
Defekte Klimaanlage - Alte Nationalgalerie bleibt geschlossen
Die Alte Nationalgalerie auf der Berliner Museumsinsel bleibt vorerst weiter geschlossen. Schuld ist eine defekte Klimaanlage. Wie die Staatlichen Museen am Montag mitteilten, wird es voraussichtlich eine Woche dauern, die Kältemaschine auszutauschen. "Wir bitten unsere Besucherinnen und Besucher um Verständnis", schreiben die Verantwortlichen auf der Website der Staatlichen Museen zu Berlin.
Ursprünglich sollte die Alte Nationalgalerie am Dienstag wieder geöffnet werden. Man habe sich jedoch entschieden, das betreffende Maschinenteil komplett zu erneuern, hieß es. Das Haus war wegen der defekten Klimaanlage am Freitag geschlossen worden, um die Gemälde zu schützen.

UNESCO-Weltkulturerbe seit 1999
In der Alten Nationalgalerie sind Gemälde und Skulpturen des 19. Jahrhunderts zu sehen - unter anderem Werke von Adolph Menzel, Max Liebermann, Claude Monet und Auguste Renoir. Das Stammhaus der Nationalgalerie entstand 1861, nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es nach Beseitigung schwerer Kriegsschäden 1955 wiedereröffnet.
Die Alte Nationalgalerie ist Teil der bekannten Berliner Museumsinsel, die seit 1999 als weltweit einzigartiges Ensemble zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die insgesamt fünf Museen ziehen Jahr für Jahr mehr als drei Millionen Besucher an. Flagschiff ist das Pergamon-Museum.
Neben der Alten Nationalgalerie zählen das Alte Museum, das Bode-Museum und das Neue Museum zur Museumsinsel. Das Neue Museum beherbergt die legendäre Büste der Nofretete. Die historischen Gebäude waren im Krieg teils zerstört worden.
