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Schon vor Wochen hat das Familiengericht in Tempelhof der Mutter das Sorgerecht für ihr Kind entzogen. Doch das Jugendamt Hellersdorf hat den Beschluss nicht um-gesetzt. Erst die Polizei befreite das Kind, nachdem sie von Nachbarn alarmiert wurde.
"Jeder Fall von Verwahrlosung und Vernachlässigung von Kindern ist einer zuviel!" - nach dieser Devise wollte der Berliner Senat handeln und hat daher ein sogenanntes „Netzwerk Kinderschutz“ eingerichtet. Dabei sollen Fälle von Missbrauch und Vernachlässigung schneller erkannt und Hilfsangebote für Kinder und Eltern besser koordiniert werden. Ein sinnvolles Angebot, doch die Umsetzung scheint schwieriger als gedacht: Denn meine Kollegin Gaby Probst hat jetzt erneut einen Fall entdeckt, bei dem ein Kind in Not geriet.
Irgendwo in Berlin-Marzahn. Hier auf diesem Spielplatz fehlt ein Mädchen. Wir nennen sie Michel, wollen sie mit dem falschen Namen schützen. Auf dem Spielplatz hat man Michel schon lange nicht gesehen. Vielleicht schäme sie sich vor den anderen, vermuten Nachbarn, als wir im Haus nachfragen.
Das achtjährige Mädchen hätte seit Tagen einen kahl geschorenen Kopf, der es völlig entstellt. Das Kind hätte die Frisur gegen seinen Willen verpasst bekommen, auf Wunsch seiner Mutter. Wir wollen wissen, was geschehen ist. Vergeblich, die Mutter will nicht mit uns sprechen.
Fakt ist, Michel ist seit einer Woche nicht mehr auf dem Spielplatz, weil sie nicht mehr hier im Haus lebt. Die Polizei und der Kindernotdienst haben sie abgeholt. Ein Nachbar rief bei der Polizei an. Michel würde es schlecht gehen, hinter der Wohnungstür gäbe es nur Geschrei, meldet er sinngemäß über den Notruf.
Gefahr im Verzug heißt es bei der Polizei, die sofort losfährt. Vor Ort erfahren die Beamten, dass der Mutter bereits vor drei Wochen vom Familiengericht das Sorgerecht für ihr Kind entzogen wurde.
Katrin Schönberg, Pressesprecherin Familiengericht
„Das Familiengericht hat mit diesem Beschluss einer Mutter die elterliche Sorge, die Personensorge für ihr Kind entzogen. Es hat es für den einzig möglichen Weg gehalten, um das Wohl des Kindes zu schützen.“
Das Sorgerecht entzogen, als „einzige Möglichkeit“, das Kind zu schützen? Zu Einzelheiten darf das Gericht sich nicht äußern. Nur so viel: Im Gesetz steht, dass solche Maßnahmen …
Zitat
„…nur zulässig (sind), wenn der Gefahr nicht auf andere Weise, auch nicht durch öffentliche Hilfen, begegnet werden kann.
Und
Zitat
..wenn andere Maßnahmen erfolglos geblieben sind oder wenn anzunehmen ist, dass sie zur Abwendung der Gefahr nicht ausreichen.“
Michel war also gefährdet. Was war geschehen? Michel und ihre Mutter werden vom Jugendamt Marzahn seit Jahren betreut, konkrete Auskünfte gibt das Amt nicht.
Doch die Mutter hat im Wohnhaus einen zweifelhaften Ruf.
Nachbarin
„Na ja uns ist halt aufgefallen, laute Musik, Schreie, Umgangston.“
KLARTEXT
„Geschreie?“
Nachbarin
„Wir haben sie halt auch unten gesehen, und sie hat nicht gerade freundliche Worte für ihre Tochter benutzt.“
KLARTEXT
„Was heißt ‚nicht freundliche Worte’?“
Nachbarin
„Na ja, freundliche Worte heißt, mit Ausdrücken herum geschmissen.“
Nachbar
„Ich arbeite im Kaufland hier unten. Sogar Kaufland weiß Bescheid, was los ist.“
KLARTEXT
„Was heißt das?“
Nachbar
„Sie brüllt sie sogar in Kaufland an: ‚Pissen kannste zu Hause. Was musst du jetzt hier gehen…’ Obwohl wir Toiletten haben extra für Gäste.
KLARTEXT
„Da im Kaufland?“
Nachbar
„Ja, sie brüllt, egal wo sie ist, in Kaufland, in der S-Bahn, in der Straßenbahn, überall…“
KLARTEXT
„Und was sagt sie so zu ihr?“
Nachbar
„Schlimme Dinge, was soll ich sagen.“
2006 gab es eine Anzeige bei der Polizei wegen Misshandlung. Die zuständige Stadträtin sagt, das Jugendamt hätte etwas unternommen. Schon einmal wurde Michel der Mutter entzogen, dann aber wieder zurück gebracht.
KLARTEXT
„Das Kind wurde ja schon mal von der Mutter weggenommen und war bei Pflegeeltern. Warum ist es dann wieder zurückgekommen?“
Manuela Schmidt (Die Linke), Stadträtin Marzahn-Hellersdorf
„Weil man eingeschätzt hatte, man versucht es noch einmal.“
Der Versuch scheiterte. Und es ist das Jugendamt selbst, das den Gerichtsbeschluss wollte, das Sorgerecht zu entziehen.
Manuela Schmidt (Die Linke), Stadträtin Marzahn-Hellersdorf
„Es gab ja viele Indizien dafür, dass eine Familienhilfe nicht reichen würde. Das war ja auch der Grund zu sagen, hier wollen wir mehr. Hier müssen wir auch mehr Hilfe anbieten, als nur eine Familienhilfe.“
Am 8. April folgte das Familiengericht dem Antrag des Jugendamtes und entzog der Mutter das Sorgerecht. Das Kind der Mutter aber sofort zu entziehen und als Übergangslösung in eine Kriseneinrichtung zu geben, bis eine Pflegefamilie gefunden und ein Pfleger bestellt ist, hielt das Jugendamt nicht für nötig. Man wollte dem Kind…
Zitat
„…traumatische Erfahrungen durch mehrmalige Trennungen ersparen“.
Nicht bemerkt oder nicht erst genommen hat das Jugendamt scheinbar, dass dem achtjährigen Mädchen gegen seinen Willen der Kopf geschoren wurde. Entstellt sah Michel aus, gelitten hätte sie, sagt der Nachbar.
KLARTEXT
„Sie hat dem Kind die Haare geschoren?“
Nachbar
„Aber wie. Ja, doll sieht das aus. So würde ich mit meinem Kind nicht auf die Straße gehen.“
KLARTEXT
„Wenn Sie also sagen, Sie haben selber gesehen, dass das Kind von der Mutter weg muss und nun ist dieser Beschluss am 8.4. gekommen und Sie sagen, die Sozialarbeiterin hatte immer Kontakt zu der Mutter und zu dem Kind, hat die Sozialarbeiterin nicht gesehen, dass das Kind kahl geschorene Haare hat? Nimmt man da das Kind nicht in eine Krisenaufnahme? Ist das denn nicht doch besser?“
Manuela Schmidt (Die Linke), Stadträtin Marzahn-Hellersdorf
„Das kommt einem ja oft über die Lippen, man sollte doch. Macht man das denn nicht so? Aber wer ist ‚man’ in diesem konkreten Fall? In diesem konkreten Fall gibt es ja die konkrete Verantwortung eines Sozialarbeiters, gut zu entscheiden und wohl überlegt zu entscheiden. (…) Es geht doch wirklich darum, nach einer solchen Entscheidung, dass man dem Kind, nicht man, sondern der Sozialarbeiter, wir in unserer Verantwortung, dem Kind die Chance geben, zur Ruhe zu kommen. Wenn es aber permanent Stationen wechseln müsste, ist das noch schwieriger.“
Michel ist aber nicht zur Ruhe gekommen, die Polizei musste drei Wochen später in die Wohnung und der Kindernotdienst kümmert sich jetzt um das Kind. Vielleicht wäre es für Michel auch noch schlimmer gekommen, wenn der Nachbar nicht die Polizei geholt hätte…
Manuela Schmidt (Die Linke), Stadträtin Marzahn-Hellersdorf
„Letztendlich passieren leider, leider viele Dramen. Und ich sage mal, das Spekulieren hilft an solcher Stelle nicht weiter. Ich bin froh, dass es aufmerksame Nachbarn gibt.“
Aufmerksame Nachbarn, das ist gut. Aber reicht das allein? Musste es soweit kommen, nach der Vorgeschichte?
Das Berliner Abgeordnetenhaus. Hier macht Sebastian Czaja Jugendpolitik, ein Abgeordneter aus Marzahn. Er hat sich an die Stadträtin gewandt, will eine lückenlose Aufklärung des Falles von Michel und fordert Konsequenzen.
Sebastian Czaja (FDP), Jugendpolitischer Sprecher Abgeordnetenhaus
Wir wollen natürlich schon, dass die Nachbarn aufmerksamer sind und ihre Umgebung wahrnehmen, aber es kann natürlich nicht sein, dass die Nachbarschaft die Aufgaben des Jugendamtes erledigt und dadurch, dass die Familie bereits unter Beobachtung des Jugendamtes stand, liegt ja anscheinend ein Versäumnis des Jugendamtes vor.(…) Ich finde es ein Stück weit verantwortungslos, wenn die Jugendstadträtin argumentiert, dass alles getan wurde, ich glaube, dass hier hätte schneller gehandelt werden hätte können, und dass die Bezirksstadträtin in der Verantwortung steht, lückenlos nachzuweisen, dass hier kein Versäumnis vorliegt, sondern das Jugendamt tatsächlich ordnungsgemäß gehandelt hat.“
Noch ein Nachtrag: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der vom Jugendamt betreuten Fälle in Berlin um 13 Prozent, das heißt, immer mehr Kinder geraten hier in unserer Stadt in Notsituationen.
Gaby Probst
Irgendwo in Berlin-Marzahn. Hier auf diesem Spielplatz fehlt ein Mädchen. Wir nennen sie Michel, wollen sie mit dem falschen Namen schützen. Auf dem Spielplatz hat man Michel schon lange nicht gesehen. Vielleicht schäme sie sich vor den anderen, vermuten Nachbarn, als wir im Haus nachfragen.
Das achtjährige Mädchen hätte seit Tagen einen kahl geschorenen Kopf, der es völlig entstellt. Das Kind hätte die Frisur gegen seinen Willen verpasst bekommen, auf Wunsch seiner Mutter. Wir wollen wissen, was geschehen ist. Vergeblich, die Mutter will nicht mit uns sprechen.
Fakt ist, Michel ist seit einer Woche nicht mehr auf dem Spielplatz, weil sie nicht mehr hier im Haus lebt. Die Polizei und der Kindernotdienst haben sie abgeholt. Ein Nachbar rief bei der Polizei an. Michel würde es schlecht gehen, hinter der Wohnungstür gäbe es nur Geschrei, meldet er sinngemäß über den Notruf.
Gefahr im Verzug heißt es bei der Polizei, die sofort losfährt. Vor Ort erfahren die Beamten, dass der Mutter bereits vor drei Wochen vom Familiengericht das Sorgerecht für ihr Kind entzogen wurde.
Katrin Schönberg, Pressesprecherin Familiengericht
„Das Familiengericht hat mit diesem Beschluss einer Mutter die elterliche Sorge, die Personensorge für ihr Kind entzogen. Es hat es für den einzig möglichen Weg gehalten, um das Wohl des Kindes zu schützen.“
Das Sorgerecht entzogen, als „einzige Möglichkeit“, das Kind zu schützen? Zu Einzelheiten darf das Gericht sich nicht äußern. Nur so viel: Im Gesetz steht, dass solche Maßnahmen …
Zitat
„…nur zulässig (sind), wenn der Gefahr nicht auf andere Weise, auch nicht durch öffentliche Hilfen, begegnet werden kann.
Und
Zitat
..wenn andere Maßnahmen erfolglos geblieben sind oder wenn anzunehmen ist, dass sie zur Abwendung der Gefahr nicht ausreichen.“
Michel war also gefährdet. Was war geschehen? Michel und ihre Mutter werden vom Jugendamt Marzahn seit Jahren betreut, konkrete Auskünfte gibt das Amt nicht.
Doch die Mutter hat im Wohnhaus einen zweifelhaften Ruf.
Nachbarin
„Na ja uns ist halt aufgefallen, laute Musik, Schreie, Umgangston.“
KLARTEXT
„Geschreie?“
Nachbarin
„Wir haben sie halt auch unten gesehen, und sie hat nicht gerade freundliche Worte für ihre Tochter benutzt.“
KLARTEXT
„Was heißt ‚nicht freundliche Worte’?“
Nachbarin
„Na ja, freundliche Worte heißt, mit Ausdrücken herum geschmissen.“
Nachbar
„Ich arbeite im Kaufland hier unten. Sogar Kaufland weiß Bescheid, was los ist.“
KLARTEXT
„Was heißt das?“
Nachbar
„Sie brüllt sie sogar in Kaufland an: ‚Pissen kannste zu Hause. Was musst du jetzt hier gehen…’ Obwohl wir Toiletten haben extra für Gäste.
KLARTEXT
„Da im Kaufland?“
Nachbar
„Ja, sie brüllt, egal wo sie ist, in Kaufland, in der S-Bahn, in der Straßenbahn, überall…“
KLARTEXT
„Und was sagt sie so zu ihr?“
Nachbar
„Schlimme Dinge, was soll ich sagen.“
2006 gab es eine Anzeige bei der Polizei wegen Misshandlung. Die zuständige Stadträtin sagt, das Jugendamt hätte etwas unternommen. Schon einmal wurde Michel der Mutter entzogen, dann aber wieder zurück gebracht.
KLARTEXT
„Das Kind wurde ja schon mal von der Mutter weggenommen und war bei Pflegeeltern. Warum ist es dann wieder zurückgekommen?“
Manuela Schmidt (Die Linke), Stadträtin Marzahn-Hellersdorf
„Weil man eingeschätzt hatte, man versucht es noch einmal.“
Der Versuch scheiterte. Und es ist das Jugendamt selbst, das den Gerichtsbeschluss wollte, das Sorgerecht zu entziehen.
Manuela Schmidt (Die Linke), Stadträtin Marzahn-Hellersdorf
„Es gab ja viele Indizien dafür, dass eine Familienhilfe nicht reichen würde. Das war ja auch der Grund zu sagen, hier wollen wir mehr. Hier müssen wir auch mehr Hilfe anbieten, als nur eine Familienhilfe.“
Am 8. April folgte das Familiengericht dem Antrag des Jugendamtes und entzog der Mutter das Sorgerecht. Das Kind der Mutter aber sofort zu entziehen und als Übergangslösung in eine Kriseneinrichtung zu geben, bis eine Pflegefamilie gefunden und ein Pfleger bestellt ist, hielt das Jugendamt nicht für nötig. Man wollte dem Kind…
Zitat
„…traumatische Erfahrungen durch mehrmalige Trennungen ersparen“.
Nicht bemerkt oder nicht erst genommen hat das Jugendamt scheinbar, dass dem achtjährigen Mädchen gegen seinen Willen der Kopf geschoren wurde. Entstellt sah Michel aus, gelitten hätte sie, sagt der Nachbar.
KLARTEXT
„Sie hat dem Kind die Haare geschoren?“
Nachbar
„Aber wie. Ja, doll sieht das aus. So würde ich mit meinem Kind nicht auf die Straße gehen.“
KLARTEXT
„Wenn Sie also sagen, Sie haben selber gesehen, dass das Kind von der Mutter weg muss und nun ist dieser Beschluss am 8.4. gekommen und Sie sagen, die Sozialarbeiterin hatte immer Kontakt zu der Mutter und zu dem Kind, hat die Sozialarbeiterin nicht gesehen, dass das Kind kahl geschorene Haare hat? Nimmt man da das Kind nicht in eine Krisenaufnahme? Ist das denn nicht doch besser?“
Manuela Schmidt (Die Linke), Stadträtin Marzahn-Hellersdorf
„Das kommt einem ja oft über die Lippen, man sollte doch. Macht man das denn nicht so? Aber wer ist ‚man’ in diesem konkreten Fall? In diesem konkreten Fall gibt es ja die konkrete Verantwortung eines Sozialarbeiters, gut zu entscheiden und wohl überlegt zu entscheiden. (…) Es geht doch wirklich darum, nach einer solchen Entscheidung, dass man dem Kind, nicht man, sondern der Sozialarbeiter, wir in unserer Verantwortung, dem Kind die Chance geben, zur Ruhe zu kommen. Wenn es aber permanent Stationen wechseln müsste, ist das noch schwieriger.“
Michel ist aber nicht zur Ruhe gekommen, die Polizei musste drei Wochen später in die Wohnung und der Kindernotdienst kümmert sich jetzt um das Kind. Vielleicht wäre es für Michel auch noch schlimmer gekommen, wenn der Nachbar nicht die Polizei geholt hätte…
Manuela Schmidt (Die Linke), Stadträtin Marzahn-Hellersdorf
„Letztendlich passieren leider, leider viele Dramen. Und ich sage mal, das Spekulieren hilft an solcher Stelle nicht weiter. Ich bin froh, dass es aufmerksame Nachbarn gibt.“
Aufmerksame Nachbarn, das ist gut. Aber reicht das allein? Musste es soweit kommen, nach der Vorgeschichte?
Das Berliner Abgeordnetenhaus. Hier macht Sebastian Czaja Jugendpolitik, ein Abgeordneter aus Marzahn. Er hat sich an die Stadträtin gewandt, will eine lückenlose Aufklärung des Falles von Michel und fordert Konsequenzen.
Sebastian Czaja (FDP), Jugendpolitischer Sprecher Abgeordnetenhaus
Wir wollen natürlich schon, dass die Nachbarn aufmerksamer sind und ihre Umgebung wahrnehmen, aber es kann natürlich nicht sein, dass die Nachbarschaft die Aufgaben des Jugendamtes erledigt und dadurch, dass die Familie bereits unter Beobachtung des Jugendamtes stand, liegt ja anscheinend ein Versäumnis des Jugendamtes vor.(…) Ich finde es ein Stück weit verantwortungslos, wenn die Jugendstadträtin argumentiert, dass alles getan wurde, ich glaube, dass hier hätte schneller gehandelt werden hätte können, und dass die Bezirksstadträtin in der Verantwortung steht, lückenlos nachzuweisen, dass hier kein Versäumnis vorliegt, sondern das Jugendamt tatsächlich ordnungsgemäß gehandelt hat.“
Noch ein Nachtrag: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der vom Jugendamt betreuten Fälle in Berlin um 13 Prozent, das heißt, immer mehr Kinder geraten hier in unserer Stadt in Notsituationen.
Gaby Probst


