Michael Kessler auf dem Roller im Wald (Quelle: rbb)

- Kurzinterview mit Michael Kessler

Das Team

Mit Ihrem Fernsehteam waren Sie in einer schwierigen Zeit an der Donau. War das eine besondere Expedition? Und was hat Sie besonders beeindruckt?

"Auf keine Expedition bin ich mit derart gemischten Gefühlen gegangen wie auf diese. Das Hochwasser stellte alle unsere Planungen auf den Kopf und die Reise in Frage. Aber trotz Hochwasser zu fahren, war der richtige Entschluss. Wenn die Flut geht, gehen auch die Medien. Ich habe mit vielen Menschen gesprochen und war beeindruckt von der großen Hoffnung und den unglaublich schnellen Aufräumarbeiten. Natürlich habe ich auch Resignation erlebt, aber vielleicht kann unsere Donau-Expedition einen kleinen Hilfe-Beitrag leisten für die wunderbaren Menschen und diese wunderschöne Region ..."

Transportmittel

Bei der Expedition an der Donau haben Sie fast täglich die Transportmittel gewechselt. Welches davon war am schwierigsten zu steuern?

"Der Tretroller hat dieses Mal meine volle Konzentration und Muskelkraft gefordert. Nach oben zu buckeln und nach unten zu treten ist mir einfach fremd. Und so bequem das Seniorenmobil war, so gefährlich wurde mein kleiner Schleusengang mit meiner 'Zille'."

Lieblingswort

Sicher wurde bei den Begegnungen unterwegs nicht überall Hochdeutsch gesprochen. Haben Sie ein neues Lieblingswort gelernt?

"Wienerschnitzelpalatschinkensemmelknödelschweinsbraten."