Politiker fordern härtere Sanktionen für arbeitsunwillige Hartz IV-Empfänger. Wir haben einen Job Center-Mitarbeiter im Alltag begleitet. Sein Fazit: Eigentlich würden die gesetzlichen Sanktionen ausreichen, wenn die Mitarbeiter nur die Möglichkeit hätten, sie umzusetzen. _mehr
KLARTEXT, 17.03.11
Zahllose Jobcenter - Keine Macht gegen Hartz IV Drückeberger
KLARTEXT, 17.03.11
Zahllose Jobcenter - Keine Macht gegen Hartz IV Drückeberger
Während die einen über die Höhe der Hartz-IV-Sätze streiten, richten sich die anderen in der Hartz-IV-Welt ein. Hartz-IV, das heißt auch, Leben leben zwischen unerfüllbaren Träumen und Mitnehmen, was geht. _mehr
KLARTEXT, 03.03.10
Hartz IV-Land - Eine Reportage aus Marzahn-Hellersdorf
KLARTEXT, 03.03.10
Hartz IV-Land - Eine Reportage aus Marzahn-Hellersdorf
Beraterverträge, stattliche Gehälter für das Führungspersonal: In dem gemeinnützigen Sozialunternehmen Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk gemeinnützige Aktiengesellschaft profitieren viele von öffentlichen Geldern. Zu Recht? _mehr
KLARTEXT, 03.03.10
Profitable Gemeinnütigkeit - Wie sich beim EJF-Verband prächtig Geld verdienen lässt
KLARTEXT, 03.03.10
Profitable Gemeinnütigkeit - Wie sich beim EJF-Verband prächtig Geld verdienen lässt
Über die Regelsätze für Hartz-IV wird nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts heftig gestritten. Außen vor, Geringverdiener, die trotz Arbeit weniger als Hartz-IV verdienen. _mehr
Weil es bis heute keine Ausführungsverordnung des Bundesarbeitsministeriums für die Übernahme der Mietkosten für Hartz-IV-Empfänger gibt, haben es Abzocker leicht: Wie ein Beispiel aus Berlin zeigt, zahlen die Jobcenter anstandslos bis zu 16 Euro pro Quadratmeter selbst für Zimmer mit Löchern in den Wänden. _mehr
Schon vor Wochen hat das Familiengericht in Tempelhof der Mutter das Sorgerecht für ihr Kind entzogen. Doch das Jugendamt Hellersdorf hat den Beschluss nicht um-gesetzt. Erst die Polizei befreite das Kind, nachdem sie von Nachbarn alarmiert wurde. _mehr
KLARTEXT, 06.05.09
Bürokratie - Laxer Kinderschutz beim Jugendamt Hellersdorf
KLARTEXT, 06.05.09
Bürokratie - Laxer Kinderschutz beim Jugendamt Hellersdorf
Bis vor kurzem gab es bei der Tafel in Neuruppin für einen geringen Obolus noch an drei Tagen Lebensmittelspenden für Bedürftige. Jetzt versorgt diese so genannte Tafel auch umliegende Gemeinden. Für die Neuruppiner gibt es daher weniger Lebensmittel. Einige von ihnen haben dafür kein Verständnis: sie haben sich an die Menge der Lebensmittelspenden gewöhnt und glauben sogar, ein Anrecht darauf zu haben. _mehr
Der Hannoveraner Kriminologe Prof. Christian Pfeiffer hat die polizeiliche Kriminalstatistik ausgewertet: Erschreckendes Ergebnis - in den neuen Bundesländern sterben Kleinkinder viel häufiger durch Gewalteinflüsse oder Vernachlässigung als in den alten. Jüngstes Beispiel: Frankfurt Oder. Warum lassen ostdeutsche Eltern ihre Kinder häufiger im Stich - eine Spurensuche. _mehr
Zugemüllte, ungeheizte Wohnungen, die Kinder darin sind ihrem Schicksal überlassen: Immer wieder werden solche traurigen Funde gemacht. Häufig zufällig. Kinder sind bis zum Einschulungstermin dem guten Willen ihrer Eltern ausgeliefert. Denn verbindliche Untersuchungen gibt es nicht. Das war vor Jahrzehnten noch anders, in Ost wie West. Damals ging das Kindswohl noch über die Erziehungsfreiheit der Eltern. _mehr
KLARTEXT, 14.12.05
Berliner Kinder, völlig verwahrlost: Warum immer wieder Kinder durch das soziale Netz fallen
KLARTEXT, 14.12.05
Berliner Kinder, völlig verwahrlost: Warum immer wieder Kinder durch das soziale Netz fallen
Das Dorf Potzlow in der Uckermark: 2003 fanden Polizeibeamte in einer Jauchegrube in der Nähe eines Schweinestalls die Leiche des 16jährigen Schülers Marinus Schöberl. Marinus Schöberl wurde bestialisch ermordet – Vorbild war eine Gewaltszene aus einem amerikanischen Film. Die Mörder waren Jugendliche mit rechtsextremer Gesinnung. Entsetzen und Empörung gab es in ganz Deutschland. Damals sprachen Politiker von Beistand und Hilfe für das Dorf, allen voran der Ministerpräsident des Landes Brandenburg. Zwei Jahre danach schaut KLARTEXT nach. Ergebnis: In Potzlow existieren nach wie vor die gleichen sozialen Probleme, die mutige Sozialarbeiterin Petra Freiberg steht vor einem Scherbenhaufen. Jetzt ist auf einmal kein Geld da für die Arbeit mit den gefährdeten Jugendlichen. Wo bleibt die versprochene Unterstützung durch die Politiker? _mehr
KLARTEXT, 13.04.05
Im Stich gelassen - Jugendsozialarbeiterin kämpft allein in Potzlow
KLARTEXT, 13.04.05
Im Stich gelassen - Jugendsozialarbeiterin kämpft allein in Potzlow
Wer im Rollstuhl einkaufen fährt, muss sich in Berlin noch immer als Behinderter fühlen: sei es in der U-Bahn ohne Fahrstuhl, sei es am Geldautomaten, dessen Tastatur für Rollstuhlfahrer unerreichbar ist, sei es im engen Kaufhaus. _mehr
KLARTEXT, 10.03.04
Einkaufen im Rollstuhl: Schluss mit der Diskriminierung!
KLARTEXT, 10.03.04
Einkaufen im Rollstuhl: Schluss mit der Diskriminierung!
Seit der bestialischen Ermordung von Marinus Schöberl haben sich die Konflikte in Potzlow verschärft. Viele Erwachsene hüllen sich mehr und mehr in Schweigen und wollen in Ruhe gelassen werden. Mühsam versuchen Sozialarbeiter, den Jugendlichen Halt und Orientierung zu geben. Doch die Freunde des Verstorbenen lehnen alle Hilfsangebote ab und flüchten - von den eigenen Eltern vernachlässigt - in Alkohol und Drogen. Bedrückende Schicksale hinter ländlicher Idylle. _mehr