Krist Gruijthuijsen, neuer Direktor der Berliner Kunst-Werke (KW Institute for Contemporary Art) (Quelle: © Ali Kepenek)

Zeitgenössische Kunst - Krist Gruijthuijsen wird Direktor der Kunst-Werke

Die Kunst-Werke Berlin stellen sich neu auf: Im Sommer übernimmt der Niederländer Krist Gruijthuijsen die Leitung des Ausstellungshauses für zeitgenössische Kunst. Die bisherige Leiterin Gabriele Horn darf immerhin ihren Posten als Direktorin der Berlin Biennale behalten.

Der niederländische Kurator Krist Gruijthuijsen (35) wird neuer Direktor der renommierten Berliner Kunst-Werke (KW Institute for Contemporary Art). Der bisherige Künstlerische Leiter des Grazer Kunstvereins übernimmt am 1. Juli das Amt von Gabriele Horn, wie das Kunst- und Ausstellungshaus am Donnerstag mitteilte.

Horn bleibt Direktorin der Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst. Bisher war sie für beide Aufgaben verantwortlich.

Neu berufen wird eine kaufmännische Leitung. Damit stellen sich die Kunst-Werke eigenen Angaben zufolge strukturell neu auf. Mit Krist Gruijthuijsen seien die Voraussetzungen geschaffen, in eine neue KW-Ära zu starten, erklärte Künstler und Vorstandschef Olafur Eliasson. Das Programm der KW Institute for Contemporary Art wird von der Senatskanzlei unterstützt. Die Kulturstiftung des Bundes fördert die von den Kunst-Werken getragene Berlin Biennale.

Müller nennt Gruijsthuijsen eine "außerordentlich kompetente Persönlichkeit"

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) begrüßte die Ernennung des neuen Direktors.  Gruijthuijsen sei eine international exzellent vernetzte und außerordentlich kompetente Persönlichkeit, sagte er. "Er kennt die Geschichte des Hauses, seine Rolle im nationalen und internationalen Kontext und die Position der Kunst-Werke im Spannungsfeld zwischen der Off-Szene, den Institutionen mit Sammlungsauftrag und dem Kunstmarkt. Ich bin sicher, dass er der Einrichtung weitere internationale Sichtbarkeit verleihen wird."

Oderbrücke in Frankfurt (Oder) (Quelle: rbb/ Haase-Wendt)

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