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Im Oktober 2001 startet die NATO ihren Militäreinsatz in Afghanistan – nur wenige Wochen später treffen die ersten deutschen Soldaten am Hindukusch ein. Zehn Jahre danach lehnt die Mehrheit der Deutschen den Einsatz in Afghanistan zwar ab, größerer Protest bleibt aber aus.
Deutschland scheint sich an den Krieg gewöhnt zu haben. Viele der Soldatinnen und Soldaten leiden unterdessen nicht nur unter Verletzungen und traumatischen Erfahrungen. Sie fordern auch mehr Anerkennung in der Bevölkerung und eine bessere Unterstützung durch die Politik.
Haben wir uns an Kriegseinsätze gewöhnt? Wie ergeht es den Soldatinnen und Soldaten während und nach einem Einsatz? Sollten die Deutschen gegenüber den Soldaten mehr Respekt zeigen?
Marco Seiffert diskutiert am Dienstag, den 04.10.2011, live ab 21:00 Uhr im rbb Fernsehen - KLIPP & KLAR: 10 Jahre Afghanistan – an den Krieg gewöhnt, die Soldaten vergessen?
Gäste:
Peter Altmaier, CDU, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion
Dietmar Bartsch, Die Linke, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Bundestag
Matthias Matussek, Journalist und Autor für den SPIEGEL
Sabine Schiffer, Leiterin Institut für Medienverantwortung, Erlangen
Soldatinnen und Soldaten des Logistikbataillons 172 in Beelitz, die in Afghanistan im Einsatz waren oder demnächst dorthin verlegt werden.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/klippundklar/archiv/klipp___klar_vom_04/klipp___klar_vom_04.html