Bildergalerien aus Kultur und Leben

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Theaterstück "Schiff der Träume" (Quelle: Markus Scholz/dpa)

Fazit zum Berliner Theatertreffen - Viel Komödie und ein bisschen Graubrot

"Effi Briest" als Radio-Show, zweimal Ibsen als Boulevard-Komödie - das Berliner Theatertreffen hatte 2016 einen erstaunlichen Drang zur Komik. Fabian Wallmeier schreibt in seinem Fazit, warum man sich um das klassische Schauspielertheater trotzdem nicht sorgen muss – und warum eine familiäre Vorhölle aus Kassel ihn am nachhaltigsten beeindruckt hat.

Die Kongsnaes Matrosenstation am Jungfernsee, aufgenommen am 03.08.2008 (Quelle: Soeren Stache dpa/lbn)

Am Jungfernsee in Potsdam - Investor darf Matrosenstation weiter aufbauen

Das Hickhack um die historische Matrosenstation hat vorerst ein Ende: Ein Investor hat nun die Erlaubnis, die "Kongsnaes" in Potsdam weiter zu bauen. Ein Gericht hat Anwohnerklagen abgewiesen, nun soll ein zweites Fundament gelegt werden. Der Investor will das denkmalgeschützte Ensemble sanieren, auch ein Restaurant soll dort entstehen.

Friedrich Paravicini, Markus John, Ute Hannig und Yorck Dippe in "Effi Briest - allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie" am Deutschen Schaspielhaus Hamburg (Quelle: Matthias Horn)

Kurz-Check | "Effi Briest – mit anderem Text und anderer Melodie" (Schauspielhaus Hamburg) - Theodor Fontane trifft James Brown

Was haben Elvis und die Rolling Stones in der traurigen Geschichte von Effi Briest zu suchen? Ein verrückter Oldie-Sender bringt es fertig, Theodor Fontanes bekanntesten Roman in einem Fifty-Fifty-Mix mit Hits und Beats der siebziger und achtziger Jahre durcheinander zu schütteln. Selten so nett geblödelt. Aber im Theatertreffen wirkt das Hamburger Gastspiel doch ein bisschen klein. Von Peter Hans Göpfert

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  • Das Deutsche Symphonie-Orchester bei dem Flashmob "Symphonic Mob" in einem Einkaufszentrum in Berlin. (Quelle: rbb|Daniela Lentin)

    Deutsches Symphonieorchester lädt zum Spontankonzert 

    Zum Flashmob mit Verdi und Wagner

    Musizieren statt in die Mall - rund 1.000 Musiker und zahlreiche Zuhörer versammelten sich am Montag vor dem Einkaufszentrum 'Mall of Berlin' zum 'Symphonic Mob', dem größten Spontankonzert der Stadt. Unter der Leitung von Kent Nagano lud das Deutsche Symphonieorchester Laien zum gemeinsamen Musizieren ein.

  • Ein Tänzer mit freiem Oberkörper nimmt am 15.05.2016 in Berlin am Straßenumzug zum 21. Karneval der Kulturen teil. 72 Gruppen mit rund 5000 Teilnehmern machten sich auf den Weg, um mit Tanz, Musik und bunten Kostümen durch die Straßen zu ziehen (Quelle: Maurizio Gambarini/dpa)

    Internationales Straßenfest in Berlin 

    Karneval der Kulturen heizt Kreuzberg ein

    Akrobaten, Tänzer, Trommler, Hexen und Jongleure. Sie alle feierten in Berlin-Kreuzberg den Karneval der Kulturen. Am Sonntag nahmen rund 5.000 am großen Straßenumzug teil – hunderttausende Zuschauer feierten mit ihnen. Am Montag endete der Karneval mit einem Straßenfest.

  • Archivfoto: Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim-Gorki-Theaters, aufgenommen mit ihrem Co-Intendanten Jens Hillje (Quelle: dpa)

    Ehrung für Langhoff und Hillje 

    Gorki-Macher mit Theaterpreis Berlin ausgezeichnet

    Sie haben das "postmigrantische Theater" auf die Bühnen gebracht: Shermin Langhoff und Jens Hillje sind mit dem Theaterpreis Berlin ausgezeichnet worden. Auf dem Theatertreffen sind die Leiter des Maxim Gorki-Theaters mit dem Stück "The Situation" vertreten.

  • John Gabriel Borkman nach Henrik Ibsen von Simon Stone (Quelle: Theatertreffen/Reinhard Maximilian Werner)

    Kurz-Check | "John Gabriel Borkman" (Burgtheater Wien) 

    Grandiose Schauspielerleistung

    Henrik Ibsens "John Gabriel Borkman" hat auf den deutschsprachigen Theatern schon länger Konjunktur. Der australische Regie-Jungstar Simon Stone holt den klassischen Stoff ins Internet-Zeitalter. Ute Büsing erlebte beim Theatertreffen frenetischen Jubel.

  • Dimitrij Schaad und Maryam Abu Khaled in "The Situation" am Berliner Maxim Gorki Theater (Quelle: Ute Langkafel)

    Kurz-Check | "The Situation" auf dem Theatertreffen Berlin 

    Zwischen Screwball und harter Konfrontation

    In "The Situation" lässt Yael Ronen ein multinationales Ensemble in einem Berliner Sprachkurs den Nahost-Konflikt verhandeln. Sie setzt dabei auf persönliche Erfahrungen der Darsteller. Seit Samstag läuft das Stück auf dem Berliner Theatertreffen. Fabian Wallmeier hat es vorab gesehen – und war nicht nur vom Star des Ensembles begeistert.

  • Samba-Tänzer beim Karneval der Kulturen 2014 in Berlin (Quelle: dpa)

    Debatte: Karneval der Kulturen an Pfingsten 

    "Utopie real - auch ohne das ganz dicke Geld"

    Das Weite suchen oder Mitfeiern? Diese Frage stellen sich alle Jahre wieder die Menschen in Kreuzberg, wenn der Karneval der Kulturen den Stadtteil für vier Tage bestimmt und Hunderttausende zu Weltmusik über Straßen und Plätze schlendern. Für drei treue Karnevals-Fans ist die Antwort ganz einfach.

  • Der Friedhof des Klosterstifts Heiligengrabe in Heiligengrabe (Brandenburg). (Quelle: dpa)

    Konzerte und Lesungen 

    Zu Pfingsten öffnen Kirchen nachts ihre Türen

    Nächtliche Kirchturmbesteigungen, Lesungen bei Kerzenschein, Orgelführungen: In der Nacht zu Pfingstmontag öffnen viele Berliner und Brandenburger Kirchen wieder ihre Türen. Die christlichen Kirchen laden gemeinsam ein - auch zum traditionellen ökumenischen Gottesdienst vor dem Schöneberger Rathaus.

  • Intendant Claus Peymann spricht am 01.12.2013 in Berlin im Berliner Ensemble. (Quelle: dpa)

    Interview | Claus Peymann zum Gastspiel des BE in Istanbul 

    "Endlich haben wir Künstler wieder Feinde"

    Die Reise war wegen der politischen Situation umstritten, gefahren sind sie trotzdem: Am 13. und 14. Mai führt das Berliner Ensemble Brechts "Dreigroschenoper" in Istanbul auf. Auch BE-Intendant Claus Peymann ist dabei. Er findet, mit Brecht liege man in der Türkei genau richtig.

  • Archivbild: Der Historiker Alexander Koch posiert am Dienstag (15.03.2011) in Berlin für den Fotografen. (Quelle: dpa)

    DHM-Direktor Alexander Koch verliert Posten 

    "Frau Grütters sah ihn als Gefahr für ihr eigenes Haus"

    Zu viel Kritik von zu vielen Seiten, Kulturstaatsministerin Grütters hat die Reißleine gezogen - so zumindest erklärt sich der Kulturjournalist Nikolaus Bernau den prominenten Rauswurf im Deutschen Historischen Museum. Dessen Chef, Alexander Koch, muss nach fünf Jahren seinen Hut nehmen.

  • Szenenbild: "Ein Volksfeind" von Henrik Ibsen in einer Bearbeitung von Dietmar Dath, Premiere am 10. September 2015 am Schauspielhaus Zürich (Quelle: Theatertreffen/©Tanja Dorendorf/T+T Fotografie)

    Kurz-Check | "Ein Volksfeind" (Schauspielhaus Zürich) 

    Mit Google Earth zu Ibsen

    Der "Volksfeind" ist Ibsens Umweltstück: Es geht um verschmutztes Wasser und Vertuschung aus Geldgier. An der Aktualität des Stücks aus dem Jahr 1883 gibt es kaum Zweifel. Doch Stefan Pucher will in seiner Inszenierung noch aktueller sein - und bestückt Ibsens Schauspiel mit Smartphones und Internetforen. Von Peter Hans Göpfert

  • "der die mann" am 16.02.2015 in der Berliner Volksbühne (Quelle: imago/DRAMA-Berlin.de)

    Kurz-Check | "der die mann" (Volksbühne Berlin) 

    Das ewig gleiche Gaga-Virtuosentum

    Heimspiel für Herbert Fritsch: Der Nonsens-Meister der Berliner Volksbühne hat es mal wieder zum Theatertreffen geschafft, am Dienstag war Premiere. "der die mann" ist quietschbunt wie bei Fritsch üblich, auch wenn es ihm dieses Mal etwas ernster zu sein scheint. Fabian Wallmeier hat vorab eine Aufführung besucht - und war mäßig begeistert.

  • TV-Figuren Fuchs und Pitti (Quelle: dpa/Hubert Link)

    Bildhauerin Emma-Maria Lange wurde 95 

    "Pittiplatschs" Puppenmutter gestorben

    "Pittiplatsch", "Schnatterinchen" und den Fuchs kannte in der DDR jedes Kind. Und noch heute begeistern die Figuren im "Sandmännchen" tausende Kinder. Geschaffen wurden sie von der Bildhauerin Emma-Maria Lange, die nun 95-jährig in Potsdam gestorben ist.

  • Die Wunderblutkirche St. Nikolai im brandenburgischen Bad Wilsnack (Prignitz) (Quelle: dpa)

    Bad Wilsnack in der Prignitz 

    Wunderblutkirche als "nationales Kulturdenkmal" anerkannt

    Sie war einer der "bedeutendsten Pilgerstätten des Abendlandes" - die Wunderblutkirche in Bad Wilsnack (Prignitz). Umso größer ist nun die Freude, dass die Kirche in die Liste der "national wertvollen Kulturdenkmäler" aufgenommen wird - so geht es aus dem Bescheid hervor, den die Gemeinde St. Nikolai am Dienstag aus dem Bundeskanzleramt erhielt.

  • Das Theater am Potsdamer Platz in Berlin (Quelle: imago / Schöning)

    Lindenberg-Musical geht nach Hamburg 

    "Hinterm Horizont" zieht auf die Reeperbahn

    Noch bis August bleibt das "Mädchen aus Ost-Berlin" aus dem Udo-Lindenberg-Musical "Hinterm Horizont" da, wo es herkommt - nämlich in Berlin. Dann zieht das Erfolgsmusical in  Udos Stammstadt. Dort, in Hamburg, wird das "Lindical" auf St. Pauli - an der Reeperbahn - laufen.

  • Dokumentation "Hier dreht die DEFA!": Schauspielerin Annekathrin Bürger und Filmemacher Knut Elstermann (Foto: rbb / André Böhm)

    Interview | Knut Elstermann über die Dokumentation "Hier dreht die DEFA!" 

    "Berlin ist mehr als nur Kulisse"

    Der Filmkritiker Knut Elstermann begibt sich mit seiner Dokumentation "Hier dreht die DEFA!" auf einen Stadtrundgang durch Berlin. Mit DEFA-Schauspielern und Regisseuren sucht er nochmals die Schauplätze ihrer Filme auf. Dabei spricht er mit ihnen über die Dreharbeiten und natürlich auch über Berlin - wie es damals war und heute ist.

  • Zwei Studierende beim Projekt Zuhören II im vergangenen Jahr in Bernau (Quelle: kontext-labor-bernau.de)

    "Kontext Labor Bernau" startet  

    Kunststudenten experimentieren in Bernau-Süd

    Plattenbauten sind längst nicht nur graue Einheitsblocks. Viele haben bunte Fassaden oder auch Gemälde an den Außenwänden. In der Siedlung Bernau-Süd sollen die Mieter jetzt mit internationalen Studenten der UdK nicht nur malen, sondern auch Dokumentrafilme drehen oder eine Zeitung herstellen.

  • Friedenskirche im Park Sanssouci in Potsdam (Quelle: imago / Rainer Weisflog)

    Grütters fördert national wertvolle Kulturdenkmäler 

    Sechs Millionen Euro für "steingewordene Zeugnisse"

    Weil sie "steingewordene Zeugnisse unserer Geschichte und unserer kulturellen Identität sind", stellt Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) in diesem Jahr sechs Millionen Euro für den Erhalt von Kulturdenkmälern von nationaler Bedeutung zur Verfügung. Mit dabei sind je ein Denkmal in Berlin und eines in Potsdam.

  • "Tyrannis" ein Theaterstück von Ersan Mondtag. Staatstheater Kassel Uraufführung 10. Dezember 2015 v.l.n.r.: Philipp Reinhardt (Die Tochter), Kate Strong (Die Mutter),Jonas Grundner- Culemann (Der Sohn), Eva-Maria Keller (Die Tante), Enrique Keil (Der Vater) (Quelle: Theatertreffen/Nils Klinger) (Quelle:

    Kurz-Check | "Tyrannis" (Staatstheater Kassel) 

    Bemerkenswert wenig Theater auf dem Theater

    Zu vorhersehbar, zu erkenntnisarm und für das Theatertreffen zu klein - Harald Asel hat am Sonntag bei der Premiere von "Tyrannis" gelitten: Was unter dem Allerweltstitel das Grauen im Alltag behauptet, ist wenig mehr als die kunstgewerbliche Arbeit eines talentierten Quereinsteigers, dem leider sein Thema abhanden kam.

  • Conchita Wurst bei Madame Tussauds (Quelle: dpa)

    Conchita Wurst im Berliner Admiralspalast 

    Was fehlt, ist überzeugende Musik

    Unter dem Namen Thomas Neuwirth kennt ihn keiner. Doch als Conchita Wurst kennt sie seit ihrem Sieg beim Eurovision Songcontest 2014 ganz Europa. Die Frau mit den langen schwarzen Haaren und dem Bart hat am Sonntagabend etwas schaumgebremst ihren Tournee-Abschluss im Berliner Admiralspalast gefeiert. Von Susanne Bruha

  • Videoanimation des "Berlin Calling"-Kunstprojekts in Hongkong (Quelle: SCHWITTLICK/HEIDTMANN)

    "Open Sky Gallery"-Projekt 

    Berliner Fernsehturm goes Hongkong

    Für die Berliner ist der Fernsehturm das inoffizielle Wahrzeichen der Stadt, für Berlin-Touristen ein beliebtes Ziel, um sich die Hauptstadt von oben anzuschauen. Zwei Berliner Künstler exportieren den "Telespargel" nun nach China, wo er ab Mitte Mai als Videoinstallation auf dem höchsten Gebäude der Metropole Hongkong zu sehen ist.  

  • Das Luneta-Zelt am Bahnhof Friedrichstraße (Quelle: Kulturprojekte Berlin)

    Installation "Luneta" verbindet Berlin und Breslau 

    Sich einmal nach Polen beamen

    Zwei Monate lang sind Berlin und Breslau per Livestream verbunden. Für das Kunstprojekt "Luneta" - zu Deutsch "Teleskop" - wurden in den zwei Städten Kameras installiert und Zelte aufgeschlagen. Wer die betritt, ist innerhalb von Sekunden in der jeweils anderen Stadt.

  • Theatertreffen 2016: Inszenierung "Vater und Söhne" Deutsches Theater, Berlin (Foto: Arno Declair)

    Kurz-Check | "Väter und Söhne" (Deutsches Theater Berlin) 

    Erfrischend altmodisch

    Daniela Löffner setzt am Deutschen Theater Berlin auf intensives, klassisches Schauspieltheater. Beim Theatertreffen hatte ihr Stück "Vater und Söhne" am Samstag Premiere. Fabian Wallmeier hat das Stück vorab gesehen - und einen ungemein dichten Abend mit einem grandiosen Ensemble erlebt.

  • Adele-Konzert in Berlin (Quelle: A. Tanzer)

    Adele singt in Berlin 

    Fulminant-pathetisch trifft rotzig-gewitzt

    Bis zu 1.700 Euro hatten Fans der britischen Sängerin Adele für Konzert-Tickets ausgegeben. Auf dem Schwarzmarkt versteht sich. Denn die Konzerte in der Mercedes-Benz-Arena waren innerhalb von Minuten ausverkauft. Wer eine Karte ergattern konnte, erlebte dort eine Frau mit zwei Gesichtern. Von Susanne Bruha

  • Theatertreffen 2016: Deutsches Schauspielhaus Hamburg: Inszenierung "Schiff der Träume" (Foto: © Matthias Horn, 2015)

    Kurz-Check | "Schiff der Träume" (Deutsches Schauspielhaus Hamburg) 

    Zusammenprall der Kulturen auf hoher See

    Das Theatertreffen eröffnete am Freitagabend mit einer Konfrontation: In Karin Beiers "Schiff der Träume", frei nach Fellini, nimmt eine dekadente Orchestergesellschaft eine Gruppe von Flüchtlingen an Bord eines Dampfers auf. Fabian Wallmeier hat den slapsticksatten, wunderbar gespielten Abend vorab am Schauspielhaus Hamburg gesehen.

  • Illo (Andreas Schröders) spricht am 03.05.2016 in Berlin während der Fotoprobe an der Schaubühne für "Wallenstein". Premiere war am 05.05.2016. (Foto: dpa / Paul Zinken)

    Premierenkritik | Thalheimer an der Berliner Schaubühne 

    "Wallenstein" mit archaischer Wucht - und Mängeln

    Die radikale Verdichtung von Klassikern ist das Markenzeichen von Regisseur Michael Thalheimer. Jetzt hat er an der Schaubühne in Berlin Friedrich Schillers Dramentrilogie "Wallenstein" auf drei Stunden komprimiert. Die minimalistische Inszenierung des blutigen Stoffs aus dem 30-jährigen Krieg ist kraftvoll - und doch fehlt Kritikerin Ute Büsing etwas.  

  • Die Schauspielerin Orit Nahmias steht am 20. April 2016 im Garten des Maxim Gorki Theaters in Berlin (Quelle: rbb/Fabian Wallmeier)

    Interview | Schauspielerin Orit Nahmias 

    "Theatertreffen? Das klingt nicht gerade glamourös"

    Schauspielerin Orit Nahmias ist gemeinsam mit Yael Ronen, Hausregisseurin am Berliner Maxim Gorki Theater, ein zweites Mal zum Theatertreffen eingeladen - jetzt mit "The Situation". Im Interview spricht Nahmias darüber, warum ihr das Thema des Stücks so nahe geht, sie mit dem Deutschen hadert - und dennoch gern in Berlin ist.

  • Der Schauspieler Ingo Hülsmann (Quelle: rbb/Gregor Baron)

    Wallenstein-Inszenierung in der Berliner Schaubühne 

    "Wir haben sogar über Glatze nachgedacht"

    Ingo Hülsmann ist der "Wallenstein" in der Inszenierung von Michael Thalheimer, die am Donnerstag in der Schaubühne Premiere feiert. Für die Rolle hat sich der Schauspieler sogar einen Bart wachsen lassen. Im Gespräch mit dem rbb erzählt Hülsmann, warum er das Stück so aktuell findet - und was das Ganze mit Schabowskis Zettel zu tun hat.

  • Theatertreffen 2016: Inszenierung "der die mann" (Foto: Thomas Aurin)

    Die Inszenierungen des Theatertreffens 2016 

    Auf der Suche nach dem großen Trend

    Ab Freitag zeigt das Berliner Theatertreffen wieder gut zwei Wochen lang die zehn besten deutschsprachigen Inszenierungen des Jahres. Die Dauergäste unter den Regisseuren sind 2016 etwas weniger stark vertreten, es zeichnet sich ein Generationenwechsel ab. Warum es aber in diesem Jahr beim Getränkeumsatz nach unten gehen wird, weiß Fabian Wallmeier.

  • Der Autor Ahmad Mansour (Quelle: dpa / Jörg Carstensen)

    Carl-von-Ossietzky-Preis 

    Ahmad Mansour für demokratisches Engagement ausgezeichnet

    Kritisch begleitet er Bildung und Integration in Deutschland, und deutlich sind seine Worte: Die Stadt Oldenburg würdigte den in Berlin lebenden Buchautor und Islam-Experten Ahmad Mansour am Dienstagabend mit dem Carl-von-Ossietzky-Preis.

  • Besucher vor der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin (Quelle: dpa)

    Intendant wehrt sich 

    Ku'damm-Bühnen: Investor besteht auf Abriss und Neubau

    Das Berliner Ku'damm-Karree soll neu gestalten werden. Der Investor hat jetzt genauere Pläne vorgestellt, wonach das Theater und die Komödie am Kurfürstendamm abgerissen werden und ein neues Kellertheater gebaut wird. Ku'damm-Bühnen-Intendant Martin Woelffer will das nicht hinnehmen.

  • Ronja von Rönne - hier bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt (Quelle: dpa-Archivbild von 2015)

    Springer ehrt Nachwuchs-Journalisten 

    Fünf Preise und ein kleiner Eklat

    Der Axel-Springer-Preis gilt als eine der begehrtesten Auszeichnungen für den deutsch-sprachigen Journalisten-Nachwuchs. In diesem Jahr spielten Mediengattungen zum ersten Mal keine Rolle mehr - stattdessen gab es Haupt- und Exzellenz-Preise - unter anderem für "Welt"-Kolumnistin Ronja von Rönne, die den Preis aber gar nicht haben wollte.

  • Die Berliner Schriftstellerin Jenny Erpenbeck (Quelle: dpa)

    Berliner Autorin erhält Thomas-Mann-Preis 

    Jenny Erpenbeck räumt den nächsten Preis ab

    Sie hat Buchbinderin gelernt sowie Regie und Theaterwissenschaften studiert - ihre eigentliche Leidenschaft aber ist das Schreiben. Mittlerweile zählt die Berliner Schriftstellerin Jenny Erpenbeck zu den erfolgreichsten deutschen Autorinnen. Nun wird die 49-Jährige mit einem weiteren wichtigen Literaturpreis geehrt.

  • Illuminierung am Haupteingang des ehemaligen Flughafen Tempelhof in Berlin (Quelle: imago/Martin Müller)

    Treptower Park wird nur einmal bespielt 

    Lollapalooza bleibt auch 2017 in Berlin

    Nach dem sehr erfolgreichen Erstaufschlag des Lollapalooza-Festivals im vergangenen Jahr am Tempelhofer Feld hat sich das Festival schon für 2017 in Berlin verlängert. Allerdings soll der Treptower Park nur eine Übergangslösung sein. Eine neue Location wird im Herbst bekannt gegeben.

  • Der Regisseur Frank Castorf will zu seinem Abschied "Faust II" inszenieren (Quelle: dpa)

    Zum Abschied inszeniert er "Faust II" 

    Castorf: Zur Not Badeanstalt aus der Volksbühne machen

    Der scheidende Intentant der Berliner Volksbühne, Frank Castorf, ist auf seinen Nachfolger Chris Dercon nicht besonders gut zu sprechen. Zwar äußerte er sich nicht persönlich zu ihm, empfahl jetzt aber, man könne zur Not aus dem Haus "eine Badeanstalt machen", falls es mit ihn nicht funktioniere. Zu seinem Abschied 2017 will er "Faust II" inszenieren.

  • "Linie 1", Ensemble, Song: Du sitzt mir gegenüber (Quelle: GRIPS Theater)

    Interview | Volker Ludwig und Ilona Schulz über 30 Jahre "Linie 1" 

    "Noch heute ist hinter der Bühne mehr los als auf der Bühne"

    Es wird in Mozambique, Indien oder Südkorea gespielt - lange Jahre war "Linie 1" das einzige deutsche Musical von internationalem Rang. Vor genau 30 Jahren feierte das Stück Premiere im Berliner Grips-Theater. Dass die U-Bahn-Revue einmal ein Bombenerfolg werden würde, wusste damals niemand, sagen Autor Volker Ludwig und Schauspielerin Ilona Schulz.