Besucher gehen am 29.10.2014 in der Ausstellung mit Bildern der Agentur Magnum durch die neuen Räumen der Galerie C/O Berlin an ihrem neuen Standort im Amerika Haus in Berlin (Quelle: dpa)

Vier Ausstellungen zur Wiedereröffnung - Neues C/O Berlin - Fest der Fotokunst

Fast zwei Jahre mussten Fans von C/O-Berlin auf den Neustart warten. Am Donnerstag nun ist es soweit, und die Galerie öffnet mit gleich vier Ausstellungen in neuer Umgebung, dem Amerika Haus am Bahnhof Zoo. Zwei der Fotoschauen darf man als spektakulär bezeichnen, findet Maria Ossowski.

2014 ist das 50. Jubiläum des Jazzfestes Berlin (Quelle: Berliner Festspiele).

50. Jazzfest Berlin - Vom Jazzfest-Fahrer zum Produktionsleiter

Im Berliner Herbst ist es eine Institution: Am Donnerstag startet das Jazzfest Berlin - und zwar zum 50. Mal. Besondere Bedeutung hat die Jubiläumsausgabe für Ihno von Hasselt: Nach 33 Jahren ist es das letzte Jazzfest, das er als Produktionsleiter bestreitet. Wie er das findet und wie sich die Jazz-Szene über die Jahre entwickelt hat, verrät er im Interview.

Théâtre du Balèti auf der Bühne beim Potsdamer Unidram Festival (Quelle: T-werk /Yann Slama)

Unidram-Festival in Potsdam eröffnet - Wild, laut, absurd

In den letzten Jahren hat es sich zu einem wichtigen Treffpunkt der internationalen Performanceszene entwickelt: das Potsdamer Festival Unidram. Während der Schwerpunkt früher noch auf Produktionen aus Osteuropa gelegen hat, sind heute auch immer mehr Gruppen aus dem Süden und Westen vertreten - wie eine Produktion aus Paris, die in diesem Jahr den Auftakt gibt.

Das umgestaltete Foyer des Filmmuseums Potsdam (Quelle: dpa)

Kinogeschichte im königlichen Kutschpferdestall - Potsdamer Filmmuseum ist wieder geöffnet

Nach mehr als einem Jahr Sanierung ist das Potsdamer Filmmuseum samt Programmkino wieder in sein altes Domizil direkt neben dem Stadtschloss zurückgekehrt. Hunderte Neugierige sahen sich am Eröffnungstag das frisch renovierte Gebäude an. Zum Auftakt zeigt das Filmmuseum eine Ausstellung über den jungen Marco Polo.

Das Bauhaus-Archiv/Museum für Gestaltung in Berlin (Quelle: dpa)

Architektenkammer fordert mehr offene Wettbewerbe - Entwurf nur auf Einladung

Noch ist unklar, wer auf Michael Müller im so wichtigen Bauressort in Berlin folgt. Genügend dringende Aufgaben – ob Wohnungs-, Bibliotheks- oder Museumsbau – gibt es ja. Die Berliner Architektenkammer hat sich nun kritisch zur Baupolitik in der Hauptstadt geäußert, und zwar mit Blick auf die geplante Erweiterung des Bauhaus-Archivs in Tiergarten. Während der Senat einen Wettbewerb geladener Architekturbüros plant, fordert die Architektenkammer einen offenen Wettbewerb. Von Sigrid Hoff

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Schloss Lübbenau (Quelle: rbb/Erler)

Kunstobjekte der Familie Lynar gefunden - Familienschätze vom Müllplatz

In den Magazinen des Heimatmuseums Müllrose sind 89 Objekte aus dem Besitz von Wilhelm Friedrich Graf zu Lynar aufgetaucht. Dabei handelt es sich um Bücher und Landkarten aus der Gräflich zu Lynarschen Bibliothek. Die Familie hatte bis 1945 ihren Sitz in Lübbenau. Nach der politischen Wende bekam sie Schloss und Güter im Spreewald rückübertragen. Von Michael Lietz

Ulla Unseld-Berkewicz und Hans Barlach (Quelle: dpa)

Umwandlung in Aktiengesellschaft - Grünes Licht für Suhrkamp-Sanierung

Seit acht Jahren liefern sich die beiden Gesellschafter des Berliner Suhrkamp Verlags einen erbitterten Machtkampf. Nun hat sich Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz mit ihrem Plan, das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft zu verwandeln, vor Gericht durchgesetzt. Kontrahent Barlach ist mit seinem Widerspruch dagegen endgültig gescheitert.

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Weltweit erstes Wikipedia-Denkmal in Słubice enthüllt (Quelle: dpa).

Polnische Grenzstadt setzt Wikipedia ein Denkmal - Słubice würdigt den Internet-Almanach

30 Millionen Artikel in mehr als 280 Sprachen, zusammengetragen von unzähligen Menschen weltweit. Wikipedia gibt Auskunft über alle nur möglichen Themen und Begriffe - und ist bei Recherchen mittlerweile kaum noch wegzudenken. Jetzt hat die Online-Enzyklopädie ein Denkmal bekommen - in der kleinsten Universitätsstadt Europas. Von Martin Adam

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Simon Rattle und die Berliner Philharmoniker; Foto: © Kai Bienert

Berliner Philharmoniker und die Nachfolge von Simon Rattle - Grandioser Alleskönner gesucht

Einen neuen Chefdirigenten zu finden ist spannender als die Wahl des Papstes – jedenfalls wenn es sich um einen weltberühmten Klangkörper wie die Berliner Philharmoniker handelt. Ab 2018 braucht das Orchester den neuen Dirigenten, denn der jetzige – Sir Simon Rattle – will seinen Vertrag nicht verlängern. Doch schon jetzt fragt sich die Klassikwelt, wer den Gipfel erklimmen kann – und was er mitbringen muss. Von Maria Ossowski

Der Gewinner des Kleist-Förderpreises 2014, Michel Decar (Quelle: dpa)

Kleistförderpreis für Michel Decar - Eigentlich ein Spätzünder

Der 26-jährige Autor Michel Decar hat den Kleistförderpreis für sein Theaterstück "Jenny Jannowitz" im Frankfurter Kleist-Forum bekommen. Mit der Preisverleihung begannen jedes Jahr in der Oderstadt die Kleist-Festtage. Bärbel Kiele hat den jungen Dramatiker in Frankfurt (Oder) getroffen.

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    Musikchef von radioeins wurde nur 60 Jahre alt 

    Peter Radszuhn gestorben

    radioeins trauert um seinen Musikchef Peter Radszuhn. Der Journalist starb überraschend in der Nacht zum Samstag im Alter von nur 60 Jahren. Radszuhn prägte das Musikprofil der rbb-Welle seit deren Sendestart im Jahr 1997. "Wir verlieren einen großartigen Freund und Kollegen", sagte radioeins-Programmchef Robert Skuppin.

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  • v.l.n.r. Wolfgang Vogler (Frank), Eddie Irle (Michael), Melanie Straub (Vera), Peter Pagel (verdeckt, Ludger), Meike Finck (Birgit), Janina Stopper (Judith), Rita Feldmeier (von hinten, Charlotte), Zora Klostermann (Mila), Florian Schmidtke (Christian) auf der Bühne in "Richtfest" (Quelle: Hans Otto Theater Potsdam)

    Hans Otto Theater Potsdam: "Richtfest" 

    Achtung: Nachbarin wirft Kartoffelsalat!

    Baugemeinschaften sind ausgesprochen angesagt. Lutz Hübner, der erfolgreiche Belieferer des Jugend- und Erwachsenentheaters, zeigt, dass man sich die Partner, mit denen man zusammenziehen möchte, vorher ganz genau anschauen sollte. Wenn man nicht aufpasst, kann einem schon mal der Kartoffelsalat um die Ohren fliegen. Von Peter Hans Göpfert

  • Die Schauspielerin Barbara Wussow als Buhlschaft tanzt bei einer Fotoprobe der 28. Berliner Jedermann-Festspiele am 14.10.2014 im Berliner Dom auf einem Tisch. (Quelle: dpa)

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    Zwischen tolldreistem Draufgänger und demütigem Sünder

    Eine Berliner Institution geht in die letzte Runde. Seit 28 Jahren finden auf Initiative der Schauspielerin und Regisseurin Brigitte Grothum die "Jedermann-Festspiele" statt. Im Dom läuft jetzt die letzte Vorstellungsserie des moralischen Mysterienspiels von Hugo von Hofmannsthal. Von Ute Büsing

  • Andreas Brandolini: DEUTSCHES WOHNZIMMER – ENSEMBLE FÜR DIE DOCUMENTA 8, 1987 (Foto: Martin Adam)

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    "Eine radikale Revolution, ein Umbruch im deutschen Design"

    Die Achtzigerjahre liegen noch nicht so weit zurück. Aber sie erscheinen doch ziemlich fern, zumindest wenn es um Mode, Musik und Design in Westdeutschland geht. "Schrill, bizarr, brachial" - unter diesem Motto steht eine neue Ausstellung, die jetzt im Bröhan-Museum zu sehen ist. Viele Objekte waren eher Statements als dauerhafte Schönheiten, erzählt Kurator und Museumsdirektor Tobias Hoffmann im rbb-Interview.

  • 6. Europäischer Monat der Fotografie  

    Die Geschichte hinter der Kamera

    Emotional aufgeladene Bilder statt dokumentarische Fotos, subjektiv statt objektiv: Die Ausstellung "MemoryLab" im Walter-Gropius-Bau zum 6. Europäischen Monat der Fotografie zeigt, wie die Bildkünstler geschichtliche Ereignisse in ergreifende Bilder umgießen. Maria Ossowski stellt die Ausstellung vor.

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    Streit um Pfingstberg 

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    Die Potsdamer Schlösserstiftung und Mathias Döpfner haben sich geeinigt: Der Springer-Chef darf sein Privatgrundstück um die Villa Henckel einzäunen, dafür bleibt der Rest der Villen- und Parkanlagen öffentlich zugänglich, auch am Wochenende. Wo genau der Zaun verlaufen wird, soll bis zum Frühjahr 2015 entschieden werden.

  • Irm Hermann, Altea Garrido, Clara und Luise Andrees, Ulrich Voss, Olivia Grigolli, Clemens Sienknecht, Lilith Stangenberg in dem Stück "Tessa Blomstedt gibt nicht auf" in der Volksbühne Berlin. (Quelle: Walter Mair)

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    Mit "Murx den Europäer!" legte der Schweizer Regisseur Christoph Marthaler vor mehr als 20 Jahren an der Berliner Volksbühne den Grundstein für seinen anhaltenden Erfolg. Jetzt tritt er dort mit "Tessa Blomstedt gibt nicht auf" in die eigenen Fußstapfen – und verfehlt sein Thema Liebe im Zeitalter des Internets. Von Ute Büsing

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    Drei Jahre war es geschlossen: Das Berliner Kunstgewerbemuseum wurde in dieser Zeit komplett umgestaltet. Am 21. November öffnet es wieder für die Besucher. Dann stehen Kunst, Mode und Design im Mittelpunkt der neu konzipierten Schau. Ein Blick in die Restaurierungswerkstatt.

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  • Architekturwettbewerb Umgestaltung St. Hedwigs Kathedrale: Der Siegerentwurf des Architekturbüro Sichau & Walter Architekten GmbH (Quelle: Erzbistum Berlin/Foto: Walter Wetzler)

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    Die Gemeinde der St. Hedwigs-Kathedrale an der Berliner Staatsoper kann ihr Gotteshaus wohl doch so umbauen, wie sie es geplant hatte. Der Denkmalschutz hat offenbar wenig Einfluss auf die Änderungen im Innenraum, obwohl die Pläne gegen Vorschriften verstoßen.

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    Das Freilichtmuseum in Altranft soll geschlossen werden. 20.000 Besucher kommen im Jahr, aber der Unterhalt ist teuer, und es hat sich kein neuer Träger für das Museum gefunden. Anfang November soll der Kreistag in der Sache entscheiden. Von Elke Bader

  • An Mann informiert sich am 19.09.2013 im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters in Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) an der Theaterkasse (Quelle: dpa).

    Kritik an Renners Plänen für neue Preise 

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    Mit seiner Überlegung, die Preise für Theater- und Operntickets anzuheben, hat sich der neue Kulturstaatssekretär Tim Renner (SPD) bislang wenig Freunde in Berlin gemacht. Kritiker sprechen von einer Milchmädchenrechung, wenn Renner die Zuschüsse in Berlin mit denen in München vergleiche.

  • Archiv: Blick durch eine zerstörte Fensterscheibe auf weitere verwahrloste Gebäude in einer ehemaligen sowjetischen Kaserne im brandenburgischen Jüterbog im Jahr 2005 (Quelle: dpa)

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    Die Nachkriegszeit endete in Brandenburg am 31. August 1994 - mit dem Abzug der russischen Streitkräfte nach fast 50 Jahren. Was wurde aus den all den Kasernen und Truppenübungsplätzen in der Region? Wie erging es den Menschen, die gingen und denen, die zurückblieben? Zwei rbb-Dokumentationen beleuchten Hintergründe und Folgen des großen Abzugs.

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    Schöne und lauschige Plätze wecken Begehrlichkeiten und die sind in Potsdam besonders groß. Diesmal geht es nicht um die Einzäunung eines Uferstreifens sondern um einen eigentlich öffentlichen Park: Springer-Manager Döpfner hat sich am Pfingstberg eine Villa gegönnt und will jetzt auch den Park für sich. Zumindest zeitweilig. Doch dagegen formiert sich Widerstand.