Ahamed, ein zwölfjähriges Flüchtlingskind, wird von der Berliner Polizei beim Heroinhandel erwischt. Seit Beginn des Jahres geht er den Fahndern mehr als 20mal in die Fänge. Eigentlich sollte sich das zuständige Jugendamt um den staatenlosen Palästinenser kümmern. Doch ob er zur Schule geht oder tatsäch-lich in seinem Wohnheim anwesend ist – darum scheint sich niemand zu scheren. Ahamed ist kein Einzelfall. Sind die Behörden machtlos? _mehr
KLARTEXT, 26.05.10
Kinder als Drogendealer - Berliner Behörden tatenlos
KLARTEXT, 26.05.10
Kinder als Drogendealer - Berliner Behörden tatenlos
In Teilen Kreuzbergs und Neuköllns haben sich so genannte No-Go-Areas herausgebildet. Wenn die Polizei hier ihren Pflichten nachkommen will, trifft sie auf heftigen Widerstand. Eine eigene Subkultur beherrscht die Viertel. Ist der Staat machtlos? _mehr
KLARTEXT, 21.10.09
Polizisten als Gewaltopfer - Wenn der Staat zum Angriffsziel wird
KLARTEXT, 21.10.09
Polizisten als Gewaltopfer - Wenn der Staat zum Angriffsziel wird
Zuerst war es nur das Rollberg-Viertel, dann wurde das Modellprojekt auf Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg ausgeweitet: Gegen Jugendliche unter 18 Jahren folgt im beschleunigten Verfahren die Strafe zeitlich nah zur Tat. Erfolgreiche Prävention, so die Befürworter. _mehr
KLARTEXT, 03.06.09
Neuköllner Erfolgsmodell - Mit beschleunigten Verfahren gegen Jugendkiminalität
KLARTEXT, 03.06.09
Neuköllner Erfolgsmodell - Mit beschleunigten Verfahren gegen Jugendkiminalität
Die Anzeigen wegen häuslicher Gewalt steigen. Den Tätern, Männern wie Frauen, könnte geholfen werden. Seit Jahren gibt es Kurse zur so genannten "Täterarbeit". Doch in Berlin nutzt die Amtsanwaltschaft diese Präventionsmöglichkeit kaum. Ein Grund: Den Tätern sei die lange Kursdauer nicht zuzumuten. _mehr
KLARTEXT, 22.04.09
Häusliche Gewalt - Berliner Amtsanwaltschaft blockiert Täterarbeit
KLARTEXT, 22.04.09
Häusliche Gewalt - Berliner Amtsanwaltschaft blockiert Täterarbeit
Die Discounter sparen bei der Sicherheit, immer wieder kommt es zu Raubüberfällen. Was tun die Unternehmen für die Beschäftigten, die Opfer eines Überfalls wurden? Meist bleiben die Beschäftigten auf sich gestellt mit ihrem Schicksal. Vereine wie Opferhilfe springen ein und kümmern sich um die Betroffenen. _mehr
Unkontrollierter Drogenhandel über die Gefängnismauern, die Sicherungsanlagen der Jugendstrafanstalt Plötzensee spotten jeder Beschreibung. Mangelhafte Fachaufsicht, Personal- und Geldmangel führen jedoch nicht nur zum schwunghaften Handel mit Drogen, Handys und Anabolika, sondern bedrohen auch die Sicherheit von Gefängnisinsassen und Wachpersonal. Richter und Anwälte schildern erstmals Gewaltexzesse aus dem Inneren der Anstalt. _mehr
KLARTEXT, 05.09.07
Skandalös - Gewaltexesse in der Jugenstrafanstalt Plötzensee
KLARTEXT, 05.09.07
Skandalös - Gewaltexesse in der Jugenstrafanstalt Plötzensee
In der letzten Sendung hat KLARTEXT über die Selbstbedienungsmentalität von Angehörigen des Justizvollzugsdienstes in der JVA Moabit berichtet. Der Beitrag war auch Thema der letzten Sitzung des Abgeordnetenhauses, allerdings zweifelte Berlins Justizsenatorin von der Aue die Seriosität unserer Zeugen an. KLARTEXT stellt klar: wir schützen unsere Informanten und jeder Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit ist unangebracht. _mehr
Wer im Gefängnis sitzt, der hat auch Anspruch auf medizinische Versorgung. Auch in der Justizvollzugsanstalt Moabit. Benötigt ein Gefangener Medikamente, so werden diese von Bediensteten der Anstalt bestellt. Aber wie werden diese Bestellungen kontrolliert? Schließlich zahlt ja der Steuerzahler dafür. Nach KLARTEXT-Recherchen sind die Kontrollen wohl mangelhaft. Bedienstete der Anstalt haben über Jahre hinweg Medikamente bestellt, nicht für Gefangene, sondern für sich selbst. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. _mehr
Seit August erschüttert die brandenburgische Stadt Neuruppin ein Skandal. Es geht um Drogenhandel, osteuropäische Zwangsprostituierte, illegales Glücksspiel. Die Ermittler glauben, dass die inhaftierten Bandenmitglieder Verbindungen in die Politik, die Verwaltung und die Polizei hatten. Bilanz einer mafiösen Struktur. _mehr
Seit dem Verbrechen an Ulrike diskutieren Experten und Politiker wieder mal den Schutz vor Sexualstraftätern. Viele Eltern beobachten die Debatte mit Sorge. Denn noch immer sitzen verurteilte Täter zu Hause und warten auf ihre Therapie. In Brandenburg und auch im benachbarten Berlin fehlen geeignete Plätze. Und seit der spektakulären Schmökel-Flucht ist der Ruf des Maßregelvollzugs ebenso wie der des zuständigen Ministers Ziel schwer angeschlagen. _mehr