Der Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor in Berlin (Quelle: dpa/Markus C. Hurek)

Platz des 18. März - Gedenken an die Revolutionäre von 1848

Zahlreiche Menschen haben am Samstag in Berlin der Opfer der Märzrevolution von 1848 gedacht. Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) und Grünen-Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel erinnerten auf dem Friedhof der März-Gefallenen an die Verdienste der Revolutionäre. Zuvor hatte es auf dem Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor eine Gedenkveranstaltung gegeben.

Im Frühjahr 1848 war es in Preußen, Österreich und im gesamten Deutschen Bund zu Protesten gegen die Vormacht des Adels gekommen. In Berlin fielen in blutigen Auseinandersetzungen vor dem Brandenburger Tor hunderte Menschen im Kampf für Pressefreiheit, eine Verfassung und die Schaffung eines nationalen Staats. Die von dem Grünen-Abgeordneten Volker Schröder gegründete Initiative "18. März" versucht seit Jahren, den Tag zum nationalen Gedenktag zu erklären - bisher vergeblich.

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1 Kommentare

  1. 1.

    Wann wird der 18. März endlich Nationalfeiertag? Mit dem CDU/Kohl-Tag 3. Oktober können und werden die Deutschen nicht anfangen ...

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