Soldatenhände halten Orden

In eigener Sache - Berichterstattung über Rechtsextremismus und unselige Wehrmachtstraditionen in der Bundeswehr

Seit 2004 hat KONTRASTE immer wieder aufgedeckt, wie viel Wehrmacht noch in der Bundeswehr steckt. In unserer Sammlung haben wir einige Berichte aus den vergangenen Jahren zusammengestellt.

Der erste Bericht zeigte ein aktives Jagdgeschwader der Luftwaffe, das nach dem Nazihelden Mölders benannt war. Durch unsere Berichterstattung wurde nicht nur das Geschwader umbenannt, sondern auch zahlreiche weitere belastete Namensgeber von Kasernen überprüft.

Wir berichteten über Ausbildungsbücher des Heeres, die von verherrlichenden Wehrmachtsbezügen durchzogen waren. Schon 2009 haben wir das Thema Rechtsextremismus in der Truppe und die große Dunkelziffer thematisiert. Die damaligen Aussagen eines Offiziers zeigen, wie wenig sich seitdem getan hat.

2012 hat KONTRASTE in einer Undercover-Recherche enthüllt, dass im Ausbildungszentrum Munster der Panzertruppe am Volkstrauertag immer noch berüchtigte Wehrmachtsdivisionen geehrt wurden. Der dortige "Ehrenhain" wurde nach dem KONTRASTE-Beitrag entfernt.

  • Bundeswehrkasernen - Namensgeber bezeugen unselige Traditionspflege

  • Bundeswehr hofiert Ritterkreuzträger

  • Unselige Traditionen – wie viel Wehrmacht steckt in der Bundeswehr?

  • Erdrückende Beweise - Warum das Verteidigungsministerium nach einem Kontraste-Beitrag das 'Jagdgeschwader 74 Mölders' umbenennt

  • Gebirgsjäger - Unbelehrbare gedenken noch heute auch der Massenmörder

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