Tod auf Schienen: Jessica S. (39), Josephine P. (24), Torsten S. (46) - die Liste der Opfer ist lang, die bei Unfällen mit Straßenbahnen getötet wurden. Allein an einer Straße im Wedding starben seit 1997 bereits 15 Menschen. Die Bahn wiederholt nach jedem Vorfall gebetsmühlenartig, dass die Tram doch groß und gelb sei - man könne sie schlichtweg nicht übersehen. Gegen Unachtsamkeit sei man nicht gefeit. Dagegen gäbe es kein Mittel. Stimmt das? KLARTEXT fragt nach. _mehr
Die hausgemachte Krise Teil II. Warum die S-Bahn auch den dritten Winter in Folge ein Desaster erlebt. Neue Details stellen die offiziellen Begründungen der Bahn für die zahlreichen Zugausfälle _mehr
Angermünde steht vor einer selbst verschuldeten Katastrophe: Für rund 9,3 Millionen Euro Altkredite muss die Stadt möglicherweise haften. Dabei hatte sie gehofft, genau diese Schulden durch den Verkauf der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft BWG vor wenigen Jahren loszuwerden. Doch der Coup erweist sich als Flop: Letzte Woche wurde für die BWG das Insolvenzverfahren eröffnet - und die Stadt hat für das Geld gebürgt. Kritiker schätzen, dass dies ihr Investitionsvolumen für die nächsten zehn Jahre halbieren könnte - Kindergärten, Schulen und Altenheime werden das zu spüren bekommen. _mehr
KLARTEXT, 08.12.10
Zocker im Rathaus - Angermündes riskanter Wohnungsdeal
KLARTEXT, 08.12.10
Zocker im Rathaus - Angermündes riskanter Wohnungsdeal
Städtebauförderung hilft, den Verfall der Städte zu stoppen und positive Anreize für die Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung zu setzen. Doch der Bund will die Mittel drastisch kürzen. Welche Konsequenzen dies hat, zeigt KLARTEXT an den Beispielen Cottbus und Jüterbog. _mehr
KLARTEXT, 27.10.10
Kürzung der Städtebauförderung - Desaster für Brandenburger Stadtentwicklung
KLARTEXT, 27.10.10
Kürzung der Städtebauförderung - Desaster für Brandenburger Stadtentwicklung
Täglich formiert sich neuer Protest gegen die geplanten Flugrouten für den neuen Großflughafen BBI. Klartext fragt: Warum plante man jahrelang - in einem aufwändigen Verfahren - einen Großflughafen, investierte, leistete Entschädigungen für Betroffene, ohne dass die für das Leben der Anwohner so wichtigen Flugrouten mit geplant wurden? Die Geschichte eines programmierten Protests. _mehr
KLARTEXT, 13.10.10
Programmierter Protest - Der Streit um die Flugrouten
KLARTEXT, 13.10.10
Programmierter Protest - Der Streit um die Flugrouten
Immer mehr Spielhallen schießen wie Pilze aus dem Boden. Genervte Anwohner befürchten eine Abwertung ihrer Kieze und machen bei den Bezirken Druck. Doch die haben kaum eine Handhabe gegen die Neueröffnung solcher Hallen, da Spielautomaten nicht unter das staatliche Glücksspielmonopol fallen. Und somit ist dem Geschäft mit der Spielsucht kaum eine Grenze gesetzt. Dabei birgt gerade das Spielen an Spielautomaten das höchste Suchtpotential. _mehr
Berlin feiert sich als Tourismusmagnet: Ein Plus von über 14 Prozent bei den Übernachtungszahlen. Absoluter Rekord! Alle scheinen Berlin aufregend anders zu finden, offenbar begeistert vom scheinbar ewig unfertig-improvisierten Look der Stadt. So machen sich Touristenströme auf die Suche nach dem "Mythos Berlin Mitte". Doch mit den Besucherströmen wächst die Zahl der Hotelbetten. Und die Gier des Immobilienmarktes nach attraktiven Flächen in eben diesen touristischen Epizentren. Die Folge: Viele der Orte, die Berlin als sexy gelten ließen, müssen weichen. Doch werden sich die Touristen in Zukunft wegen schöner Hotels und schicker Einkaufszentren auf den Weg in die deutsche Hauptstadt machen? Oder verspielt Berlin – ziemlich kurzsichtig - sein größtes Kapital? _mehr
Im Gegensatz zu anderen Großstädten ist im liberalen Berlin die Straßenprostitution längst Alltag. Doch nun breitet sich das horizontale Gewerbe auch im Zentrum des Tourismus aus – mitten auf dem Hackeschen Markt. Restaurantbesitzer und Bezirkspolitiker sind erregt – und empört. Die Bordsteinschwalben stören angeblich das Geschäft mit den Touristen. Was tun? Zurück zum klassischen Sperrbezirk? _mehr
KLARTEXT, 09.06.10
Sperrbezirk am Hackeschen Markt? Straßenprostitution unter Druck
KLARTEXT, 09.06.10
Sperrbezirk am Hackeschen Markt? Straßenprostitution unter Druck
Auf dem stillgelegten Flughafengelände Tempelhof entsteht ein neuer Park im Herzen Berlins. Für die angrenzenden Stadtgebiete steigt damit die Wohn – und Lebensqualität ihres Bezirks. Dies gilt insbesondere für Nord Neukölln – wegen der hohen Zahl der Arbeitslosen, Hartz IV Empfänger und Migranten seit Jahren eher eine „schlechte Adresse“. Während Quartiersmanagements und Streetworker versuchen, den sozialen Brennpunkt zu befrieden, regt sich jetzt Widerstand gegen den neuen Park. Mietsteigerungen, Immobilienspekulation und Verdrängung der sozial Schwachen werden befürchtet. Der neue Park – Fluch oder Segen für Neukölln? _mehr
KLARTEXT, 12.05.10
Der Tempelhofer Park - Fluch oder Segen für Neukölln?
KLARTEXT, 12.05.10
Der Tempelhofer Park - Fluch oder Segen für Neukölln?
Was geschieht, wenn die soziale Wohnungsbauförderung rapide heruntergefahren wird, kann man in der Mitte Berlins beobachten. Am Mehringplatz wurden die Zuschüsse gekappt – in der Folge stiegen die Mieten teils weit über Mietspiegel. Nur Bewohner, die staatliche Mietzuschüsse oder Hartz IV erhalten, wollen diese Preise noch zahlen. Einkommens- und bildungsstärkere Schichten verlassen den Platz. _mehr
KLARTEXT, 17.03.10
Ein Kiez kippt - Verfehlte Wohnungspolitik am Mehringplatz
KLARTEXT, 17.03.10
Ein Kiez kippt - Verfehlte Wohnungspolitik am Mehringplatz
Die Gegend rund um die Bertinistraße war einst von Lenné als Parklandschaft gestaltet worden und gehört heute zum UNESCO-Schutzbereich, abgesichert durch den Bebauungsplan 60. Doch dessen Umsetzung ist umstritten. _mehr
KLARTEXT, 02.12.09
Potsdamer UNESCO - Erbe - Bauverwaltung in der Kritik
KLARTEXT, 02.12.09
Potsdamer UNESCO - Erbe - Bauverwaltung in der Kritik
Das Einkaufszentrum Alexa, der neue Kubus, sie gelten Berlins Stadtplanern als Vorboten eines neu gestalteten Alexanderplatzes mit attraktiven Wolkenkratzern. Doch bislang will kein Investor die hochtrabenden Pläne verwirklichen, so bleibt nur Öde und hoffen auf die Zukunft. _mehr
KLARTEXT, 20.05.09
Bausünde Alexanderplatz - Hoffen auf neue Investoren
KLARTEXT, 20.05.09
Bausünde Alexanderplatz - Hoffen auf neue Investoren
Der Cottbuser Nahverkehr hat ein Problem, er ist teuer. Zu wenige Cottbuser nutzen das Angebot. Jetzt glaubt der Oberbürgermeister einen Ausweg gefunden zu haben: die Straßenbahn soll weg. Doch dagegen regt sich Widerstand: Die Umstellung auf reinen Busbetrieb könnte die Stadt teuer zu stehen kommen. _mehr
Als die Pläne vor Jahren für die MediaSpree auslagen, fand kaum ein Bürger den Weg zum Amt, um seine Kritik vorzubringen. Seit Bars und Strände das Ufer zwischen Jannowitz- und Oberbaumbrücke dominieren, stemmen sich Bürgerinitiativen mittels Volksbegehren gegen die Bebauungspläne. Wie lange darf man diskutieren? Wie viel direkte Demokratie verträgt die Hauptstadt? _mehr
Das Spreedreieck gilt als eines der wichtigsten Bauplätze der City-Ost. Einst lukrativer Baugrund, heute Anlass für einen Untersuchungsausschuss. Beim Verkauf des attraktiven Grundstücks soll dem Land Berlin ein Millionenschaden entstanden sein. Die Opposition tobt. Dabei haben alle Parteien über die Jahre von den Schwierigkeiten des Projektes gewusst. _mehr
KLARTEXT, 23.04.08
Hochgespielt: Die Affäre um das Spreedreieck in Berlin
KLARTEXT, 23.04.08
Hochgespielt: Die Affäre um das Spreedreieck in Berlin
Wittenberge soll schöner werden, aber wohin mit den Alkoholikern, Sozialhilfeempfängern und sonstigen "Störenfrieden"? Eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft hat sich eine Lösung ausgedacht. Ein Ghetto am Rande der Stadt. _mehr