
Ab 9 Jahre - Gefährliche Kaninchen
Erzählung mit vielen Wendungen und Überraschungen.
Kaninchen? Gefährlich? Als Max und Leonie sich in den Sommerferien zufällig an der Höhle am Fluss kennenlernen und sie die Kaninchen auf der Wiese beobachten, sehen sie eigentlich nur eines: wie lieb, überhaupt nicht spannend, eher süß sie sind. Doch mit den Kaninchen ist es wie mit den schlafenden Riesen, die man lieber nicht wecken sollte: Max und Leonie vertrauen einander an, warum der eine heimlich in der Höhle Super Mario spielt und die andere hier heimlich liest. Sie fühlen sich im Moment zu Hause überhaupt nicht wohl. Einzelkind Max ist einsam, denn seine Professoren-Eltern verschanzen sich hinter Büchern und sprechen kaum noch miteinander. Und Leonie kommt in ihrer chaotischen Patchwork-Familie nicht zur Ruhe.
Was der eine hat, hat die andere nicht und umgekehrt. Was also tun? Ganz einfach: die Familien tauschen! Das, was so harmlos wirkt wie die ewig mümmelnden Kaninchen, lässt einen Sturm losbrechen, der das Leben der beiden Familien auf den Kopf stellt. Ob das alles ein gutes Ende nehmen kann?
Das kann es – aber bis dahin lässt sich Autorin Kirsten John viele Wendungen und Überraschungen einfallen, die es ihren beiden Protagonisten nicht einfach machen. Es gelingt Max und Leonie, die Rollen zu tauschen und sich mit einem ausgeklügelten System über Vorstellungsphase, Zeckenphase, Unsichtbarkeitsphase usw. in die jeweils andere Familie einzuschleusen. Damit trifft John den Nerv ihrer jungen Leser. Denn wer spielt nicht mal mit den Gedanken: Was wäre eigentlich, wenn ich nicht bei meinen Eltern wohnen würde? Oder ich in der Haut meiner besten Freundin stecken würde? Wenn alles anders wäre, als ich es kenne?
Mit einfachen klaren Worten erzählt die Autorin, wie Konflikte aufbrechen, die unter der Oberfläche wabern, wie man sich zeitweilig entfremdet und wie sich schließlich für alle Beteiligten neue Perspektiven eröffnen. Der schöne Grundtenor des Buches trägt durch den Handlungssturm: So lange man Liebe und Humor nicht verliert, kann man zusammen richtig gute Lösungen finden.
Sonja Kessen, kulturradio
Was der eine hat, hat die andere nicht und umgekehrt. Was also tun? Ganz einfach: die Familien tauschen! Das, was so harmlos wirkt wie die ewig mümmelnden Kaninchen, lässt einen Sturm losbrechen, der das Leben der beiden Familien auf den Kopf stellt. Ob das alles ein gutes Ende nehmen kann?
Das kann es – aber bis dahin lässt sich Autorin Kirsten John viele Wendungen und Überraschungen einfallen, die es ihren beiden Protagonisten nicht einfach machen. Es gelingt Max und Leonie, die Rollen zu tauschen und sich mit einem ausgeklügelten System über Vorstellungsphase, Zeckenphase, Unsichtbarkeitsphase usw. in die jeweils andere Familie einzuschleusen. Damit trifft John den Nerv ihrer jungen Leser. Denn wer spielt nicht mal mit den Gedanken: Was wäre eigentlich, wenn ich nicht bei meinen Eltern wohnen würde? Oder ich in der Haut meiner besten Freundin stecken würde? Wenn alles anders wäre, als ich es kenne?
Mit einfachen klaren Worten erzählt die Autorin, wie Konflikte aufbrechen, die unter der Oberfläche wabern, wie man sich zeitweilig entfremdet und wie sich schließlich für alle Beteiligten neue Perspektiven eröffnen. Der schöne Grundtenor des Buches trägt durch den Handlungssturm: So lange man Liebe und Humor nicht verliert, kann man zusammen richtig gute Lösungen finden.
Sonja Kessen, kulturradio

