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    - Kontraste vom 05.09.2013

    Ablehnung und Neid: Bürgerproteste gegen Asylbewerberheime +++ Infratest-Umfrage: 35 Prozent der Deutschen lehnen Asylbewerberheime in ihrer Nähe ab +++ Reich und mitleidlos: Die gehören doch gar nicht hierher +++ Frisch und giftig: Fische durch Plastikmüll belastet +++ Deutsche Diplomaten werben für Waffenexporte nach Mexiko

    Ablehnung und Neid: Bürgerproteste gegen Asylbewerberheime

    Hellersdorf ist überall. Bundesweit protestieren nicht nur Rechtsextremisten sondern auch ansonsten unauffällige Anwohner gegen die Einrichtung neuer Asylbewerberheime in ihrer Nähe. Was sind die Gründe für ihre ablehnende Haltung? Welche Rolle spielen Vorurteile und Gerüchte. Kontraste auf Spurensuche.

    Reich und mitleidlos: Die gehören doch gar nicht hierher

    Bad Soden bei Frankfurt Main ist kein armer Ort, wer dort wohnt, hat meist ausgesorgt. Jetzt soll auch dort ein Asylbewerberheim entstehen. Die Anwohner haben "natürlich" nichts gegen Asylbewerber, aber bitte nicht direkt vor der eigenen Haustür.

    Frisch und giftig: Fische durch Plastikmüll belastet

    Knapp 16 Kilo Fisch und Meeresfrüchte isst der Durchschnittsdeutsche jährlich. Doch die Kontamination der Fische mit Dioxinen, PCB und Schwermetallen steigt immer weiter an. Die Giftstoffe lagern sich an Millionen Tonnen kleiner Plastikmüllteilchen an, die im Meer treiben: unverträgliches Futter für die Fische.

    Deutsche Diplomaten werben für Waffenexporte nach Mexiko

    Im Krieg gegen die Drogen haben Mexikos Sicherheitskräfte schon lange alle Maßstäbe verloren. Kritiker der Regierung werden unter Druck gesetzt, Hinrichtungen ohne Gerichtsprozess und Folter gehören zum Alltag. Dennoch wirbt der Militärattaché der deutschen Botschaft in Mexiko für „Waffen made in Germany".