KLARTEXT
vom 07.09.2011 22:15 Uhr
Das Brunnenviertel vor fünf Jahren: viele Migranten, viele Menschen, die von Transfermitteln leben und viele Kinder, die nur schlecht Deutsch sprechen. Die Schulen: oft heruntergekommen, die Lehrer häufig resigniert. Bildungsorientierte Migranten flüchten ebenso wie die letzten deutschsprachigen Familien. Seit fünf Jahren macht jetzt die größte Wohnungsbaugesellschaft im Viertel, die degewo, gezielte Mietpolitik und engagiert sich in den Schulen. Denn die degewo hat erkannt: ohne gute Schulen verlieren die Immobilien an Wert. Erste Erfolge sind sichtbar. _mehr
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Mitbestimmung unerwünscht - Wie mündige Bürger in Süd-Brandenburg mundtot gemacht werden sollten
Rein rechtlich ist die Lage klar: Bürger dürfen mitbestimmen, wenn Dinge sie etwas angehen. So steht es im Gesetz, auch in Brandenburg. Doch im südbrandenburgischen Ortrand scheinen einige Politiker dies noch nicht so recht verinnerlicht zu haben. _mehr
Wer sich illegal in Deutschland aufhält, der macht sich strafbar - die Gesetze sind eindeutig. Und dennoch lassen Jahr für Jahr tausende Menschen ihre Heimat hinter sich, um illegal nach Deutschland zu kommen - bundesweit sollen es bis zu gut 400.000 Menschen sein, die im Schatten leben: ohne Papiere und in ständiger Angst, aufzufliegen. Manchmal bringen sie ihre Kinder mit - und die hat keiner gefragt. Wie aber lebt es sich als Kind in einer Stadt wie Berlin, wie lebt es sich in einem Land, das sich zu Kinderrechten bekennt - sich aber schwertut, auch illegalen Kindern diese Rechte zu gewähren?
Das Video zum Beitrag liegt aus rechtlichen Gründen nicht vor. _mehr
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Mangelnde Transparenz - Ex-Stasi im Bezirksparlament
Auf der Wahlliste der Linken in Treptow/Köpenick sind zwei Kandidaten, die ehemals hauptamtliche Mitarbeiter des MfS waren. Doch in ihrer öffentlichen Selbstdarstellung spielte das bislang keine Rolle. Ein Verstoß gegen die eigenen Parteitagsbeschlüsse der Linken. Denn danach sind Kandidaten für öffentliche Ämter verpflichtet, gegebenenfalls ihre Tätigkeit für das MfS offenzulegen, um den Wählern eine souveräne Entscheidung zu ermöglichen. _mehr