Bildergalerien aus Kultur und Leben

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Orchesterleiter Ulrich Knörzer (l-r), Dirigent Sir Simon Rattle, Medienvorstand Olaf Maninger und Intendant Martin Hoffmann stellen das Programm der Berliner Philharmoniker für die neue Spielzeit am 28.04.2016 in Berlin vor. (Quelle: dpa)

Berliner Philharmoniker stellen kommende Konzertsaison vor - Rattle lässt singen

Noch zwei Spielzeiten hat Simon Rattle als Chef der Berliner Philharmoniker vor sich. Bis dahin hat der Brite noch einiges vor. In der kommenden Saison setzt er einen Schwerpunkt auf Vokalmusik, unter anderem steht Puccinis Oper "Tosca" auf dem Programm. Und auch sein Nachfolger Kirill Petrenko schaut schon einmal in Berlin vorbei.

Pressekonferenz der Karneval der Kulturen: Integrationsaenatorin Dilek Kolat mit Karnevalsgruppe (Quelle: rbb/Julia Vissmann)

Vorstellung des Festprogramms - Mit dem Karneval der Kulturen gegen Hass und Angst

Vier Bühnen, vier Tage Musik und ein knallbunter Straßenumzug durch Kreuzberg: Nach den finanziellen Querelen soll der Karneval der Kulturen sich wieder auf sein Hauptanliegen konzentrieren: multikulturelles und weltoffenes Feeling nach Berlin zu bringen. Das sei gerade in Zeiten von AfD und Pegida wichtig, meint Integrationssenatorin Kolat.

Weitere Meldungen

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  • Szenenbild aus der Oper Amor vien dal Destino an der Staatsoper. Szene mit Mark Milhofer als Nicea (Quelle: Imago/Barbara Braun)

    Premierenkritik | Staatsoper Berlin 

    Standing Ovations für Barockoper "Amor vien dal destino"

    "Amor vien dal destino", wenn die Liebe vom Himmel fällt. Das ist eine Premiere an der Staatsoper Berlin, bei der auch Opernkenner sich wunderten. Nie gehört. Aber René Jacobs, der Experte für Alte Musik, gilt als Garant für Qualität in diesem Genre. Er hat die Aufführung geleitet. Und Maria Ossowski, eine bisher bekennende Barockopernhasserin, ist bekehrt und begeistert.

  • Szene aus "Das dunkle Geheimnis von Treuenbrietzen" (Quelle: rbb)

    Film über das Massaker an kriegsgefangenen Italienern am 23.04.1945 

    Der letzte Zeitzeuge von Treuenbrietzen

    Am 23. April 1945 wurden 127 italienische Militärinternierte im brandenburgischen Treuenbrietzen von Angehörigen der Wehrmacht erschossen. Lange wurde dazu geschwiegen - in Brandenburg und auch in Italien. Doch der letzte Überlebende, Antonio Ceseri, ist 92 Jahre alt - höchste Zeit, die Ereignisse genauer zu betrachten.

  • Szene aus "Unterwerfung" am Deutschen Theater Berlin (Quelle: imago / DRAMA-Berlin.de)

    Kritik zu "Unterwerfung" 

    Deutsches Theater inszeniert Houellebecqs Skandalbuch

    Der französische Bestseller-Autor Michel Houellebecq zeichnet in seinem jüngsten Roman "Unterwerfung" ein Zukunftsszenario, in dem Frankreich von einem muslimischen Präsidenten regiert wird. Das Deutsche Theater in Berlin bringt das umstrittene Buch, das am Tag des Anschlags auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" erschien, nun auf die Bühne. Von Ute Büsing

  • Titelkupfer des medizinischen Romans "Unvorsichtige Heb-Amme" von Johann Christoph Ettner aus der Sammlung der Gebrüder Grimm. (Quelle: (Universitätsbibliothek der Humboldt Universität zu Berlin, Historische Sammlungen: Yp 32063)

    Berliner Humboldt-Uni erhält Bibliotheksschatz zurück 

    Vermisste Bücher der Gebrüder Grimm wieder da

    Sie schrieben nicht nur weltberühmte Märchen wie "Aschenputtel" oder "Frau Holle", sondern führten auch eine große private Bibliothek. Zu Lebzeiten der Gebrüder Grimm bestand diese wohl aus ca. 9000 Büchern, ein Großteil davon gehört der Berliner Humboldt-Uni. Zwei verloren geglaubte Bände der Sammlung sind jetzt wieder aufgetaucht.

  • Interview | Erinnerungen an Prince im Quasimodo 

    "Das war ein wahnsinniger Abend"

    Zwei Wochen wurde es unter Verschluss gehalten, dann trat Prince im Frühjahr 1987 für ein legendäres Geheimkonzert im Berliner Quasimodo auf die Bühne. Klaus Spiesberger ist inzwischen der Chef des Charlottenburger Clubs und erzählt im Interview, warum es kurz vor dem Auftritt des Popstars eine Schrecksekunde gab.  

  • Eine junge Filmmacherin wird auf dem Sehsüchte-Festival in Potsdam interviewt. (Quelle: Sehsüchte / Sandra Ratkovic)

    Studentenfilmfestival in Potsdam eröffnet 

    Die "Sehsüchte" werden galaktisch

    "Space" ist das Motto des 45. Internationalen Studentenfilmfestivals "Sehsüchte", das am Mittwochabend eröffnet wurde. Mehr als 100 Filme aus aller Welt werden unter diesem Vorzeichen in der Potsdamer Filmuniversität zu sehen sein. Und der Sieger? Steht schon fest. Von Anne Demmer

  • Sowjetisches Ehrenmal im Treptower Park in Berlin. (Quelle: imago/Philip Schilf)

    Nach Protest von Ex-Sowjetstaaten 

    "Lollapalooza"-Veranstalter müssen Totenruhe achten

    Das "Lollapalooza"-Festival wird aller Voraussicht nach im September wie geplant im Treptower Park stattfinden - allerdings mit strengen Auflagen. Dazu gehört auch die Wahrung der Totenruhe, denn in der weitläufigen Grünanlage befindet sich auch das sowjetische Ehrenmal. Frühere Sowjetstaaten haben daher gegen das Musik-Event protestiert.

  • Der Künstler Michael Fischer-Art malt die Fassade des Ahorn Seehotels in Templin bunt (Quelle: rbb/Katja Geulen)

    Künstler macht Templiner Hotel bunt 

    Acht Tonnen Farbe gegen das Plattenbau-Grau

    Wenn der Künstler Michael Fischer-Art eines in der Architektur nicht leiden kann, dann ist es grauer Sichtbeton. Ein Templiner Plattenbauhotel hat reichlich davon - noch. Denn seit einigen Monaten rückt Fischer-Art den grauen Fassaden mit seinen Farbeimern zu Leibe. Von Katja Geulen

  • Der RIAS Kammerchor (Quelle: Kammerchor/Matthias Heyde)

    Nachfolger von Christoph Rademann 

    Justin Doyle übernimmt den RIAS Kammerchor

    Den RIAS Kammerchor zu leiten, fühle sich an wie einen Ferrari zu fahren, hat Hans-Christoph Rademann einmal gesagt. Seit seinem Abschied 2015 war der Ferrari ohne Fahrer, doch am Dienstag wurde der neue Chefdirigent vorgestellt, der Engländer Justin Doyle. Er wird sein Amt mit der Spielzeit 2017/18 antreten. Von Oliver Kranz

  • Sticker kleben am 19.04.2016 in Berlin im Rahmen der Ausstellung "Angezettelt" (Quelle:dpa)

    Interview | Isabel Enzenbach zur Ausstellung "Angezettelt" 

    Aufkleber, die Hetze verbreiten

    Man findet sie auf Straßenschildern, Briefkästen oder S-Bahnhöfen: Aufkleber okkupieren den öffentlichen Raum. Das Deutsche Historische Museum widmet sich nun in einer Ausstellung der Geschichte von politischen und rassistischen Klebezetteln. Warum das Medium bei Hetzern bis heute so populär ist, erzählt Kuratorin Isabel Enzenbach im Interview.

  • Dieter Hallervorden guckt am 25.02.2016 kritisch in die Kamera (Quelle: imago/CHROMORANGE)

    Angela Merkel als Erdogan-Schülerin 

    Hallervorden nimmt sich in neuem Song die Kanzlerin vor

    Jan Böhmermann, das lässt sein letzter Facebook-Post vermuten, gehört nicht gerade zum harten Kern der Hallervorden-Fans, doch "Didi" lässt sich nicht beirren. Jetzt knöpft sich Hallervorden in einem neuen Song die Kanzlerin vor - als junge Pionierin und Erdogan-Schülerin.

  • Mareike Beykirch und Mehmet Ateşçi in "Meteoriten" am Gorki Theater in Berlin (Quelle: Gorki/Esra Rotthoff)

    Salzmanns "Meteoriten" am Gorki Theater 

    Anstrengendes Endspiel um sexuelle und politische Identitäten

    Sasha Marianna Salzmann ist die Hausautorin des Gorki Theaters. Jahr für Jahr bringt sie ein neues Stück heraus. Am Freitagabend feierten nun ihre "Meteoriten" Premiere, ein reichlich verwirrendes Berlin-Potpourri um sexuelle und politische Identitäten, bei dem die schöne Utopie von der queeren Ersatzfamilie nicht lange hält. Von Ute Büsing

  • Stephan Schulz vom Plattenladen Dodo Beach (Quelle: Dodo Beach)

    Interview | Internationaler "Record Store Day" 2016 

    "Es kommen auch die Leute, die nicht an der Nadel hängen"

    Plattenliebhaber auf der ganzen Welt konnten auch am 9. "Record Store Day" hunderte Neuerscheinungen abgreifen. Der Berliner Stephan Schulz war am Samstag mit dem Laden "Dodo Beach" dabei und erklärte vorher im Interview, ob Stammkunden kürzer anstehen müssen - und ob Majorlabels schlecht für's Geschäft sind.

  • Bürger stehen bei Regen an einer Bushaltestelle vor der türkischen Botschaft in Berlin (Quelle: dpa)

    "Ziegendemo gegen Beleidigung" in Berlin 

    Gericht verbietet "Schmähkritik" vor türkischer Botschaft

    Keine Ziegenmasken, keine möglichen Beleidigungen: Ein Berliner Gericht hat Demonstranten untersagt, Jan Böhmermanns Gedicht "Schmähkritik" vor der Türkischen Botschaft aufzusagen. Für das Gedicht an sich signalisieren die Juristen interessanterweise eine andere Haltung.  

  • Szenenbild aus der "Dreigroschenoper" am Berliner Ensemble in der Inszenierung von Robert Wilson (Quelle: BE/Lesley Leslie-Spinks)

    "Dreigroschenoper" am Bosporus 

    Berliner Ensemble hält an Istanbul-Reise fest

    Die Reise stand auf der Kippe, aber nun kann sie doch stattfinden: Das Berliner Ensemble wird Mitte Mai nach Istanbul reisen und dort an zwei Abenden die "Dreigroschenoper" zeigen. Mehrere Ensemble-Mitglieder hatten wegen der Sicherheitslage am Bosporus die Tour in Frage gestellt.

  • Die goldene Lola - die Trophäe des Deutschen Filmpreises. (Quelle: imago/Future Image)

    Lola-Verleihung am 27. Mai 

    Zwei rbb-Koproduktionen für den Filmpreis nominiert

    Wenn am 27. Mai die Lolas im Palais unter dem Funkturm verliehen wird, gehen gleich zwei rbb-Koproduktionen mit ins Rennen: "Was heißt hier Ende", ein Filmessay von Dominik Graf in der Kategorie "bester Dokumentarfilm", und die Tragikomödie "Mängelexemplar"mit Laura Tonke in der Sektion "beste weibliche Nebenrolle".

  • Wolfsskulpturen aus Bronze und Gusseisen stehen im Rahmen der Kunstaktion "Die Wölfe sind zurück" am 13. April 2016 auf dem Alten Markt in Potsdam (Quelle: imago/Martin Müller)

    Opolka-Skulpturen gegen Hass und Gewalt 

    Die Wolfsmenschen mahnen jetzt in Potsdam

    Ein Spalier bedrohlicher Wolfsmenschen steht auf dem Alten Markt direkt vor dem Landtag. Hinter der spektakulären Kunstaktion, die bis zum 1. Mai in Potsdam zu erleben ist, steht der Brandenburger Künstler Rainer Opolka. Seine Skulpturen sollen zeigen, was Hass anrichtet - und er will mit den Menschen ins Gespräch kommen.

  • Der Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern, William Wolff, steht am 16.01.2014 in der neu errichteten Synagoge in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) mit einer Thorarolle vor dem Schrein. Foto: dpa

    rbb-Doku über "den ungewöhnlichsten Rabbiner der Welt" 

    "Ich lebe an der Themse, aber ich bin Berliner"

    Dem Holocaust entging er, weil seine Familie bereits 1933 flüchtete. Jahrzehntelang arbeitete Willy Wolff in London als Journalist, bevor er sich mit Anfang 50 zum Rabbi ausbilden ließ. Die Regisseurin Britta Wauer hat dem immer fröhlichen und weltoffenen Landesrabbiner von Mecklenburg-Vorpommern ein filmisches Denkmal gesetzt. Von Maria Ossowski

  • Villa Henckel in Potsdam (Quelle: dpa)

    Nach Sitzung des Hauptausschusses 

    Im Streit um den Pfingstberg ist eine Einigung in Sicht

    Verwunschen und verwildert - der Park der Villa Henckel am Potsdamer Pfingstberg liegt im tiefen Dornröschenschlaf. Seit anderthalb Jahren sorgt das Areal für Dauerstreit. Am Mittwoch war der Pfingstberg wieder Thema im Potsdamer Hauptausschuss. Nach der Sitzung deutet vieles nun doch auf eine Einigung hin.

  • Plakataktion der Künstlergruppe "Dies Irae" an türkischer Botschaft in Berlin wg. Jan Böhmermann (Quelle: Dies Irae)

    "Satire-Show-Talk" auf Radioeins 

    Rückendeckung für Böhmermann in Berlin

    Solidarität mit Jan Böhmermann zeigen, das will ein "Satire-Show-Talk" auf Radioeins am Sonntag. Ausgestrahlt wird die Sendung anstelle der bereits zum zweiten Mal ausfallenden Böhmermann-Sendung "Sanft & Sorgfältig". Unterdessen bekommt der ZDF- und rbb-Moderator breite Unterstützung aus dem Netz sowie von Künstlern und Kollegen.

  • Pigor & Eichhorn - © Thomas Nitz

    Pigor & Eichhorn in der "Bar jeder Vernunft" 

    Scheitern? Weiter so!

    Das kabarettistische Musik-Duo Pigor & Eichhorn gehört seit mehr als 20 Jahren zu den Größen der sogenannten Kleinkunst. Jetzt zeigen die beiden Berliner in einem "Spezial" - wie sie an der Stadt scheitern. Oder eben nicht. Ute Büsing war begeistert von der Uraufführung in der "Bar jeder Vernunft".

  • Das Richtfest für die James-Simon-Galerie wird am 13.04.2016 auf der Berliner Museumsinsel gefeiert. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa)

    Mehrjährige Verzögerung bei Empfangsgebäude auf Museumsinsel 

    Richtfest für das "Tor zu Berlins Schatzinsel"

    Wichtiges Etappenziel für das Empfangsgebäude auf der Berliner Museumsinsel: Am Mittwoch ist für die James-Simon-Galerie Richtfest gefeiert worden - mit mehrjähriger Verspätung. Die anwesenden Politiker zeigten sich von der Architektur begeistert, von der Verzögerung weniger. Doch jetzt soll alles nach Plan laufen und der Bau 2018 eröffnen.

  • Erika Rabau bei der Berlinale 2011 (Quelle: Jens Kalaene/dpa)

    Fotografin der Berlinale 

    Erika Rabau ist tot

    Die offizielle Festivalfotografin der Berlinale, Erika Rabau, ist gestorben. Seit den 70er Jahren fotografierte Rabau bei vielen Premieren und auf dem Roten Teppich vor dem Berlinale-Palast. Wie alt Rabau wurde, ist nicht bekannt, da sie um ihr Alter immer ein Geheimnis gemacht hatte.  

  • Der syrische Schauspieler Osama (rechts) sitzt mit einem Freund in einem Café. Er ist aus Damaskus geflohen. (Quelle: rbb/Mitya Churikov)

    Interview | Geflohene Filmemacher aus Damaskus 

    "Ich will diesen kalten Saft trinken!"

    Eine Gruppe junger syrischer Filmemacher hat es nach Berlin verschlagen. In einer heruntergekommenen Wohnung in Prenzlauer Berg träumen die Schauspieler Majed und Osama von einem Filmprojekt, das ihr eigenes Erleben aufarbeitet: Granaten vorm Theater in Damaskus, Schlepper in serbischen Wäldern und eine Taxifahrt von Passau nach Berlin.

  • Schauspieler Dieter Hallervorden steht am 27.11.2015 auf dem roten Teppich und hält seine Hand an eines der Brillengläser (Quelle: Monika Skolimowska/dpa)

    Schauspieler veröffentlicht "Erdogan, zeig mich an" 

    Hallervorden stellt sich mit Song hinter Böhmermann

    Nach dem umstrittenen Satire-Gedicht von Moderator Böhmermann stimmt nun auch Dieter Hallervorden ein in die Kritik am türkischen Staatschef. In seinem Song "Erdogan, zeig mich an", bezeichnet er den Politiker auch als "Terroristen". Dem rbb sagte Hallervorden am Montag, er wolle nicht beleidigen - ihm gehe es um etwas Wichtigeres.

  • Der wiedereröffnete Marmorsaal im Neuen Palais in Potsdam. (Quelle: imago | Martin Müller)

    Marmorsaal im Neuen Palais in Potsdam wiedereröffnet 

    "Alles glänzt so schön neu"

    An den falschen Stellen gespart und zu hastig gebaut: Als Preußenkönig Friedrich II. den Marmorsaal im Neuen Palais errichten ließ, legte er viel Wert auf den äußeren Glanz, investierte aber weniger in ein stützendes Gerüst. Wegen Einsturzgefahr musste der Saal 2008 gesperrt werden. Nun ist er saniert. 

  • Exponat: "Ballspieler", Spätklassik, 600-900 n. Chr., Jaina, Campeche, Ton (Quelle: Martin-Gropius-Bau/© INAH. Museo Nacional de Antropologia, Mexiko Stadt)

    Maya-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau 

    1.000 Jahre Körperkult

    Vor der Ankunft der Spanier schufen die Maya im heutigen Mexiko eine faszinierende Hochkultur. Eine Ausstellung in Berlin präsentiert bis August hunderte Büsten, Figuren und Schmuck des Indiovolkes, für das der menschliche Körper eine ganz besondere Bedeutung hatte.

  • Buchverfilmung "Die Erfindung der Rote Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969" an der Berliner Schaubühne (Quelle: imago)

    Kritik | "Die Erfindung der Rote Armee Fraktion ..." 

    Die fiesen Fratzen der BRD ganz ohne Schrecken

    Den Roman mit dem unhandlichen Titel "Die Erfindung der Rote Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969" gibt es jetzt auch in Theaterfassung. Inszeniert hat das Stück Armin Petras, ein Spezialist für Bücher auf der Bühne. Doch das sperrige Material macht es ihm diesmal schwer. Von Ute Büsing

  • Hartmut Zimmermann vom Verein zur Bergung Gefallener in Osteuropa e.V. (VBGO) legt am 09.04.2016 die sterblichen Überreste eines sowjetischen Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg in einem Massengrab im Oderbuchdorf Alt Tucheband (Brandenburg) frei (Quelle: dpa)

    27 Tote geborgen 

    Sowjetisches Massengrab im Oderbruch exhumiert

    Mehr als 70 Jahre ist es her, dass im märkischen Oderbruch eine der größten Schlachten des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden tobte. Noch immer liegen Tote dort in einem Massengrab. Ehrenamtliche Helfer bergen am Wochenende die Leichen von Sowjetsoldaten - in der Nähe sollen sie ihre letzte Ruhe finden.

  • Juden vor der Klagemauer in Jerusalem (Quelle: dpa)

    Arabisches Filmfestival in Berlin 

    Auf den Spuren arabischer Juden in Israel

    Der Staat Israel ist im Clinch mit vielen arabischen Ländern – dabei leben in Israel nicht wenige Juden arabischer Herkunft. In den 1950er Jahren wurden sie aus ihrer Heimat vertrieben. Auf dem arabischen Filmfestival in Berlin ergründen zwei Filme nun ihre leidvolle Geschichte. Von Rebecca Hillauer

  • In Potsdam werben große Plakatwände für den Wiederaufbau der 1945 zerstörten und 1968 abgerissenen Garnisonkirche (Quelle: imago/epd)

    Zinsfreies Darlehen über 3,25 Millionen Euro 

    Evangelische Kirche gibt Kredit für Garnisonkirche

    Die Evangelische Kirche unterstützt den umstrittenen Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam - allerdings unter Auflagen. Die Synode billigte am Samstag ein zinsfreies Darlehen in Millionenhöhe, jedoch nur für den historisch getreuen Nachbau des Kirchturms.

  • Eine Frau betrachtet die Installation Nofretete der Bildhauerin Isa Genzken (Quelle: imago)

    "Isa Genzken: Mach Dich hübsch!" 

    Der schöne Schein trügt

    Ihre Installationen, Skulpturen und Fotografien haben Isa Genzken internationales Renommee verschafft. Nach Ausstellungen im New Yorker Museum of Modern Art und Beteiligungen an der Weltkunstschau Documenta ist ihr jetzt eine Retrospektive im Berliner Martin-Gropius-Bau gewidmet. Von Barbara Wiegand

  • Sängerin Helene Fischer freut sich am 07.04.2016 in Berlin nach der 25. Verleihung des Deutschen Musikpreises Echo über ihre Auszeichnungen. (Quelle: dpa)

    Musikpreis in Berlin verliehen 

    Helene Fischer schreibt Echo-Geschichte

    Die große Gewinnerin beim Echo ist zum zweiten Mal in Folge Helene Fischer. Sie räumte am Donnerstag in Berlin wie schon im vergangenen Jahr gleich vier Preise ab - dabei war sie dieses Mal nur für drei nominiert. Der große Verlierer des Abends war der Berliner Rapper Sido - der hatte aber immerhin den coolsten Auftritt des Abends. Von Fabian Wallmeier

  • "Elektra"-Inszenierung im Staatstheater Cottbus (Foto: Staatstheater Cottbus)

    Staatstheater Cottbus stellt neuen Spielplan vor 

    "Glauben! Lieben! Hoffen!"

    16 Premieren und ein starkes Motto: "Glauben! Lieben! Hoffen!". Das Staatstheater Cottbus geht mit einem abwechslungsreichen Programm in die neue Spielzeit. Die Oper zeigt unter anderem "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" von Kurt Weill und Bertolt Brecht.

  • Namika auf dem roten Teppich des Echo 2016 (Quelle: rbb/Stefan Wieland)

    Schaulaufen vor der Echo-Verleihung 2016 

    Der schönste Teppich ist lila

    Vor der Verleihung müssen die Stars erst mal über den roten Teppich - oder im Fall des Echos in Berlin: über den lila Teppich. Dort gab es am Donnerstag Sternchen und Rocklegenden zu bestaunen - doch die Hauptattraktion waren: Pferde. Von Fabian Wallmeier