Die Plakate mit den Slogans "Achtung Gläubig", "Achtung Reich" und "Achtung Schlau" bewerben die 20. Auflage des Jüdischen Filmfestivals Berlin und Potsdam.
Vom 30. März bis zum 13. April werden insgesamt 27 Filme und 6 Kurzfilme von jüdischen Filmemachern gezeigt.
Die Vater-Sohn-Geschichte "A Strange Course of Events" von Raphael Nadjari feiert auf dem Festival seine Deutschlandpremiere. Das gilt auch für 13 weitere Festival-Filme...
Die Vater-Sohn-Geschichte "A Strange Course of Events" von Raphael Nadjari feiert auf dem Festival seine Deutschlandpremiere. Das gilt auch für 13 weitere Festival-Filme...
... und den Film "Under The Same Sun". Das Drama des mehrfach preisgekrönten Regisseurs Sameh Zahabi spielt im Westjordanland.
Eröffnet wird das Festival jedoch von "Fading Gigolo" von John Turturro. Mit prominenter Besetzung: Sharon Stone, Woody Allen und Vanessa Paradis gehören zum Cast.
Im Film "Sharqiya" geht es um den Beduinen Kamel Najer, der eines Tages erfährt, dass sein Dorf einfach abgerissen werden soll. Seine Familie...
...wohnt seit Jahrhunderten in der Wüste, kann den israelischen Behörden aber keine Besitzdokumente vorzeigen. Regisseur Ami Livne macht mit seinem Film auf ein aktuelles und verdrängtes Problem aufmerksam, einen Zwispalt von Tradition und Moderne.
"Schnee von Gestern" erzählt die Spurensuche der Dokumentarfilmerin Yael Reuveny. Anlass ist ihr Großonkel, der nicht wie einst behauptet, im KZ Buchenwald starb, sondern in Brandenburg eine Familie gründete.
Auch im Film "André Gregory" ist die Beziehung von Filmemacher und seinem Plot sehr persönlich. Hinter dem Porträt des amerikanischen Hollywood-Schauspielers mit jüdischen Wurzeln steckt die Dokumentarfilmerin Cindy Klein. Sie ist seit 14 Jahren mit André Gregory verheiratet.
"Saga of a photo" nimmt den Kinozuschauer auf eine Reise von Berlin nach Palästina. Protagonistin ist die wohlhabende Margot Klausner, die nach ihrer Hochzeit im Jahr 1926 nach Palästina zieht. Dort wird sie Geschäftsführerin des berühmten Habimah-Theaters und gründet nach dem Krieg das israelische Herzliya-Filmstudio.
Anfang der 20er Jahre entschließt Felix Tikotin, seinen Beruf als Architekt aufzugeben und von Dresden nach Berlin zu ziehen. Sein Wunsch: Eine Sammlung japanischer Kunst zu besitzen. Der Film "Felix Tikotin - A Life Devoted To Japanese Art" erzählt seine Geschichte.
Sie ist das Herz des Festivals: Nicola Galliner ist Gründerin und Leiterin des Jüdischen Filmfestival Berlin und Potsdam. Galliner wurde 1950 in London geboren und lebt seit 1969 in Berlin.
Nicola Galliner bei der Filmfestival-Eröffnung im Jarh 2013, gemeinsam mit Musiker Wolf Biermann und damaligem Ministerpräsident Matthias Platzeck.
Im Jubiläumsjahr hat Ministerpräsident Dietmar Woidke die Schirmherrschaft über das Festival übernommen. Weitere Bildergalerien