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    - Kontraste vom 24.10.2013

    Merkels Handy +++ Dumpinglöhne im Briefgeschäft +++ Lebensgefährliche Risiken - Kontrollbehörde für Arzneimittel versagt +++ Die geheimen Kassen der Katholischen Kirche

    Merkels Handy

    Eigentlich war schon alles gesagt zum NSA-Abhörskandal. Doch jetzt soll die Kanzlerin abgehört worden sein - und auf einmal ist auch die Kanzlerin empört.

    Dumpinglöhne im Briefgeschäft

    Während die Politik noch über die Einführung eines Mindestlohns streitet, zeigt ein Blick ins umkämpfte Briefgeschäft, welch haarsträubende Zustände auf dem Arbeitsmarkt herrschen. Geringverdiener sortieren Briefe auf dem Küchentisch und fahren sie im Privatauto aus - für einen Stundenlohn von teilweise unter 5 Euro. Auch die Deutsche Post greift auf externe Dienstleister zurück.

    Lebensgefährliche Risiken - Kontrollbehörde für Arzneimittel versagt

    Risiken und Nebenwirkungen eines Medikamentes sollten eigentlich im Beipackzettel stehen. Wenn Folgen verschwiegen werden, kann es für den Patienten lebensgefährlich werden. Für die Sicherheit der Medikamente ist die deutsche Arzneimittelbehörde verantwortlich. Sie muss beobachten, Risiken bewerten und rechtzeitig veröffentlichen. Doch genau das scheint oft nicht der Fall zu sein. Mit fatalen Folgen für die Patienten.

    Die geheimen Kassen der Katholischen Kirche

    Reich, reicher, am reichsten: Die 27 katholischen Bistümer der Republik verfügen über ein Milliarden schweres Vermögen. Doch offenbar sind Immobilien, Stiftungen, Erbschaften, Wertpapiere im Vermögenshaushalt des Domkapitels und des Bischöflichen Stuhls kaum kontrollierbar. Wie hoch die tatsächlichen Besitztümer wirklich in den Schattenhaushalten sind, das wissen nur Eingeweihte und die Bischöfe selbst. In einer Umfrage an alle 27 Bistümer erhielt Kontraste nur unzureichende Antworten, knapp die Hälfte wollte oder konnte ihre Vermögensverhältnisse nicht offenlegen.

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    Kontraste vom 24.10.2013 mit Gebärdenübersetzung