Gegendarstellungen

Links: Mediziner leisten den hippokratischen Eid. Rechts: Eine junge Ärztin hat überarbeitet ihren Kopf auf den Tisch gelegt (Quelle: rbb/Kontraste; Collage: rbb)

Zwischen Profit und Moral - Assistenzärzte unter Druck

Viele junge Ärztinnen und Ärzte legen eine moderne Form des hippokratischen Eides ab. Doch im Klinikalltag fällt es ihnen schwer, dieser moralischen Verpflichtung gerecht zu werden. In einem interaktiven Webspecial von rbb online, KLARTEXT und dem ARD-Politikmagazin Kontraste berichten vier Assistenzärzte aus Berlin und Brandenburg offen über Missstände und Risiken für Patienten. Experten und Politiker geben Antworten: Woher kommt der Druck? Was muss geändert werden? Eine Recherche von Ursel Sieber, Robin Avram und Friederike Schröter

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Ausgewählte Beiträge des ARD-Politikmagazins Kontraste mit zeitgeschichtlicher Bedeutung.

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  • Logo: Kontraste, Quelle: rbb

    Kontraste vom 21.01.2016

    +++ Was will die AfD? +++ Muslimische Flüchtlinge unter Generalverdacht +++ Wachpolizisten als billiger Polizeiersatz +++ Gegendarstellung +++ Moderation: Astrid Frohloff

    Was will die AfD? (Quelle: rbb/Kontraste)

    Brave Bürger machen mit Rechtsextremen gemeinsam Wahlkampf - Was will die AfD?

    Die Landtagswahlen in Baden-Württemberg sind für die Zukunft der AfD entscheidend. Dabei schrecken auch gutbürgerliche Nationalkonservative in Baden-Württemberg vor rechtsextremen AfDlern im Osten nicht zurück. Mehr noch, sie machen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus nicht nur„salonfähig", sondern bedienen sich ihrer auch.

    Touristenort vs. zerbombte Stadt - muslimische Flüchtlinge unter Generalverdacht (Quelle: rbb/Kontraste)

    Von einem Extrem ins andere - Muslimische Flüchtlinge unter Generalverdacht

    Lange ließen Politik und Sicherheitsbehörden Kriminelle aus Tunesien, Algerien und Marokko fast ungehindert gewähren. Jetzt werden Flüchtlinge, vor allem muslimischen Glaubens, unter Generalverdacht gestellt. Wir schauen genau hin - sprechen mit Flüchtlingsmännern, die sich gegen verbreitete Vorstellungen von ihrem Frauenbild wenden. Und wir treffen straffällige Nordafrikaner, die offen aussprechen, warum sie die deutschen Gesetze missachten.

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    Kontraste vom 10.12.2015

    +++ Familiennachzug für Flüchtlinge: Steinmeiers Visapolitik fördert Geschäft der Schlepper  +++ Zwischen Profit und Moral: Junge Assistenzärzte unter Druck +++ Verschleiern, vertuschen, vernebeln: Wie Politik und Behörden VW schützen +++ Verantwortungslos, demütigend, würdelos: Berliner Landespolitik versagt bei den Flüchtlingen +++

    Familiennachzug für Flüchtlinge - Steinmeiers Visapolitik fördert Geschäft der Schlepper

    Zwei Frauen und ihre Kinder - im Juni haben wir sie in Erbil im Nordirak getroffen. Monatelang versuchten sie, einen Termin beim deutschen Konsulat zu bekommen. Die Frauen und Kinder hatten im Rahmen des Familiennachzugs das Recht nach Deutschland zu reisen. Was ihnen fehlte, waren die Visa. Weil das Konsulat in Erbil schon seit Monaten keine Visa für den Familiennachzug mehr bearbeitet, haben sich die Frauen mit den Kindern auf eine gefährliche Flucht gemacht, vom Nordirak bis nach Europa. "Es war die Hölle", berichten die Frauen. Die Familien mussten sich dafür hoch verschulden - weil das Auswärtige Amt nicht in der Lage ist, die Situation an den Botschaften zu verbessern.

    Zwischen Profit und Moral - Junge Assistenzärzte unter Druck

    Viele Medizinstudenten legen bei ihrer Examensfeier eine moderne Form des hippokratischen Eides ab, das Genfer Gelöbnis. Damit verpflichten sie sich, die Gesundheit ihrer Patienten als oberstes Anliegen zu betrachten. Doch im Berufsalltag merken sie schnell: Kliniken sind Wirtschaftsunternehmen, sie werden effizient geführt und sollen teilweise hohe Renditen erwirtschaften. Für die Ausbildung der Assistenzärzte hat das Folgen: sie gelten oft als billige "Ersatz-Ärzte", türmen Überstunden auf, Nachweise für die Facharztausbildung werden manipuliert.

    Verschleiern, vertuschen, vernebeln - Wie Politik und Behörden VW schützen

    Bei Volkswagen wurden über Jahre hinweg betrogen, die Abgaswerte manipuliert. Das steht inzwischen fest. Konsequenz in Deutschland: Bislang nur eine Rückrufaktion, die von Experten belächelt wird. Während die Umweltbehörden in den USA VW unter Druck setzen, alle Fakten auf den Tisch zu legen, versucht sich die Bundesregierung in Intransparenz und hält sogar die Ergebnisse der von ihr selbst beauftragten Tests geheim. Im Europäischen Parlament will man das nicht länger hinnehmen.

    Verantwortungslos, demütigend, würdelos - Berliner Landespolitik versagt bei den Flüchtlingen

    Organisierte Verantwortungslosigkeit - das ist es, womit Berlin in diesen Tagen Schlagzeilen macht. Auch wenn gestern der Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales "zurückgetreten" ist, ändert das nichts daran, dass die Berliner Landesregierung seit Monaten zusieht, wie die Frauen, Kinder und Männer dort vor dem Gebäude zuerst in der Hitze und jetzt im Regen und in der Kälte ausharren.

  • Terror in Paris - Was ist uns in Deutschland die Freiheit wert?

    Nach dem Terroranschlag von Paris ist eins klar: die Terroristen des IS sind mobil und gut vernetzt. Moderne Kommunikationsmittel machen den IS zu einer globalen Bedrohung. Experten fordern jetzt schärfere Maßnahmen zur Überwachung der Kommunikation. Die Vorratsdatenspeicherung, so wie sie gerade von Bundestag und Bundesrat beschlossen wurde, sei nur ein stumpfes Schwert.

    Verbrauchertäuschung beim Abgastest - Große Koalition von Politik und Autokonzernen

    Nach dem VW-Skandal wird deutlich, Umwelt- und Gesundheitsschutz spielen für Autobauer offenbar nur eine untergeordnete Rolle. Das zeigt auch die so genannte Abgasuntersuchung (AU). Wer glaubt, dass durch die bei älteren Fahrzeugen alle zwei Jahre stattfindenden Messungen alle schädlichen Emissionen erkannt und verhindert werden, der irrt. Denn schon vor Jahren haben die Automobilkonzerne gegenüber der Politik durchgesetzt, dass nicht mehr gemessen wird, welche Schadstoffe ein Auto tatsächlich ausstößt.

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    Kontraste vom 22.10.2015

    +++ Wie Politik und Autokonzerne sich gemeinsam "schön-testen" +++ Der ganz normale Wahnsinn im Flüchtlingsheim +++ Wie Politik und Bürger neue Sozialwohnungen verhindern +++ Moderation: Astrid Frohloff

    Warten, hoffen, bangen - Der ganz normale Wahnsinn im Flüchtlingsheim

    Vor drei Jahren zogen Kontraste-Autoren für vier Wochen in ein Asylbewerberheim und lebten dort gemeinsam mit den Flüchtlingen. Die Zustände in dem voll belegten Heim waren damals erschreckend: mangelhafte Hygiene, unzumutbare Bürokratie. Was ist inzwischen aus den Menschen geworden? Jetzt besuchten die Autoren erneut das Heim. Einige Flüchtlinge sind dort gestrandet, für andere taten sich neue Chancen auf oder sie kämpfen mit neuen Hürden. Die aktuelle Flüchtlingsproblematik, sie spiegelt sich an diesem Ort.

    Wohnungsnot - Wie Politik und Bürger neue Sozialwohnungen verhindern

    Flüchtlinge, die in Containerdörfern leben: Spätestens jetzt wird klar, es fehlen hunderttausende Sozialwohnungen in Deutschland. Für Flüchtlinge wie für Geringverdiener. Die größte Freifläche in Berlin ist das Tempelhofer Feld, doch nach einem Bürgerentscheid darf dort nichts gebaut werden. Trotz Wohnungsnot, die Bürgerinitiative bleibt bei ihrem "Nein". Und auch die Politik scheint den Ernst der Lage nicht zu erkennen: Der Bund hat zwar seine Mittel für den Sozialen Wohnungsbau aufgestockt, aber das reicht bundesweit gerade mal für 12.000 Neubauten jährlich, obwohl 140.000 Sozialwohnungen gebraucht werden.

    VW-Betrug - Wie Politik und Autokonzerne sich gemeinsam "schön-testen"

    VW hat bei den Dieselmotoren eine Betrugs-Software eingesetzt, um ohne teure Abgasreinigungstechnik die amtlichen Tests bestehen zu können. Angst erwischt zu werden musste der Autokonzern nicht haben. Schließlich machte der Staat seit Jahren beim Verschleiern der tatsächlichen Abgaswerte mit: Da werden Luftschlitze abgeklebt, Temperaturen manipuliert, Reifen prall gefüllt. Alles mit Duldung des Verkehrsministeriums.

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    Kontraste vom 10.09.2015

    +++ Lohndumping bei ambulanten Intensivpflegekräften: Wie Krankenkassen das Risiko für schwerst kranke Patienten ignorieren +++ Allein unter Weißen: Eine Reportagereise durch Sachsen +++ Ausländerfeindliche Krawalle in Sachsen: Das jahrelange Versagen der CDU-Landesregierung +++ Moderation: Astrid Frohloff

    Eine Reportagereise durch Sachsen - Allein unter Weißen

    Was erlebt ein Mensch mit dunkler Hautfarbe in Sachsen, wenn er eine Wohnung oder einen Job sucht oder einfach nur ein Eis essen geht? Die Autoren sind mit einem gebürtigen Senegalesen durch den Freistaat gereist. Die Reaktionen? Erschreckend - aber auch überraschend.

    Ausländerfeindliche Krawalle in Sachsen - Das jahrelange Versagen der CDU-Landesregierung

    Pegida-Aufmärsche in Dresden: Die sächsische Landesregierung versteht die Sorgen der Demonstranten. Ausländerfeindliche Krawalle in Freital, die sächsische Landesregierung verteidigt das Recht auf freie Meinungsäußerung. Angriffe auf Asylbewerber und Helfer in Heidenau: die Landesregierung schaut unbeteiligt zu. Mehr noch: sie äußert Verständnis für Demagogie und Menschenverachtung.

  • Bild aus einer Überwachungskamera: Blitzeinbruch bei einem Juwelier

    Sie wollen Kohle, Sex und schnelle Autos - Auf den Spuren der Blitzeinbrecher

    Ihre Einbrüche sind spektakulär wie im Krimi. Sie dauern nur zwei Minuten, dann rasen die Einbrecher mit ihrer Beute davon. Rücksichtslos fahren sie mit Vollgas durch belebte Innenstädte oder über die Autobahn. Was die jungen Männer antreibt ist banal: Kohle, Sex und schnelle Autos. Sie machen die Erfahrung: Verbrechen lohnt sich doch. Adrian Bartocha und Olaf Sundermeyer haben sich auf die Spur einer kriminellen Bande begeben, die bundesweit Aufsehen erregte. Was sie gefunden haben, ist eine in sich abgeschlossene Parallelwelt, die in Zeiten gewachsen ist, als Integration noch ein Fremdwort war. Wer einmal in diesem Milieu gelandet ist, der findet nur schwer wieder heraus. Die Folgen trägt die Gesellschaft.

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    Kontraste vom 30.07.2015

    +++ Sterbehilfe durch Ärzte: Todkranke fordern Recht auf Freitod +++ Merkel-Fanclub SPD? Eine Volkspartei zerlegt sich selbst +++ Geldwäscheparadies Deutschland! Bargeldgeschäfte ohne wirksame Kontrolle +++ Moderation: Astrid Frohloff

    Hand umfasst eine Herzkurve, Quelle: rbb

    Sterbehilfe durch Ärzte - Todkranke fordern Recht auf Freitod

    Im November wird der Bundestag über fünf Anträge zur Zukunft der Sterbehilfe entscheiden. Die meisten Abgeordneten, wenn auch nicht die Mehrheit, fordern jetzt, die ärztlich assistierte Sterbehilfe unter Strafe zu stellen. Aber ist ein selbstbestimmtes, würdevolles Sterben nicht auch ein Menschenrecht? Palliativmedizin und Sterbebegleitung sind schließlich nicht in allen Fällen ein Ausweg. Schwerstkranke, Juristen und Politiker fordern, dem selbstbestimmten Freitod einen gesetzlichen Rahmen zu geben.  

    Sigmar Gabriel (SPD), Quelle: rbb

    Eine Volkspartei zerlegt sich selbst - Merkel-Fanclub SPD?

    Kaum ist Sigmar Gabriel im Urlaub, da diskutiert die SPD offen über ihren Kurs: Juniorpartner der CDU mit Merkel als Kanzlerin bleiben oder Rot-Rot-Grün anstreben, verbunden mit dem Rücktritt Gabriels vom Parteivorsitz? Kontraste hat Ortsvereine, Landes- und Bundespolitiker getroffen und Antwort auf die Frage gesucht: Wie könnte eine SPD aussehen, die mehr als der sozialdemokratische Flügel der CDU ist?

    Geldscheine hängen an einer Wäscheleine, Quelle: rbb

    Bargeldgeschäfte ohne wirksame Kontrolle - Geldwäscheparadies Deutschland!

    Ob Drogenhandel, Menschenschmuggel oder Schwarzarbeit: die Gewinne aus illegalen Geschäften gelten landläufig als Schwarzgeld. Um zu verhindern, dass Schwarzgeld in den legalen Geldkreislauf Eingang findet, wird in anderen Ländern der Bargeldverkehr immer stärker eingeschränkt. In Italien kann man heutzutage beispielsweise nicht mal mehr einen Motorroller bar bezahlen. In Deutschland jedoch gibt es keine Obergrenzen für Geschäfte mit Bargeld.