Berlin Festival - Blick auf den Eingansbereich (Quelle: dpa)

Berlin Festival - ...und schon tanzt die halbe Halle

Seit zehn Jahren gibt es das Berlin Festival, seit dem vergangenen Jahr findet es rund um das Arena Gelände in Treptow statt. Das Programm des Festivals ist mittlerweile ganz auf elektronische Musik ausgerichtet, die Macher wollen damit Berlin als Technometropole gerecht werden. Hendrik Schröder war zum Auftakt am Freitag dabei.

Berlin Festival Publikum (Quelle: Berlin Festival/Stephan Flad)

Zehn Jahre Berlin Festival - Kleiner, elektronischer - besser

Festivalatmosphäre, aber das Zelt kann zu Hause bleiben - das ist einer der Vorteile des Berlin Festivals, das in diesem Jahr zehn Jahre alt wird. An diesem Wochenende geht es im Arena-Park in Treptow ums Elektronische und damit ist die Berliner Club-Kultur endlich ganz bei sich angekommen. Die rbb-Radiosender Fritz und Radio Eins übertragen live. Von Anke Fink

Das Friedrich-Wolf-Theater in der Lindenallee im Zentrum von Eisenhüttenstadt (Quelle: dpa)

Brandenburg und die Kultur - Die Zukunft muss auf die Bühne

In Zeiten von Film, Serien und Videospielen - wer geht da eigentlich noch ins Theater? Und was erwartet einen dort? Das fragen sich auch die Theaterleute in Potsdam: Hier sind zum ersten Mal die Chefs der Theater und Orchester zusammengekommen. Julia Baumgärtel  über Zukunftssorgen und erwartete Trends.

Der Rundfunkchor Berlin bei einem Konzert, Quelle: Matthias Heyde

Rundfunkchor feiert Jubiläum und Abschied - Fulminantes Gesangsfeuerwerk

Der Rundfunkchor Berlin gehört zu den besten Chören Deutschlands. Seine Einspielungen sind preisgekrönt. Jetzt begeht der Chor sein 90. Jubiläum – und verabschiedet sich von seinem legendären Leiter Simon Halsey.  Gefeiert wird mit einem großen Mitsingkonzert mit über 1.000 Laien in der Philharmonie und dem "Liberté"-Konzert im Funkhaus Nalepastraße.

Bildergalerien aus Kultur und Leben

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Die Kompanie LEV tanzt unter Leitung von Choreographin Sharon Eyal. (Bild: Gil Shani)

Potsdamer Tanztage beginnen - Liebespulver mit Technogeschmack

Wenn man einmal eine Produktion von ihr gesehen hat, wird man ihren Stil immer wieder erkennen, so unverwechselbar ist die Arbeit von Sharon Eyal. Die Choreografin aus Israel mixt klassisches Ballett mit Bewegungen aus dem Techno-Club. Jetzt hat sie mit ihrer Kompanie L-E-V die 25. Potsdamer Tanztage eröffnet. Von Anna Pataczek

Jungen mit Deutschlandfahne im Eichsfeld, Januar 1990, Ausstellung "Alltag Einheit" im Deutschen Historischen Museum (© DHM, Peter M. Mombaur)

"Alltag Einheit" im Deutschen Historischen Museum - Die Bilder von kurz danach

Die "Plaste" verschwand, die "Einkommenssteuer" kam: Wie der Wortschatz des Westens im Osten Einzug hielt, so wirkte sich die Wiedervereinigung auch in den meisten anderen Alltagsbereichen aus. Die Ausstellung "Alltag Einheit" zeigt das Leben der Menschen von 1990 bis 1995 mit noch nie gezeigten Bildern und Exponaten - größtenteils aus Privatbesitz. Von Maria Ossowski

Ein Mann befestigt seinen Stand zum "Karneval der Kulturen" in Berlin-Kreuzberg. (Bild dpa/Gregor Fischer)

Karneval der Kulturen in Berlin-Kreuzberg gestartet - Ein letztes Mal wie immer

Fast wäre der Karneval der Kulturen in diesem Jahr ausgefallen, nun gibt es lediglich ein paar kleinere Veränderungen: neuer Veranstalter, neues Sicherheitskonzept und etwas weniger Akteure. Am Freitag ist das Straßenfest in Berlin-Kreuzberg gestartet, bei dem es wieder laut und bunt werden soll. Doch die Runderneuerung steht dringend an.

Mitglieder der Gruppe Sapucaiu no Samba tanzen beim Umzug des Karneval der Kulturen 2015 (Quelle: dpa)

Berlin zeigt Vielfalt - Letzte Hüftschwünge beim Karneval der Kulturen

Ein Wochenende voller fröhlich-friedlicher Vielfalt: Mehr als eine Million Feierwütige haben in Berlin beim Karneval der Kulturen die Hüften geschwungen - oder zumindest dabei zugesehen. Beim Umzug am Sonntag zogen mehr als 60 Tanz- und Musikgruppen tanzend und trommelnd durch Neukölln und Kreuzberg. Beim Straßenfest am Blücherplatz wurde noch bis Montagabend weitergefeiert.

Karte Straßenumzug und Straßenfest "Karneval der Kulturen" (Karte: bing.com/Grafik: rbb)

24. Mai in Berlin - Der große Umzug

Start: 12.30 Uhr | Route: Hermannplatz über Hasenheide, Gneisenaustraße, Yorckstraße bis Möckernstraße | Akteure: 62 verschiedene Gruppen mit Trommlern oder Tänzern begleiten den Zug | Wettbewerb für Bühnenwagen und Künstlergruppen: fällt in diesem Jahr aus - Zeit zur Vorbereitung war zu knapp

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz bei Nacht (Bild: imago)

"Nacht der offenen Kirchen" - In Gottes Haus mit Musik in den Ohren

Von der Bratwurst über die Kirchturmführung bis hin zur Klanginstallation: Auch in diesem Jahr ist das Angebot so vielfältig wie die beteiligten Gotteshäuser. Knapp 60 Kirchen in Berlin und 35 in Brandenburg öffnen ihre Pforten am Abend des Pfingstsonntags. Schwerpunktthema in diesem Jahr ist die Verfolgung von Christen. Von Matthias Bertsch

Weitere Meldungen

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  • Als Fledermäuse kostümierte Kinder einer Tanzgruppe aus dem brandenburgischen Joachimsthal führen am 23.05.2015 am Mariannenplatz in Berlin den "Kinderkarneval der Kulturen" an. (Quelle: dpa)

    Umzug der Kleinen immer am Samstag vor den Großen 

    30.000 Menschen feiern Kinderkarneval der Kulturen

    Dunkle Tiere an einem strahlenden Tag: Der Kinderkarneval der Kulturen stand in diesem Jahr unter dem Motto "Fledermäuse". 5.000 Kinder verkleideten sich entsprechend und zogen tanzend durch Kreuzberg. Etwas verwirrend: Der Kinderkarneval der Kulturen hat mit dem großen Umzug am Sonntag eigentlich nichts zu tun.

  • Ein Pferdekopf der Kunstwerke "Schreitende Pferde" des Bildhauers Josef Thorak (Bild dpa/Uwe Anspach)

    Streit um Besitzansprüche bei entdeckter NS-Kunst 

    Das Maul eines geklauten Nazi-Gauls?

    Von Hitlers Vorgarten in eine schmucklose Lagerhalle: Die Skulpturen des NS-Künstlers Josef Thorak sowie mehrere Reliefs, die im Auftrag der Nazis gefertigt wurden, haben einen langen Weg hinter sich. Doch kaum feiert die Polizei einen Schlag gegen den Handel mit Nazi-Kunst, streiten sich bereits die möglichen Eigentümer um die Bronzepferde.

  • Das Ölgemälde "Die Opferung Isaaks" (ca. 1603) von Caravaggio ist Teil der Ausstellung "Gehorsam" im Jüdischen Museum vom 22.05. bis 13.09.2015. (Quelle: © bpk | Scala)

    Sinnliches Drama um bedingungslosen Gehorsam 

    Peter Greenaway fragt nach Abrahams Sohn

    Die Erzählung von Abraham, der seinen eigenen Sohn opfern soll, spielt in allen drei monotheistischen Religionen eine große Rolle. Doch was sagt uns diese biblische Geschichte heute? Dieser Frage geht eine Ausstellung der Multimediakünstlerin Saskia Boddeke und des Regisseurs Peter Greenaway im Jüdischen Museum nach. Von Barbara Wiegand

  • Trommeln stehen beim Karneval der Kulturen auf dem Boden (Quelle: imago/Gerhard Leber)

    Karneval der Kulturen 

    Tanz mir den Tofu

    Vegan, weich und weiß: Der Karneval der Kulturen zeigt immer wieder ganz überraschende Gesichter. Eine Kreuzberger Gruppe nutzt den Staßenumzug als Gelegenheit, für eine andere Ernährung zu werben - mit wandelnden Erdbeeren und tanzendem Tofu. Von Sabrina Wendling

  • Szenenbild aus dem Stück "Songs of the T-Shirt" in den Berliner Sophiensälen 2015 (Quelle: Sophiensäle Berlin/Foto: Alexander Barta)

    Theaterkritik | "Songs of the T-Shirt" im Flinntheater 

    Das Drama der Näherinnen in Bangladesch

    Spätestens seitdem 2013 eine Textilfabrik in Dhaka einstürzte und über 1.000 Näherinnen unter sich begrub, ist das Label "Made in Bangladesh" in Frage gestellt. Wie westliche T-Shirt-Käufer damit umgehen sollten, spielt das Flinntheaters in "Songs of the T-Shirt" durch. Am Donnerstagabend hatte die Produktion Premiere in den Berliner Sophiensälen. Von Ute Büsing

  • Berlins früherer Regierender Bürgermeister und jetzige Präsident des Abgeordnetenhauses, Walter Momper (SPD), mit seinem "legendären" roten Schal (Bild: dpa)

    Interview | Walter Momper über den Karneval der Kulturen 

    "Den ganzen Tag Getrommel"

    Berlins Ex-Bürgermeister Walter Momper kennt den Karneval der Kulturen seit seinem Beginn. Inzwischen sieht er das Fest kritisch: Heute sei es "lackierter" und eine Belastung für die Anwohner, sagt er im rbb-Interview. Für die Zukunft hat er einen Vorschlag.

  • Die Musikerinnen Patti Smith (l) und Joan Baez stehen am 21.05.2015 in Berlin nebeneinander (Quelle: dpa)

    Patti Smith und Joan Baez demonstrieren in Berlin 

    Sängerinnen fordern Freiheit für Blogger Badawi und Ai Weiwei

    Reisefreiheit für den chinesischen Künstler Ai Weiwei, Freilassung für den saudi-arabischen Blogger Raif Badawi - dafür setzten sich die US-Sängerinnen Patti Smith und Joan Baez am Donnerstag auch in Berlin ein. Baez und Ai Weiwei wurden anschließend als "einzigartige Menschen" ausgezeichnet.

  • Die Staatsoper-Baustelle Unter den Linden im Mai 2015 (Quelle: imago/PEMAX)

    Kosten steigen auf 400 Millionen Euro - mindestens 

    Staatsoper-Sanierung wird noch teurer als erwartet

    Ursprünglich waren für die Sanierung der Berliner Staatsoper 240 Millionen Euro angesetzt  - doch die Kosten explodieren weiter: Laut einem Senatsbericht wird aktuell mit 400 Millionen Euro gerechnet, noch einmal zehn Millionen Euro mehr als zuletzt geplant. Und das Ende der Fahnenstange sei nicht erreicht, sagen Piraten und Grüne.

  • Tempodrom-Gründerin Irene Moessinger (Bild: rbb/Dieter Freiberg)

    Interview | Irene Moessinger, Gründerin des Berliner Tempodroms 

    Traum und Trauma der kreativen Krankenschwester

    Vor genau 15 Jahren wurde der Grundstein für das neue Tempodrom gelegt – das Gebäude mit dem markanten weißen Zackendach in Berlin-Kreuzberg. Die Gründerin der alternativen Spielstätte, Irene Moessinger, geriet damals wegen gestiegener Baukosten in eine schwere finanzielle und persönliche Krise. Nach Jahren des Schweigens meldet sie sich jetzt zurück.

  • Szene aus dem Stück "The Working Dead" vom Theater Strahl, Berlin-Oberschoeneweide (Quelle: Joerg Metzner)

    "The Working Dead" in Oberschöneweide 

    Gänsehaut im alten Industrierevier

    Das Berliner Jugendtheater Strahl ist öfter an Spielorten jenseits vom Heimkiez Schöneberg unterwegs. Im Oberschöneweider Industriegebiet war es allerdings noch nie. Jetzt hatte dort ein Stück Premiere, das im Rahmen eines groß angelegten Projekts mit Theatern in Dortmund und Halle entstanden ist. Gänsehaut garantiert, findet Susanne Bruha  

  • Berlin Oberschöneweide (Quelle: dpa)

    Oberschöneweide zwischen Aufbruch und Frust 

    Sprengen! Abreißen! Gebt die Ufer frei

    Wie bringt man einen totgesagten Kiez zum Leben? In Berlin-Oberschöneweide läuft ein Feldversuch dieser Art seit vielen Jahren. Im einst größten Industriegebiet Europas gingen erst 30.000 Jobs verloren, dann sollte Oberschweineöde Berlins "Next Big Thing" für Kunst und Kultur werden. Eine Bestandsaufnahme. Von Andrea Marshall

  • Franz Marc: Kühe, gelb-rot-grün, 1912 (Quelle: SMB, © Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München)

    "Impressionismus - Expressionismus" in der Nationalgalerie 

    Eindruckskunst, Ausdruckskunst? Ins pralle Leben!

    Hier der lebensfrohe Impressionismus à la française, dort der tiefgehende, deutsche Expressionismus – keine anderen Kunststile sind so sehr als Gegensätze dargestellt worden. Dabei haben die "Eindrucks-" und die "Ausdruckskunst" vieles gemeinsam, wie die neue Ausstellung in der Alten Nationalgalerie in Berlin zeigt: etwa die Motive aus dem normalen Leben. Von Maria Ossowski

  • Karneval der Kulturen (© imago/SvenLambert))

    Der Karneval der Kulturen 2015 naht 

    Die ganze Welt in Berlin

    Menschen aus aller Welt kommen zum Karneval der Kulturen nach Berlin. Aber was machen eigentlich die, die schon hier leben? Sie sind aus Kroatien, aus Spanien, aus Vietnam in die Hauptstadt gezogen - zufällig oder absichtlich, aber immer mit Hoffnungen, Wünschen und Plänen im Gepäck. Fünf von ihnen erzählen davon. Von Thomas Knetsch

  • Archiv: Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt (Oder) bei einer Probe (Quelle: dpa)

    Generalmusikdirektor Griffiths warnt vor Auswirkungen 

    Brandenburgisches Staatsorchester klagt über Kürzungen

    Die Zuschüsse für das Brandenburgische Staatsorchester, dem einzigen A-Orchester des Landes, sollen in diesem Jahr um 100.000, im kommenden um weitere 200.000 Euro sinken. Die Musiker sind alarmiert, denn in zwei Jahren ist ohnehin eine Strukturreform geplant.

  • Szenenbild: Bella Figura (Yasmina Reza) - Regie: Thomas Ostermeier - Schaubühne Berlin - Copyright by Arno Declair

    Kritik | "Bella Figura" in der Schaubühne 

    Premierenkritik: "Bella Figura" in der Schaubühne

    Yasmina Reza zählt zu den am meisten gespielten zeitgenössischen Theaterautorinnen. Extra für die Berliner Schaubühne hat sie nun ihr neues Stück "Bella Figura" geschrieben. Inszeniert hat es Schaubühnen-Leiter Thomas Ostermeier. In einer der Hauptrollen ist Nina Hoss zu sehen. Man durfte also gespannt sein. Von Anke Schäfer

  • Orangerie in Seelow, Quelle: Schweizerhaus e.V./Lichtenauer

    Die "Simonschen Anlagen" in Seelow 

    Sanssouci am Rand des Oderbruchs

    In Seelow hat der Berliner Bankier Hugo Simon zwischen 1919 und 1933 ein landwirtschaftliches Mustergut geschaffen. Herzstück der "Simonschen Anlagen": ein Gartenbaubetrieb, dessen Dimensionen nur noch zu erahnen sind. Ein Verein versucht nun, die Geschichte des Gutes dem Vergessen zu entreißen. Von Fred Pilarski

  • Rapper Bass Sultan Hengzt (Bild: imago/STAR-MEDIA)

    Interview | Bass Sultan Hengzt 

    "Am Ende des Tages geht's nur um die Musik"

    Der Berliner Rapper Bass Sultan Hengzt galt lange Zeit als einer der härtesten Texter in der deutschen Hip-Hop-Szene. Er wetterte gegen alles und jeden. Seit einer Weile klingt er poppiger. Jetzt mache er erst richtig Musik, erzählt Bass Sultan Hengzt im Interview. Und die ganze Szene fühle sich jetzt ein bisschen "Bio" an.

  • Mikhail Kaniskin und Krasina Pavlova vom Staatsballett Berlin bei einer Fotoprobe zu "White Darkness" am 12.05.2015 im Schiller Theater (Quelle: imago/Barbara Braun/drama-berlin.de)

    Kritik | Nacho Duatos erste Uraufführung mit dem Berliner Staatsballett 

    Beim nächsten Mal mehr Wagnis, bitte!

    Es ist seine erste Spielzeit - und er hat sich sehr viel Zeit gelassen mit seiner ersten neuen Inszenierung: Seit vergangenem Herbst ist der Spanier Nacho Duato Intendant des Berliner Staatsballetts. Am Donnerstagabend gab es nun die Uraufführung seines ersten Stückes im Schillertheater. Bis zum Schluss wurde geheim gehalten, um was es geht. Von Anna Pataczek

  • Der Musiker Herbert Grönemeyer am 13.05.2015 in der O2-World-Arena in Berlin (Quelle: dpa)

    Konzertkritik | Herbert Grönemeyer in der Berliner O2 World 

    Party und Tiefgang

    Herbert Grönemeyer ist auf Europatour: "Dauernd jetzt" heißt das neue Album und es ist eine Hymne darauf, den Moment zu leben und ihn auszukosten. Wie das geht, hat er seinen Fans am Abend in der Berliner O2 World gezeigt. Von Hendrik Schröder

  • Villa Henckel in Potsdam (Quelle: dpa)

    Streit um Pfingstberg-Zaun geht weiter 

    Potsdam erteilt Döpfner eine Absage

    Für die Schlösserstiftung schien Mathias Döpfner, Chef des Medienkonzerns Springer, ein Glücksfall zu sein. Er saniert ihr Sorgenkind, das Gelände am Pfingstberg in Potsdam. Nun beansprucht er Teile des Geländes, das öffentlich zugänglich sein soll, aber für die private Nutzung. Der Hauptausschuss der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung hat beraten und Döpfner einen Korb gegeben.

  • Imam-Schule "Institut Buhara" in Berlin (Quelle: rbb/Ursula Vosshenrich)

    Tag der Offenen Tür im Institut Buhara 

    Beste Aussichten für junge Imame

    Seit sechs Jahren werden im Institut Buhara islamische Geistliche ausgebildet. Zum Studium gehören neben Sprachen und religiöser Ausbildung auch Malerei und Tanz - und die Absolventen haben gute Chancen, einen Job zu finden. Ursula Voßhenrich hat sich in der Imam-Schule in Berlin-Karlshorst umgesehen.

  • Polizeihauptmeister Horst Krause (Horst Krause); Quelle: rbb/Oliver Feist

    Polizeiruf-Urgestein in Rente 

    Krauses letzter Fall

    Nach fast 19 Jahren Dienstzeit beim Polizeiruf 110 ist Hauptwachtmeister Horst Krause nun in Rente gegangen. Seinen letzten Fall "Ikarus" haben am Sonntag im Ersten mehr als acht Millionen Menschen gesehen. Der Schauspieler Horst Krause ist zufrieden mit seinem Abgang – für ihn geht es mit anderen Rollen weiter. Von Magdalena Bienert

  • Die Schauspielerin Corinna Harfouch (Bild: dpa)

    Würdigung für "temperamentvolle Abgründigkeit" 

    Berliner Theaterpreis für Corinna Harfouch

    Eine "prägende Schauspielerin ihrer Generation" - so lautet das Lob der Jury für Corinna Harfouch: Die Darstellerin wurde am Sonntag für ihr Schaffen mit dem Theaterpreis Berlin ausgezeichnet.

  • Die Autorin Natascha Wodin (Quelle: dpa/Schleyer)

    Preisverleihung in der Akademie der Künste 

    Döblin-Preis für die Schriftstellerin Natascha Wodin

    Unveröffentlicht, aber ausgesprochen vielversprechend: Natascha Wodin beschreibt in "Ich war nie in Mariupol" ihre Spurensuche nach der Mutter, die starb, als sie zehn war. Für diesen ersten Textentwurf bekam Wodin nun einen der wichtigsten Preise, der helfen soll, ein Werk zu vollenden und zu publizieren.

  • Der Maler Norbert Bisky (Bild: imago/Christian Kielmann)

    Interview | Der Maler Norbert Bisky über Tel Aviv 

    "Es gibt etwas Visionäres vor Ort"

    Zu einseitig ist der Blick von außen auf Israel - so sieht es der in Berlin lebende Künstler Norbert Bisky. In Tel Aviv machte er sich zuletzt drei Monate auf die Suche nach der "visionären Kraft", die Israel auch ausmacht. Mit Bildern in strahlenden, positiven Farben zeigt er seine Sicht auf Israel zurzeit in der früheren Bötzow-Brauerei in Berlin-Prenzlauer Berg.

  • Passanten gehen am 08.05.2015 an der Berliner Staatsoper Unter den Linden in Berlin über einen Fußgängerweg. (Quelle: Rainer Jensen/dpa)

    Untersuchungsausschuss beginnt Arbeit 

    Parlamentarier nehmen Staatsoper-Baustelle unter die Lupe

    Die Staatsoper Berlin ist seit 2010 eine Baustelle. Was ist schiefgelaufen, dass die Sanierung des Opernhauses sich um Jahre verzögert und für das Land Berlin massiv teurer wird als geplant? Wer trägt dafür die Verantwortung? Das soll von Freitag an ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss klären. Von Kirsten Buchmann

  • Michael Müller (SPD) mit Helm auf einer Baustelle (Quelle: dpa)

    Parlamentarier haben Arbeit aufgenommen 

    22 Zeugen sollen vor den Staatsoper-Untersuchungsausschuss

    Mit vier Jahren Verspätung soll die Berliner Staatsoper 2017 eröffnet werden, die Baukosten sind um mehr als 50 Prozent gestiegen. Wie es dazu kommen konnte, soll seit Freitag ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss klären. Die Abgeordneten wollen 22 Zeugen laden - darunter auch den ehemaligen und den jetzigen Regierenden Bürgermeister.

  • Studenten der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde unterhalten sich vor dem Gebäude Alte Forstakademie (Quelle: dpa)

    Hochschule Eberswalde feiert 185. Geburtstag 

    Es war einmal eine Uni für den märkischen Wald

    Was macht die Brandenburger Landschaft aus? Sand, Seen und Wald. Die märkischen Kiefernwälder haben schon Theodor Fontane verzückt. Zu dessen Lebzeiten wurde in Eberswalde eine spezielle Hochschule gegründet, um den märkischen Wald professionell zu pflegen. Die Forstakademie gibt es noch heute – sie wurde am Donnerstag 185 Jahre alt. Von Anne Schmidt

  • Der deutsche Regisseur Sebastian Schipper beim Fototermin vor der Premiere seines Wettbewerbsfilms "Victoria" bei der 65. Berlinale am 07.02.15 in Berlin (Quelle: imago).

    Nominierungen für Deutschen Filmpreis bekannt gegeben 

    Berlinale-Liebling "Victoria" kann von sieben "Lolas" träumen

    Eine Nacht, ein Take, ein Film: Der Echtzeit-Thriller "Victoria" wurde auf der Berlinale von den Kritikern gefeiert. Noch ist er nicht einmal im Kino gestartet. Trotzdem kann er schon auf den ganz großen Coup hoffen: Sebastian Schippers Film ist am Donnerstag sieben Mal für den Deutschen Filmpreis nominiert worden - genauso oft wie ein weiterer Berlinale-Film.

  • Hinweis-Schild "Kulturforum", im Hintergrund die Philharmonie (Quelle: rbb/Thorsten Gabriel)

    Bund bestätigt Pläne für das Kulturforum am Potsdamer Platz 

    200 Millionen für ein Aushängeschild

    Es steht für geballte Kultur, doch zum Verweilen lädt das Kulturforum am Potsdamer Platz bisher nicht gerade ein. Für noch mehr hochkulturellen Glanz soll das geplante "Museum der Moderne" sorgen. Das Geld dafür hat der Bund schon zugesagt, dennoch sind noch viele Fragen ungeklärt.

  • Karneval der Kulturen (© imago/SvenLambert))

    Für 2015 nur kleinere "Anpassungen" angekündigt 

    Karneval der Kulturen wird nächstes Jahr umgebaut

    Der Berliner Karneval der Kulturen soll in diesem Jahr zum letzten Mal wie gewohnt stattfinden: Insgesamt 62 Gruppen werden an Pfingsten durch Kreuzberg ziehen. Ab 2016 sind dann größeren Änderungen im Konzept geplant, kündigten die neuen Veranstalter an. Damit ist der Umzug erst einmal gesichert.

  • Karneval der Kulturen © radioeins/Thomas Ecke

    Für 2015 nur kleinere "Anpassungen" angekündigt 

    Karneval der Kulturen wird nächstes Jahr umgebaut

    Der Berliner Karneval der Kulturen soll in diesem Jahr zum letzten Mal wie gewohnt stattfinden: Insgesamt 62 Gruppen werden an Pfingsten durch Kreuzberg ziehen. Ab 2016 sind dann größeren Änderungen im Konzept geplant, kündigten die neuen Veranstalter an. Damit ist der Umzug erst einmal gesichert.

  • Der Gründungsintendant des Humboldt-Forums und britische Kunsthistoriker Neil MacGregor besucht bei einem Rundgang am 05.05.2015 die Schlossbaustelle in Berlin. (Quelle: dpa)

    Gründungsintendant des Berliner Humboldtforums stellt sich vor 

    Er will die ganze Menschheitsgeschichte erzählen

    Ab Oktober wird der Schotte Neil MacGregor dem British Museum den Rücken kehren und als Gründungsintendant des Humboldtforums nach Berlin kommen. Zusammen mit zwei Kollegen soll er das künstlerische Innenleben des Stadtschlosses planen. Im Bundeskanzleramt stellte der Neue jetzt seine Vision vor. Von Maria Ossowski

  • Rainer Werner Fassbinder 1970 (© Deutsches Filminstitut, Frankfurt am Main, Foto: Peter Gauhe )

    Berliner Ausstellung ehrt Regisseur Rainer Werner Fassbinder 

    Der Meteorit, der in die "vermuffte" Gesellschaft schlug

    Er galt als Säufer und Arbeitstier - und als filmisches Genie: Rainer Werner Fassbinder wäre am 31. Mai 70 Jahre alt geworden. In Berlin wird der 1982 verstorbene Regisseur gerade ausgiebig geehrt: Anlässlich eines Schwerpunkt auf dem Theatertreffen kommt nun eine eigene Fassbinder-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau.

  • RAW-Gelände in Berlin Friedrichshain (Quelle: imago/Christian Mang)

    Investor verkündet Einigung - Bildende Künstler sorgen sich 

    "Miniminimini-Miete" für RAW-Theater- und Musikhaus

    Die Zukunft von Berlins größtem alternativen Kultur- und Party-Areal nimmt Konturen an: Für zwei Gebäude auf dem RAW-Gelände, in denen Theaterleute, Musiker und Instrumentenbauer untergebracht sind, zeichnen sich laut Investor Mietverträge zu sehr günstigen Konditionen ab. Doch viele andere trauen dem Frieden nicht. Von Andrea Marshall