Das Theater (vorn) und die Musikakademie (hinten) spiegeln sich am Mittwoch (30.03.2011) im brandenburgischen Rheinsberg (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) in einem Wasserlauf im Schlosspark (Quelle: dpa).

Nach Verschwendungsvorwürfen - Ministerin Kunst lässt Musikakademie überprüfen

Fehlerhafte Buchführung, verschwendetes Steuergeld - die Vorwürfe gegen die Leitung der Musikakademie Rheinsberg wiegen schwer. Prüfer des Landesrechnungshofes beschuldigten das Kultusministerium, bei der Kontrolle der Akademie versagt zu haben. Nun geht Brandenburgs zuständige Ministerin Sabine Kunst (SPD) in die Offensive.

Kurt Krömer (re.) und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit; Quelle: rbb/Max Kohr

Lokalmatadoren unter sich - Kurt und Klaus

Nach mehr als 13 Jahren im Amt hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit Ende August überraschend seinen Rücktritt bekanntgegeben. Kurt Krömer nahm das zum Anlass von einem Berliner zum anderen Berliner nach den Gründen zu fragen.  

Comedian Kurt Krömer in Berlin nach der "Krömer - Late Night Show" im Berliner Ensemble (Quelle: dpa)

Entscheidung für Bühnen-Shows - Kurt Krömer verlässt das Fernsehen

Der Kult-Komiker Kurt Krömer wird in Zukunft keine Fernseh-Shows mehr produzieren. Er wolle nur noch auf der Bühne auftreten, um seinem künstlerischen Anspruch gerecht werden zu können, verkündete Krömer am Freitag. Zuletzt war er mit seiner "Krömer Late Night Show" im Ersten zu sehen.

Premieren

Im Kurz-Check

Alexander Khuon und Moritz Grove in "Die lächerliche Finsternis" am Deutschen Theater (Quelle: imago)

Deutsches Theater: "Die lächerliche Finsternis" - Die Angst wird weggelacht

Eine Fahrt zu den aktuellen, existentiellen Ängsten der Europäer unter Zuhilfenahme von  Joseph Conrads "Herz der Finsternis" und Francis Ford Coppolas "Apocalypse now" - das bietet "Die lächerliche Finternis" des 1981 geborenen Wolfram Lotz. Am Deutschen Theater wird mit allerlei szenischem Bühnenzauber vor allem die Oberfläche der Geschichte erzählt. Von Harald Asel

121 Beiträge
Graffiti an der Cuvry-Brach von Streetart-Künstler Blu schwarz übermalt (Quelle: Jade-Yasmin Taenzler)

Beliebtes Fotomotiv verschwunden - Graffiti an Cuvry-Brache übermalt

Nur noch schwarz: Die berühmte Graffiti-Kunst an der Cuvry-Brache ist verschwunden. Zu sehen waren bis Donnerstagabend eine kopflose Figur mit zwei Golduhren, die sie wie Handschellen trägt, und zwei Figuren mit Masken. In der Nacht zu Freitag wurden sie schwarz übermalt - offenbar durch den Street-Art-Künstler Blu selbst.

Filmstarts der Woche

Ken Adam am Set des „War Room“ (Quelle: SK Film Archives LLC, Warner Bros. and University of the Arts London)

Ausstellung in der Kinemathek - Ken Adam: Bigger than Life

"Bigger than life" - so lautet seine Philosophie. Der Kino-Szenenbildner Sir Ken Adam schuf "Nicht von dieser Welt-Landschaften" für James Bond - ganz ohne "Greenscreen"-Verfahren. Mithilfe seiner Fantasie kreierte er Fort Knox, ohne jemals dort gewesen zu sein oder ein Space-Shuttle, bevor es tatsächlich eins gegeben hatte. Eine Retroperspektive in der Deutschen Kinemathek zeigt das Ausnahmetalent des Oscar-Preisträgers aus Berlin.

Ken Adams mit einer Zigarette im Mund, beim Zeichnen (Quelle: Andreas-Michael Velten)

Neue Ausstellung über Filmdesigner Ken Adam - Der Mann mit dem magischen Zeichenstift

Ken Adam hat Legendäres fürs Kino geschaffen: Für James Bond baute er einen Vulkan nach, schuf den berühmten War Room und ließ als Erster ein Spaceshuttle fliegen. Die Deutsche Kinemathek ehrt den 93-Jährigen gebürtigen Berliner jetzt mit einer großen Ausstellung in der Hauptstadt. Magische Einblicke in die Arbeit von Sir Ken Adam. Von Anke Sterneborg

Besucher der Neuen Nationalgalerie hinter der Skulptur "Die Schöne" von Max Ernst (Quelle: dpa)

Nationalgalerie schickt Bilder nach Israel - 50 Kunstwerke reisen nach Jerusalem

Zu eng, zu oll: Die Neue Nationalgalerie wird zum Ende des Jahres geschlossen, generalüberholt und erweitert. Doch nicht alle Kunstwerke kommen in den Keller: 50 Exponate der Klassischen Moderne sollen im nächsten Jahr im Israel Museum in Jerusalem zu sehen sein. Die Staatlichen Museen informierten in Berlin über ihre Zukunftspläne.

In der Ausstellung "Carl Philipp Emanuel Bach - Leben, Werk und Nachwirken" in Frankfurt (Oder) (Brandenburg) ist am 04.12.2014 eine kleine Bronzebüste des Komponisten zu sehen. (Quelle:dpa)

Bach-Schau in Frankfurt (Oder) - Carl Philipps langes Warten auf sein Museum

226 Jahre schon ist Carl Philipp Emanuel Bach tot, der wohl berühmteste Sohn von Johann Sebastian. Frankfurt (Oder), wo er lange studierte, trägt sich seit langem mit der Idee, ihn neu zu würdigen. Nun, zu seinem 300. Geburtstag, ist es endlich so weit. Obwohl die Ausstellung beinahe nicht fertig geworden wäre. Von Gudrun Ruthenberg

Weitere Meldungen

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  • Klaus Wowereit im Schwulen Museum (rbb/Frauke Oppenberg)

    "Und das war auch gut so"  

    Schwules Museum tackert Wowereit an die Wand

    Klaus Wowereit hat viel für die Emanzipation von Schwulen und Lesben geleistet. Im Kopf bleibt vor allem ein einziger Satz. "Und das war auch gut so" - unter diesem Titel hat das Schwule Museum nun eine Wowereit-Ausstellung eröffnet. Der Rathauschef selbst fremdelt noch damit, jetzt ein Fall fürs Museum zu sein. Von Frauke Oppenberg

  • Petre Fox (Foto: dpa Bildfunk)

    Peter Fox betreibt jetzt eine Drumline-Schule 

    20 Trommler im gleichen Groove

    Wer jemals ein Seeed- oder ein Peter Fox-Konzert besucht hat, dem werden die Trommler im Gedächtnis geblieben sein. Diese spezielle Art des Show-Trommelns kann man jetzt erstmals in Berlin lernen - und das bei keinem geringeren als bei Peter Fox höchstpersönlich. "BÄM" heißt seine neu gegründete Schlagzeugschule. Von Magdalena Bienert

  • Schiffshebewerk in Miniatur 

    Aus dem Bastelkeller ins Museum

    Vier Modellbauer haben es erschaffen, abwechselnd und über 20 Jahre hinweg. Jetzt ist es fertig: Das Modell des Schiffshebewerks Niederfinow, ein Traum aus 140.000 Messingnieten. Ab dem 10. Dezember schmückt es die Dauerausstellung des Deutschen Technikmuseums in Berlin.  

  • Marie Marcks (Quelle: dpa)

    Chronistin der Bundesrepublik 

    Karikaturistin Marie Marcks mit 92 Jahren gestorben

    Sie galt als bekannteste deutsche Karikaturistin der Nachkriegszeit: Am Sonntag ist Marie Marcks im Alter von 92 Jahren gestorben. Die in Berlin geborene Marcks begann ihre Laufbahn in den 60er Jahren für Zeitungen und Zeitschriften, unter anderem für "Die Zeit" und für "Titanic". Ihre Themenpalette reichte von Rüstung über Bildung bis zu Emanzipation.

  • Fertig saniert steht der historische Obelisk (M) auf dem Alten Markt in Potsdam (Brandenburg), fotografiert am 08.12.2014. (Quelle: dpa)

    Knobelsdorff -Stele nach Sanierung wiedererrichtet 

    Potsdamer Stadtschloss hat seinen Obelisk wieder

    Nach einjähriger Sanierung ist in Potsdam die Stele von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff wieder aufgestellt worden. Sie war Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet - und über die Jahre porös geworden. Nun strahlt der Obelisk wieder vor dem neuen Potsdamer Stadtschloss, dessen Original ebenfalls ein Knobelsdorff-Werk war.

  • Polina Semionova (unten) und Vladimir Malakhov und tanzen zusammen (Quelle: dpa Archivbild 2007)

    Polina Semionova als Gastsolistin 

    Primaballerina "Made in Berlin"

    Es ist eine ganz besondere Liebesgeschichte zwischen Berlin und dieser Ballerina: Am Staatballett Berlin startet die erst 17-Jährige ihre steile Karriere zur umjubelten Ballerina. Dann kommt es zum Bruch mit ihrem Entdecker Vladimir Malakhov. Jetzt ist Malakhov gegangen – und die Primaballerina zurück. Vorerst allerdings nur als Gastsolistin. Von Vanessa Loewel

  • Reklamemarke der Firma Hermanns & Froitzheim, ca. 1911; Entwurf: Julius Klinger (Quelle: Jüdisches Museum Berlin)

    Ausstellung im jüdischen Museum Berlin 

    Werbegeschichte im Kleinformat

    Sie hatten die Größe einer Briefmarke und Anzugskraft auf Sammler: Werbemarken waren im Deutschen Reich heiße Sammelware. Bis zum 31. Mai zeigt das Jüdische Museum Berlin 650 Originale in einer Sonderausstellung. Sie beleuchtet die wenig bekannten Hintergründe des Phänomens des Werbemittels in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg.

  • Rainhard Simon, Intendant der Uckermärkischen Bühnen, vor einer Wand mit Marionetten (Quelle: dpa)

    Intendant der Uckermärkischen Bühnen bleibt 

    Vertragsverlängerung statt Rente für Reinhard Simon

    Ruhestand adé: Der 63-jährige Reinhard Simon bleibt für weitere fünf Jahre Intendant der Uckermärkischen Bühnen. Das haben die Schwedter Stadtverordneten beschlossen. Simon, seit der Wende im Amt, will offenbar noch einmal alles geben, um das zuletzt in die roten Zahlen gerutschte Haus wieder in auf einen grünen Zweig zu bringen.

  • Passanten in der U-Bahn - Trailer zu "Die Unsichtbaren" (Quelle: rbb/ems)

    Webprojekt von ems-Absolventen ausgezeichnet 

    Kausa-Medienpreis geht an "Die Unsichtbaren"

    Das Multimedia-Projekt "Die Unsichtbaren" ist mit dem Kausa-Medienpreis 2014 geehrt worden. Das Autorenteam von der Electronic Media School (ems) in Potsdam lasse den Besucher auf einer Webseite nachempfinden, wie sich Illegale im Alltag fühlen.

  • Eine Suhrkamp-Filiale im Berliner Stadtteil Mitte (Bild: dpa)

    Kommentar zur Sanierungsdebatte um Berliner Suhrkamp-Verlag 

    Stoppt den Rosenkrieg!

    Sieben Jahre Streit – und noch immer ist kein Ende in Sicht. Im Fall Suhrkamp geht es wieder einmal in eine neue Runde. Nachdem das Bundesverfassungsgericht die Umwandlung des Berliner Verlages in eine Aktiengesellschaft vorerst gestoppt hat, bleibt der Ausgang der Geschichte weiterhin offen. Genug, meint Maria Ossowski.

  • Der Adlerkopf EAGLE SQUARE und das Eingangsgebäude des Zentralflughafens Tempelhof am Platz der Luftbrücke (Quelle: imago/Caro)

    Stillgelegter Flughafen als Filmkulisse 

    Spielberg holt sich Stoff für seinen Thriller in Tempelhof

    Auch Innenaufnahmen aus dem stillgelegten Flughafen Tempelhof könnten in dem neuen Thriller von Hollywood-Regisseur Steven Spielberg zu sehen sein. Der 67-Jährige drehte hier am Donnerstag und beschloss damit seine Filmarbeiten in der Region. Rund sechs Wochen war Spielbergs Team in Berlin und Brandenburg mit der Kamera unterwegs.

  • Passanten gehen am 13.03.2013 in Berlin am Ku-Damm Karree vorbei (Quelle: dpa)

    Zukunft der Traditionsbühne dennoch unklar 

    Ku'damm-Karree an Münchner Immobilienfirma verkauft

    Die irische Ballymore-Gruppe ist auf der Suche nach einem Investor für das Ku'damm Karree und die dortigen Boulevard-Bühnen offenbar fündig geworden. Der Käufer selbst, eine Immobilienfirma aus München, hat den Kauf gegenüber dem rbb bestätigt. Die Betreiber der Ku'damm-Bühnen zeigten sich von dieser Nachricht allerdings selbst überrascht.

  • Eine Person mit Helm schaut in den Zuschauerraum der Staatsoper in Berlin, die saniert wird (Quelle: dpa)

    Kommentar zur Baustelle Staatsoper 

    Unendliche Geschichte reloaded

    Sie dauert länger als geplant und wird teurer als geplant: die Generalsanierung der Berliner Staatsoper. Grob gesagt verdoppeln sich Kosten wie Bauzeit - ein Desaster, das an den BER erinnert. Doch: Ist nicht Bauen immer ein unberechenbares Abenteuer? Ein Kommentar von Thorsten Gabriel

  • "Bunte" Literatur für die Menschen und Toleranz gegenüber vierbeinigen Besuchern zeigt am Donnerstag (06.05.2010) die temporäre Suhrkamp-Filiale im Berliner Stadtteil Mitte (Quelle: dpa)

    Sanierungskonzept abgelehnt 

    Verfassungsgericht stoppt Suhrkamp-Umwandlung

    Teilerfolg für Miteigentümer Hans Barlach: Verlagschefin Ulla Unseld-Berkéwicz ist nun doch mit ihrem Plan gescheitert, das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft zu verwandeln. Damit ist das Sanierungskonzept erst einmal auf Eis gelegt - vorerst bis Ende Dezember. Erst im Oktober hatte das Landgericht Berlin den Weg für eine Umwandlung frei gemacht.

  • Ulla Unseld-Berkewicz und Hans Barlach (Quelle: dpa)

    Vorerst keine Umwandlung in Aktiengesellschaft 

    Punktsieg für Suhrkamp-Miteigentümer Hans Barlach

    Der Suhrkamp-Verlag kommt nicht zur Ruhe, die gerichtliche Auseinandersetzung wird sich weiter hinziehen – auch wenn die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft vorerst gestoppt ist. Doch der Haussegen hängt schief, das Image ist beschädigt und die finanzielle Situation des Verlags weiter unklar. Von Maria Ossowski

  • Senatsbaudirektorin Regula Lüscher auf einem Rundgang über die Baustelle der Deutschen Staatsoper Unter den Linden in Berlin (Quelle: dpa)

    Staatsoper-Sanierung wird teurer  

    Teure Sonderwünsche

    Die Sanierung der Berliner Staatsoper Unter den Linden zieht sich hin. Bis 2017 bleibt die Großbaustelle noch bestehen, weitere 93 Millionen Euro werden benötigt. Warum das so ist, ließ sich der Bauausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses bei einem Rundgang über die Baustelle erklären – und stellte fest: Spontane Änderungswünsche kosten Zeit und Geld. Von Kirsten Buchmann

  • Staatsoper Baustellenbesichtigung: Opernhaus (Foto: rbb/Karo Krämer)

    Sanierung teurer und länger als geplant 

    Staatsoper Unter den Linden bleibt Baustelle

    Bereits zum dritten Mal verschiebt sich der Termin für die Fertigstellung der Staatsoper-Baustelle Unter den Linden. Dazu erhöhen sich die Sanierungskosten auf fast 400 Millionen. Was hat sich auf der Baustelle eigentlich getan? Bilder von der Chaos-Baustelle Nummer zwei in Berlin.

  • Eine aufgeschlagene Tagebuch-Seite zeigt die Zeichnung eines Piranhas (Quelle: Staatsbibliothek zu Berlin)

    Alexander von Humboldt  

    Neuer Schatz in der Staatsbibliothek

    Auf 4.000 Seiten notierte der Gelehrte Alexander von Humboldt während seiner Südamerika-Expedition von 1799 bis 1804 Beobachtungen und Messungen über Pflanzen, Tiere und Geografie der "neuen Welt". Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz holte "das nationale Kulturgut" nach Berlin. Vom 4. - 6. Dezember werden sie erstmals öffentlich gezeigt.

  • Die Baustelle der Deutschen Staatsoper Unter den Linden am 03.12.2014 in Berlin (Quelle: dpa)

    Pannen-Baustelle Unter den Linden 

    Ganz große Oper

    Berlin hat nun einen Mini-BER, lästert die Opposition: Die Sanierung der Staatsoper verteuert sich nochmals um 93 Millionen. Die muss der neue Regierende Bürgermeister Müller aus dem laufenden Haushalt zahlen, wie die SPD-Bauexpertin Spranger im rbb ankündigte. Dafür werde Berlin aber auch ein "tolles Haus" bekommen - mit exzellenter Akustik und hohem Publikumskomfort.

  • Skizze des Orinoco-Gebiets mit dunklen Schraffierungen (Foto: © SBB-PK)

    Ausstellung nur für kurze Zeit 

    Humboldts Amerika-Tagebücher erstmals zu sehen

    Zwischen 1799 und 1804 bereiste Alexander von Humboldt Latenamerika und hielt seine Eindrücke auf mehr als 4.000 Seiten fest. Diese Tagebücher haben den Berliner Naturforscher sein ganzes Leben begleitet. Über 200 Jahre später stellt die Staatsbibliothek dieses beeindruckende Werk im Original aus. Aber nur für eine kurze Zeit.

  • Senatsbaudirektorin Regula Lüscher besichtigt am 03.12.2014 die Baustelle der Deutschen Staatsoper Unter den Linden in Berlin und erklärt den Journalisten die neuesten Bauabschnitte (Quelle: dpa)

    Spielbetrieb wird voraussichtlich 2017 aufgenommen 

    Sanierung der Staatsoper wird um weitere 93 Millionen teurer

    Seit 2010 wird die Staatsoper Unter den Linden saniert. Mehrmals wurden die Kosten nach oben korrigiert. Am Mittwoch gab Senatsbaudirektorin Regula Lüscher bekannt, dass die Sanierungskosten noch einmal um 93 Millionen Euro steigen werden. Der Spielbetrieb kann demnach erst in drei Jahren wieder aufgenommen werden.

  • Zahlreiche Teilnehmer versammeln sich zum "Morning Gloryville" am 3.12.2014 in Berlin (Quelle: rbb, Henrike Möller)

    Frühstücks-Rave in Friedrichshain 

    Vom Bett in den Club - nicht anders herum

    Erst die Arbeit, dann das Vergnügen? Nein, sagen die Veranstalter von "Morning Gloryville", einer Pre-Work-Party, die am Mittwoch das erste Mal in der "Neuen Heimat" auf dem RAW-Gelände in Berlin-Friedrichshain stattgefunden hat. Der Grundgedanke ihres "Breakfast Raves": Wer den Tag mit einer ordentlichen Tanzsession beginnt, startet danach voller Energie in den Job. Von Henrike Möller

  • Eine Frau tanzt bei der Veranstaltung Morning Gloryville am 3.12.2014 in Berlin (Quelle: rbb, Henrike Möller)

    Neue Partyreihe in Berlin 

    Tanzen ab 6:30 Uhr

    Feiern bei Tageslicht - die Partyreihe "Morning Gloryville" gibt es jetzt auch in Berlin. Elektrobeats, Massagen und Yoga sollen den Kaffee oder Frühsport vor der Arbeit ersetzen. Am Mittwoch zog das neue Angebot Hunderte Berliner auf das RAW-Gelände in Friedrichshain.

  • Der Berliner Rapper Prinz Pi tritt am Donnerstag (21.06.2012) im Rahmen des Strassenfests Fete de la Musique im Mauerpark in Berlin auf. Quelle: dpa

    Neuer Finanzplan gefunden 

    Berliner Fête de la Musique vorerst gerettet

    Jedes Jahr am 21. Juni verwandelt sich Berlin in eine große Musikbühne: Zur der Fête de la Musique treten in der Stadt hunderte Künstler aller Stilrichtungen auf - und das kostenlos. Doch nach knapp 20 Jahren drohte wegen höherer GEMA-Abgaben das Aus. Nun ist die Finanzierung der Fete aber wieder gesichert. Zumindest vorerst.

  • Panzersperren stehen am 27.11.2014 auf der Glienicker Brücke in Potsdam (Brandenburg). Für den Filmdreh eines Agenten-Thrillers von Hollywood-Regisseur Spielberg wird die Glienicker Brücke von Donnerstag bis zum Montag komplett gesperrt (Quelle: dpa).

    Sperrung bis Montag 

    Hollwood-Ikonen drehen auf Glienicker Brücke

    10. Februar 1962: Die Sowjets übergeben auf der Glienicker Brücke den US-Piloten Francis Gary Powers in die Hände der USA, erhalten im Gegenzug einen sowjetischen Top-Spion. 28. November 2014: Steven Spielberg erweckt diese Geschichte für einen Hollywood-Spielfilm zum Leben - und lässt für die Dreharbeiten drei Tage lang die Glienicker Brücke sperren. Von Anne Demmer  

  • Die Musikbrauerei an der Greifswalder Straße (Quelle: rbb/Jana Göbel)

    Mieter vs. Musiker in Prenzlauer Berg 

    Wie Townhouses die Berliner Musikbrauerei bedrohen

    Eigentlich soll die Berliner Musikbrauerei in Prenzlauer Berg ein größeres Konzerthaus werden. Ihr Besitzer Jens Reule kämpft seit Jahren um die Baugenehmigung. Zwei Säle in der Brauerei-Ruine sind bereits saniert, ein Tonstudio ist eingezogen, ein Café in Planung. Doch rundherum entstehen neue Stadtvillen, die das Projekt immer mehr gefährden. Von Jana Göbel

  • Künftiger Standort des Museums der Moderne (Bild: dpa)

    Suche nach Standort 

    Museum der Moderne an der Potsdamer Straße?

    Lange wurde darum gestritten, doch nun steht fest: In Berlin soll es ein Museum der Moderne geben. Der Bund will 200 Millionen Euro in das Projekt investieren. Doch über den genauen Standort wird noch diskutiert. Der Vorsitzende des Kulturausschusses im Bundestag, Siegmund Ehrmann (SPD), präferiert die Potsdamer Straße. Beim angepeilten Zeitplan hat er allerdings Bedenken.

  • Der künftige Intendant des Berliner Ensembles, Oliver Reese, spricht am 01.12.2014 im Roten Rathaus in Berlin. (Quelle: dpa)

    Nachfolger von Claus Peymann 

    Oliver Reese wird Intendant des Berliner Ensembles

    Die Ära Peymann am Berliner Ensemble neigt sich dem Ende zu: Oliver Reese, der bisher das Schauspiel in Frankfurt/Main leitet, wird neuer Intendant des Hauses am Schiffbauerdamm. Er wolle aus dem Haus am Schiffbauerdamm "ein Theater der Gegenwart" machen, sagte er Montag. Reese ist in Berlin bei Weitem kein Unbekannter.

  • Unverheiratete Paare in original sorbischer Festtagstracht gehen beim traditionellen Zapust der sorbisch-wendischen Jugendfastnacht am 16.02.2014 durch Drachhausen (Brandenburg) (Quelle: dpa).

    Video: Brandenburg Aktuell | 30.11.14 | Anne Holzschuh 

    Kampagne will wendische Sprache wiederbeleben

    Noch ist die wendische Kultur lebendig, in den Dörfern rund um Cottbus feiern junge Menschen traditionelle Fastnachten und Erntefeste. Doch Wendisch wird immer seltener gesprochen - sie ist eine der am stärksten bedrohten Sprachen Europas. Eine neue Kampagne versucht das nun zu ändern: "Jozatebje!" heißt sie - "Für Dich" heißt das übersetzt.

  • HANDOUT - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterhält sich am 28.11.2014 auf dem Filmset an der Glienicker Brücke in Potsdam (Brandenburg) mit Regisseur Steven Spielberg (l.) und Hauptdarsteller Tom Hanks (Quelle: Bundesregierung/Bergmann/dpa).

    Dreharbeiten auf der Glienicker Brücke 

    Schaulustige besucht Spielberg und Hanks

    Weiträumige Absperrungen, Nebel, Kunstschnee und Statisten in sowjetischen Soldatenuniformen: Steven Spielberg spart bei seinen Dreharbeiten auf der Glienicker Brücke nicht am nötigen Brimborium. Viele Schaulustige verfolgen seit Freitag den geheimnisumwitterten Dreh - nur eine, zugegeben recht prominente, von ihnen durfte dem Regisseur und seinem Hauptdarsteller die Hand schütteln.

  • Schriftzug "Unser nächstes Programm" auf der Leinwand in einem kleinen Kino in Berlin (Quelle: imago)

    Nur wenige Programmkinos in Brandenburg 

    Berlin bleibt Deutschlands Kinoparadies

    Wer nicht nur die neuesten Blockbuster sehen will, sondern auch abseitigere Filme - möglichst noch im Original mit Untertiteln -, der ist deutschlandweit in Berlin am besten aufgehoben: Nirgendwo gibt es gemessen an der Bevölkerung so viele Programmkinos wie in der Hauptstadt. In Brandenburg dagegen haben es Filmfans erheblich schwerer.

  • Requisiten einer Grenze werden am 27.11.2014 auf der Glienicker Brücke in Potsdam (Brandenburg) installiert. Für den Filmdreh eines Agenten-Thrillers von Hollywood-Regisseur Spielberg wird die Glienicker Brücke von Donnerstag bis zum Montag komplett gesperrt (Quelle: dpa).

    Filmdreh auf der Glienicker Brücke 

    Spielbergs Barrikaden

    Die Dreharbeiten zum neuen Agenten-Thriller von Steven Spielberg auf der Glienicker Brücke haben begonnen. Für den Filmdreh hat der Regisseur die Brücke vorübergehend wie zu DDR-Zeiten als Barrikade zwischen Ost- und West gestaltet. Das Gebiet rund um die Brücke ist großräumig gesperrt, für Autofahrer ist hier bis Montagnachmittag kein Durchkommen.

  • Blick auf das Kulturforum am 24.11.2014 (Quelle: rbb/Anna Tschöpe)

    Geplantes Museum der Moderne in Berlin 

    Wie soll das neue Museum aussehen?

    Berlin soll endlich ein Museum der Moderne bekommen. 200 Millionen Euro will der Bund dafür investieren. Seinen Platz soll das neue Museum auf dem Kulturforum finden. Aber wie soll es aussehen, damit es sich harmonisch zwischen die gläserne Nationalgalerie und die goldglänzende Philharmonie einfügt? Drei Architekten und ihre Ideen. Von Petra Dorrmann und Anna Tschöpe

  • David Chipperfield (Bild: imago)

    Architekt David Chipperfield saniert Neue Nationalgalerie 

    Mit der Handschrift Mies van der Rohes

    Mit "Sticks and Stones" präsentiert Architekt David Chipperfield derzeit die Abschlussausstellung in der Neuen Nationalgalerie. Ein Wald voller deckenhoher Baumstämme strukturiert den Raum, den Mies van der Rohe säulenlos konzipiert hat. Chipperfield wird die Neue Nationalgalerie im kommenden Jahr sanieren. Wie er Barbara Wiegand im Gespräch verrät, will er dabei ganz im Sinne des Ursprungsarchitekten vorgehen.

  • Glienicker Brücke (Quelle: dpa)

    Dreharbeiten mit Tom Hanks 

    Spielberg legt Verkehr auf Glienicker Brücke lahm

    Gerade erst war die Glienicker Brücke zum Bersten gefüllt mit Menschen, die den 25. Jahrestag des Mauerfalls feierten. Doch ab Donnerstag wird sich dort ein ganz anderer Anblick bieten: Steven Spielberg ist mit seiner Filmcrew angerückt und bringt den Verkehr auf der Brücke gleich für mehrere Tage zum Erliegen.