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Alexander Watin hat jahrelang für die deutsche Pharmaindustrie in Polen gearbeitet. Mit dem Geld, das er verdiente, hat er sich mit seiner polnischen Frau einen alten Herrensitz geleistet.
Der Deutsche Alexander Watin, seine polnische Frau Aleksandra und Sohn Dominik: Stolz präsentierten sie uns vor vier Jahren ihr Schloss.
Alexander Watin
"Unser Schloss hat drei Stockwerke, jeweils 400 qm, also 1200 qm insgesamt. Im Erdgeschoß gibt es drei historische Säle, im ersten Stock sind acht Gästezimmer untergebracht."
Mit dem Schloss in Samotwór, früher Romberg, haben sie sich 2007 ihren Lebenstraum erfüllt.
Alexander Watin
"Jahrelang habe ich in Warschau als Vertreter der deutschen Pharmaindustrie gute Geschäfte gemacht, aber eines Tages wollten wir etwas verändern. Wir beide hatten davon geträumt, einmal eine kleine Immobilie fürs Alter zu haben, etwas was man als kleine Pension nutzen könnte. So haben wir nach einem passenden Objekt gesucht."
Aleksandra Watin
"Das Schloss war damals eine totale Ruine: Fenster mit Brettern zugenagelt, kein Putz, keine Türklinken, ein Drama! Ein Schloss zu haben bedeutet, den ganzen Tag in Gummistiefeln herum zu laufen und ununterbrochen zu arbeiten, samstags, sonntags auch. Es ist aber eine große Genugtuung, wenn man es endlich renoviert hat."
2010 war das Hauptgebäude endlich fertig, dann konnten sie mit den Ställen beginnen.
Alexander Watin
"Der letzte Besitzer vor dem Krieg hatte hier 160 Renn- und Sportpferde. In diesen Ställen gab es damals angeblich Kristallspiegel und Kronleuchter. Leider haben wir keine Dokumentation darüber. Wir sind die ganze Zeit auf der Suche, im Internet und bei Leuten, nach Fotos und Dokumenten aus dieser Zeit, um alles wiederherzustellen, wie früher."
So wie früher sollte auch der Reiterhof mit Turnier- und Sportpferden wieder aussehen.
Alexander Watin
"Ich wollte schon immer Pferde haben. Nur, ich kenne mich zu wenig aus mit Pferden, ich wollte ihnen keinen Schaden hinzufügen, deshalb betreuen sie Leute, die etwas davon verstehen."
Doch für Aleksandra war der Star im Stall: das schwarze Schaf!
Aleksandra Watin
"Und hier unsere Lieblinge: Pralinka und ihr Pferd, umgekehrt: Das Pferd und seine Pralinka. Sie können nicht ohne einander, sie fahren zusammen zu den Pferderennen."
Und da war noch etwas, was Alexander und Alexandra Watin hierher gezogen hat.
Alexander Watin
"Dieser Ausblick hat mich überzeugt, hier zu investieren und das Schloss zu kaufen, als es noch eine Ruine war. Ich habe gespürt: hier in dieser wunderschönen Landschaft können wir unsere Träume verwirklichen – nicht zuletzt dank meiner Frau …"
Aleksandra Watin
" ... und dank dir …"
Alexander Watin
" … wir sind jetzt hier. Ich danke dir dafür!"
Autorin Edyta Brzozowska, TVP






