der bekanntesten Ferienstraßen Deutschlands von Würzburg bis zum Schloss Neuschwanstein.

In der zweiten Folge erreicht Kessler mit seiner Elektro-Droschke Nördlingen, wo er dem lautstarken "Unter-Druck-Verein (UDV) Dösingen" begegnet. Im Nördlinger Ries, einem gigantischen Krater, entstanden vor 15 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag, wird er eingeweiht in die Geheimnisse des Modell-Segelflugs. Das wunderschöne Harburg liegt im Tal der Wörnitz. Eine der besterhaltensten Burgen Deutschlands thront über dem Städtchen. Natürlich wird Kessler dort sein Nachtlager aufschlagen.

Kurz nach Donauwörth wird er Zeuge, wie sich eine Dorfgemeinschaft in Krisenzeiten vorbildlich um einander kümmert. Nach einer öligen Kutschenpanne und bevor er die mehr als 2000 Jahre alte Fuggerstadt Augsburg erreicht, erholt sich Kessler bei einem lustigen Kneippbad in Neusäß. In Augsburg bewundert er die Fuggerei - die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt - und wird bei einer Hochzeit spontan zum Drehorgelspieler. Nach der Fahrt durch den Augsburger Stadtgarten lernt er in Prittriching das Golfen und in Landsberg am Lech die außergewöhnliche Lore kennen.

Ein Höhepunkt der Reise ist Pitzling. Ein frischvermähltes Paar freut sich sehr über die kostenlose Fahrt mit der Droschke. Vorbei an der weltberühmten Wieskirche, erreicht Kessler am letzten Tag seiner Expedition den romantischsten aller romantischen Höhepunkte: Das Märchenschloss von Ludwig II: Schloss Neuschwanstein.