++ Berlin liegt im Osten
++ Vanito Vanitas - Porträt des Künstlers Michal Martychowiec
++ "Ruch Narodowy" – Polnische Nationale Bewegung macht mobil
++ Der Prozess von Budapest
Nellja Veremej kommt aus Russland und lebt seit 20 Jahren in Berlin. Ihre Erfahrungen als Emigrantin in Deutschland beschreibt sie in ihrem Roman „Berlin liegt im Osten“. Sie schildert die Nachwendezeit in Berlin und wählt den Alexanderplatz zum Schauplatz ihrer Handlung. Ihr feinfühliges Porträt einer Generation von Emigranten und Übriggebliebenen der Wende wurde mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis ausgezeichnet.
Der polnische Künstler Michal Martychowiec lebt und arbeitet in London und Berlin Er verwendet in seinen Fotografien die Technik der "negativen Montage", in dem er eine Reihe von barocken Gemälden mit Vanitas-Motiven verfremdet.
Im Mai dieses Jahres wollen die polnischen Nationalisten ins Europaparlament. Ihre Parolen sind einfach: Kirche, Familie, Vaterland. Ihre Feinde sind Homosexuelle, Ausländer und andere Globalisten.
Bei rassistischen Anschlägen in Ungarn wurden 2009 sechs Menschen ermordet worden. Es gab unzählige Ermittlungspannen, sogar der ungarische Geheimdienst geriet unter Verdacht, mit involviert zu sein. Zwei Jahre dauerten die Gerichtsverhandlungen, das Urteil steht fest. Die Filmemacherin Eszter Hajdú hat den Prozess begleitet.