
Science Center Spectrum wiedereröffnet - Wissenschaft zum Ausprobieren
Elektrizität, Magnetismus, Licht - im Science Center Spectrum in Kreuzberg können Groß und Klein wissenschaftliche Phänomene spielerisch untersuchen. Nach Renovierung und Umbau hat das Hauswieder seine Türen geöffnet - und einiges an Neuem zu bieten. Zum Beispiel einen "Indoor Regenbogen", der ohne Wasser auskommt.
Das Foucaultsche Pendel gibt es immer noch, auch das Hexenhaus und den Spiegelsaal. Aber im frisch renovierten und umgebauten Science Center Spectrum in der Möckernstraße in Berlin-Kreuzberg sind zum Altbewährten auch einige Neuerungen hinzugekommen: Experimentierstationen zu Farberscheinungen, Klangphänomen oder ein im Raum schwebender "Indoor Regenbogen", der ohne Wasser auskommt. Optisch ist das gesamte Wissenschaftszentrum nach dem Prinzip des Farbspektrums neu gestaltet.
Ein interaktives Haus
Auf insgesamt vier Etagen und 1.400 Quadratmetern können Besucher, die sich für Physik, Wahrnehmung und Technik interessieren, 150 wissenschaftliche Experimente selbst austesten. Themen sind etwa "Licht und Sehen", "Elektrizität und Magnetismus" oder "Musik und Hören". "Das gesamte Spectrum ist ein interaktives Haus", sagte eine Sprecherin des Wissenschaftszentrums, das zum benachbarten Deutschen Technikmuseum gehört. Mit dem Umbau sind auch einfachere Beschriftungen und Piktogramme angebracht worden, die bereits vierjährige Kinder ansprechen.
Insgesamt 2,38 Millionen Euro kosteten Umbau und Modernisierung. Die Wiedereröffnung des Spectrums erfolgt im Jubiläumsjahr des Deutschen Technikmuseums, das 30 Jahre alt wird.

