Konzert in der Carnegie Hall in New York (Quelle: dpa)

Sechs Konzerte in acht Tagen - Berliner Philharmoniker gastieren in New York

Sie sind gern gesehene Gäste im Big Apple: Die Berliner Philharmoniker werden auch 2014 wieder zu einer Konzertreise nach New York aufbrechen. In der Carnegie Hall ist ein gemeinsamer Auftritt mit Anne-Sophie Mutter geplant.

Die Berliner Philharmoniker planen für 2014 eine achttägige Konzertreise nach New York mit sechs Auftritten. Den Auftakt soll ein gemeinsamer Auftritt mit Stargeigerin Anne-Sophie Mutter in der Carnegie Hall machen, wie die "New York Times" berichtet.

Drei weitere Konzerte sind in der Carnegie Hall geplant, unter anderem mit Werken von Schumann und Strawinsky. In der Park Avenue Armory soll das Orchester unter der Leitung von Chefdirigent Simon Rattle die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach aufführen.

Sir Simon Rattle

Bereits über 60 Auftritte in der Carnegie Hall

"Wir haben das Gefühl, dass unser Aufenthalt ein wunderbares Beispiel dafür ist, was künstlerisch möglich wird, wenn es den kollektiven Willen und die Ressourcen dafür gibt", sagte Rattle.

Seit ihrem Debüt im Jahr 1955 sind die Berliner Philharmoniker mehr als 60 Mal in der Carnegie Hall aufgetreten.

Das Konzerthaus im Herzen Manhattans, benannt nach dem Stifter Andrew Carnegie, gilt als eine der bedeutensten Konzertbühnen der USA. Der große Saal in dem Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Gebäude fasst 2.800 Zuschauer.

In der Park Avenue Armory werden die Philharmoniker im Rahmen des White Light Festivals auftreten. Bei dem Konzert in der riesigen "Drill Hall" des Gebäudes sollen die Musiker inmitten der Zuschauer spielen.

Simon Rattle (Quelle: dpa)

Rasend und revolutionär - Sir Simon Rattle dirigiert den "Ring" an der Deutschen Oper

Erstmals steht der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker am Pult der Deutschen Oper und beschert den Wagnerianern, die aus aller Welt zum Berliner Ringzyklus angereist sind, ein einzigartiges Erlebnis. Am Ende von "Rheingold" und "Walküre" gab es eine halbe Stunde Standing Ovations für Sir Simon Rattle, die Musiker, die Sänger - und eine knapp 30 Jahre alte Inszenierung von Götz Friedrich. Von Maria Ossowski