Klartext Archiv

    Bild: Baby, Quelle: rbb

    - Unerfüllter Kinderwunsch - letzter Ausweg Eizellentourismus?

    Die Zahl der Frauen, die mit über 40 noch Kinder bekommen wollen, wächst in Deutschland. Doch die Fruchtbarkeit nimmt mit dem Alter drastisch ab, viele Frauen können gar keine Kinder mehr bekommen. Eizellenspenden böten eine Lösung – medizinisch unproblematisch, jedoch nach deutschem Recht seit 24 Jahren verboten. Und so setzt eine Art "Befruchtungstourismus" ins Ausland ein. Die Politik scheint daran nichts ändern zu wollen, doch ist dieses Verbot noch zeitgemäß?

    Bild: Berlins historische Mitte, Quelle: rbb

    Debatte: Wie weiter mit Berlins historischer Mitte?

    Berlins historische Mitte zwischen Schlossneubau und Fernsehturm wirkt eher öde. Auf dem Platz vor dem Roten Rathaus regiert der Beton. Seit einiger Zeit nun geistert eine Debatte darüber durch Berlin, wie man das urban-pulsierende Leben, das hier einst herrschte, wieder auferstehen lassen könnte. Doch Bewahrer der DDR-Ästhetik formieren sich: sie wollen den Platz zwar verschönern, doch im Wesentlichen so lassen wie er ist. Senatsbauverwaltung und Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, beide SPD-dominiert, tendieren ebenfalls eher zum Status quo, doch nun mehren sich Stimmen von Parteifreunden, die sich eine Re-Urbanisierung der "Altstadt" wünschen.

    Bild: Roma, Quelle: rbb

    Zuwanderungsdebatte: Wie die Politik die Ängste vor Rumänen und Bulgaren schürt

    Die CSU hat für viel Aufregung gesorgt mit ihrem Schreckenszenario eines Massenansturms südosteuropäischer Armutsmigranten. In Berlin leben besonders im Bezirk Neukölln tausende Einwanderer aus Rumänien und Bulgarien, oft in völlig überbelegten Wohnungen. Der Bezirk sagt, er sei nicht in der Lage, die Wohnsituation dieser Zuwanderer zu verbessern. Aber nutzen die Behörden dafür tatsächlich alle rechtlichen Möglichkeiten?

    Bild: Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (Die Linke), Quelle: rbb

    Brandenburgs wunderliche Förderpolitik

    Ein amerikanisches Unternehmen kündigt an, in Brandenburg ein Pharmawerk zu bauen und damit Arbeitsplätze zu schaffen. Dafür beantragt es beim brandenburgischen Wirtschaftsministerium eine Millionenförderung, die auch bewilligt wird. Doch nach der ersten Auszahlung von drei Millionen Euro zeigt die brandenburgische Investitionsbank (ILB) das Unternehmen wegen Betruges an und überweist ihm trotzdem einige Monate später erneut gut drei Millionen Euro. KLARTEXT fragt nach: Warum?