
- Der Mellowpark in Köpenick
„Europas größter Skateboard- und BMX-Park“ befindet sich nicht irgendwo weit weg – sondern im Südosten Berlins: In Köpenick.
Wenn es an der Wuhlheide laut wird, kann das drei Ursachen haben: Entweder gibt’s in der Freilichtbühne ein Riesenrockkonzert, oder der 1. FC Union Berlin spielt Fußball – oder im Mellowpark wird geskatet.
Was 1994 als „Sport- und Freizeitgelände im Bezirk Treptow-Köpenick“ begann, ist inzwischen zu Deutschlands Skate- und BMX-Hochburg geworden.
Schräg gegenüber dem berühmten Stadion der Eisern Unioner haben auch hier die Nutzer selbst mit angepackt.
Als nämlich der Mellowpark 2008 an seinem alten Standort auf dem Gelände der stillgelegten Kabelrollenfabrik des VEB Kabelwerk Köpenick geschlossen wurde, sah es fast so aus, als sei es nun vorbei mit skaten und BMXen. Aber dann wurde nach langem Suchen das jetzige Areal An der Wuhlheide gefunden und es wurde entschieden, dass hier keine super teuren Eigentumswohnungen direkt an der Spree entstehen, sondern dass dieses tolle Gelände den Geländesportlern übergeben wird. Und so wurden Teile aus dem alten Mellowpark ab- und im neuen Mellowpark wieder aufgebaut und erfreuen nun als „Rudis Reste Rampe“ sowohl Anfänger als auch Profis.

Jetzt kann man hier den Ghetto-Park shredden, die Dirts werden von der DRK-Crew gediggt und für alle, denen die Dirts zu krass sind, gibt es den Pumptrack.
Alles klar, Leute?
Man muss aber kein Profi sein und alle Fachbegriffe kennen, wenn man hier aktiv sein will. Die Fachbegriffe und so manchen Kniff fürs Skaten oder BMX-Fahren kann man aber natürlich lernen.
Weniger spektakulär geht es beim Volleyball, Basketball, Federball (ja, das heißt hier noch so!) oder Tischtennis zu. Bälle, Kellen, Skateboards, BMX-Räder, Schutzausrüstungen können übrigens hier ausgeliehen werden.
Natürlich wird der Park auch für Wettkämpfe genutzt, Mellowpark Jam, German BMX Championship oder Highway to Hill locken bis zu 5000 Zuschauer auf das Gelände.
Der BMX-Bundestrainer ist begeistert von diesem Ort und findet es wichtig, dass es eine permanente Trainingsstrecke in Deutschland gibt, wo sich die Fahrer optimal auf die Olympischen Spiele 2016 vorbereiten können.
Übrigens sind vormittags Schüler der 7. – 10. Klasse auch gerne zu einem Wandertag hier gesehen!

