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rbbonline | Archiv

Wieder drohen Banken bankrott zu gehen. Wieder sollen sie gerettet werden. Wieder zu Lasten der Steuerzahler. Viele empfinden Wut und Ohnmacht – gegenüber der Finanzindustrie und gegenüber einer zahnlosen Politik. Fast drei Viertel der Deutschen glaubt inzwischen, dass Banker mehr Einfluss als Politiker hätten.
Deshalb hat es am Wochenende europaweite Proteste nach dem Vorbild der Bewegung "Occupy Wall Street" in New York gegeben. Gefordert wird die Zähmung der Finanzmärkte und dass die Reichen zur Bewältigung der Krise stärker herangezogen werden.
Sollen Banken pleite gehen? Muss die Macht der Banken gebrochen werden? Was bringt der Bürgerprotest? Müssen Reiche mehr zur Bewältigung der Krise beitragen?
Marco Seiffert diskutiert am Dienstag, den 18.10.2011, live ab 21:00 Uhr im rbb Fernsehen - KLIPP & KLAR: Banken in Not, Bürger zahlen – wie oft denn noch?
Gäste:
Martin Lindner, FDP, stellv. Fraktionsvorsitzender im Bundestag
Gesine Lötzsch, Linke, Parteivorsitzende
Walter Wüllenweber, Journalist des "stern"
Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführender Vorstand des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes
Vertreter der "Occupy"-Bewegung
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/klippundklar/archiv/klipp___klar_vom_18/klipp___klar_vom_18.html