Das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt (Oder) unter der Leitung des Dirigenten Howard Griffiths (Bild: dpa)

Musiktage an der Oder sind sicher - Dirigent Griffiths bleibt Frankfurt (Oder) treu

Der britische Dirigent Howard Griffiths bleibt bis 2018 Generalmusikdirektor des Staatsorchesters Frankfurt (Oder). Auch Intendant Peter Sauerbaum verlängerte seinen Vertrag - beide bis zum Ende der Spielzeit 2018. Damit ist sichergestellt, dass auch überregional beachtete Projekte wie die internationalen Musiktage an der Oder fortgesetzt werden können.

Generalmusikdirektor Howard Griffiths bleibt bis 2018 Chef des Staatsorchesters Frankfurt. Auch Intendant Peter Sauerbaum verlängerte seinen Vertrag. Stadt, Dirigent und Intendant verständigten sich auf eine weitere Zusammenarbeit bis zum Ende der Spielzeit 2018, wie die Kommune am Sonntag mitteilte. "Für die Kultur- und Musikstadt Frankfurt (Oder) ist das eine Garantie für die Sicherung der hohen Qualität des Klangkörpers", sagte
Beigeordneter Markus Derling am Tag der offenen Tür des Staatsorchesters. Auch das Orchester wollte mit dem britischen Dirigenten weiter zusammenarbeiten. "Wir verstehen uns immer schneller", sagte Griffiths dem rbb. Positive Kritiken, die das Orchester für seine CD-Aufnahmen bekommen habe, machten dem Orchester Mut weiterzumachen.

Die internationalen Musiktage ziehen Publikum

Damit können überregional beachtete Projekte, wie die internationalen Musiktage an der Oder oder die Kooperation mit dem Tschaikowski-Konservatorium Moskau fortgesetzt werden, hieß es in der Mitteilung. Griffiths sagte dem rbb, dass er für 2015 eine Kinderoper plane, an deren Text er gerade arbeite.

Der 63-jährige Brite Griffiths leitet das Staatsorchester
seit der Spielzeit 2007/08. Sauerbaum, jetzt 68 Jahre alt, übernahm bereits ein Jahr zuvor die Intendanz des Klangkörpers. Er kam von der Stiftung Oper in Berlin nach Frankfurt. Griffiths wechselte vom Zürcher Kammerorchester an die Oder.

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