Straßenmarkierung auf der Glienicker Brücke, die früher Westberlin mit Ostdeutschland verband (Quelle: dpa)

Stiftung Denkmalschutz zahlt Sanierung - Weiterhin Geld für Glienicker Brücke

Sie wurde früher "Agentenbrücke" genannt, weil im Kalten Krieg dort Ost- und Westspione ausgetauscht wurden. Die Glienicker Brücke gehört seit 1990 zum Unesco-Welterbe und auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz findet das Bauwerk förderungswürdig und bewilligt deshalb weiterhin Geld aus seinen Töpfen.

Die Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz auch in Zukunft finanziell unterstützt. Eine Sprecherin der Institution sagte, die Brücke gehöre auch weiterhin zu den insgesamt 360 Denkmälern, die sie fördern wollen. Grundlage dafür ist ein Beschluss der Wissenschaftlichen Kommission der Stiftung.

UNESCO listet die Brücke als Welterbe auf

Die so genannte "Agentenbrücke" soll bald saniert werden. Den Anfang werden die südlichen Kolonnaden machen. Dafür wurden nach Angaben der Stiftung Denkmalschutz 50.000 Euro beantragt. Bereits vor zwei Jahren wurden Restaurierungsmaßnahmen an der Brücke von der Stiftung mit 20.000 Euro unterstützt.

Weltberühmt wurde die Glienicker Brücke im Kalten Krieg, als dort die Agenten zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion ausgetauscht wurden. Seit 1990 gehört das Bauwerk zum UNESCO-Welterbe.

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