Filmszene 3. Staffel "Weissensee" mit Florian Lukas (Quelle: ARD/Julia Terjung)

Finanzierung "unter Dach und Fach" - ARD-Serie "Weissensee" geht in die vierte Runde

Gute Nachrichten für "Weissensee"-Fans: Die ARD-Serie wird mit einer vierten Staffel fortgesetzt. Bisher spielte die Serie im Berlin der Vorwendezeit, doch nun werde eine "bislang selten im TV erzählte Phase der Geschichte" erzählt, kündigte Programmdirektor Herres an.

Die ARD geht mit einer ihrer renommiertesten Fernsehserien in die Verlängerung. Von "Weissensee" werde die vierte Staffel gedreht, kündigte Programmdirektor Volker Herres am Donnerstag in Hamburg an. Die Finanzierung sei nicht einfach gewesen, sei jetzt aber unter Dach unter Fach. Herres sprach in diesem Zusammenhang vom "großen Verdienst" der Produktionsfirma, der Berliner Ziegler Film.

Die Serie, die bislang im Berlin der Vorwendezeit angesiedelt war, soll jetzt mit den ersten freien Wahlen in der DDR, der Gründung der Treuhand, der Währungsunion bis zur Ermordung von Treuhand-Chef Detlev Karsten Rohwedder weiterlaufen. "Eine bislang selten im TV erzählte Phase der Geschichte", sagte Herres.

Zahlreich preisgekrönt

"Weissensee" schildert das Schicksal der Familien Kupfer und Hausmann in Ost-Berlin. Die erste Staffel spielte 1980, die zweite im Jahr 1987 und die dritte Staffel zwischen Mauerfall und Januar 1990. Drehstart war 2010, seitdem gehören zum Beispiel Florian Lukas, Katrin Sass oder Anna Loos zum Schauspielstab.

Die Serie gewann in den letzten Jahren zahlreiche Auszeichnungen, wie zum Bespiel den Bambi 2010 für Hannah Herzsprung. 2011 wurde "Weissensee" in den Kategorien "Beste Serie" und "Bester Schauspieler" (für Jörg Hartmann) jeweils mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet.

Oderbrücke in Frankfurt (Oder) (Quelle: rbb/ Haase-Wendt)

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