Patrick Stewart, Hugh Jackman, Dafne Keen und James Mangold bei der Premiere von Logan - The Wolverine auf der Berlinale 2017 / 67. Internationale Filmfestspiele Berlin im Berlinale Palast. Berlin, 17.02.2017 (Quelle: imago)

Filmkritik | "Logan: The Wolverine" - Der Gott des Gemetzels

James Mangolds "Logan: The Wolverine" ist der letzte Einsatz von Hugh Jackman als Mutant mit den Krallen aus Adamantium. Zum Abschied gibt der australische Hollywoodstar noch einmal alles und spielt einen von Selbstzweifeln und Selbstmordgedanken geplagten Superhelden aus dem "X-Men-Universum".  Von Anna Wollner

Premiere «Ana, mon Amour»: Schauspielerin Diana Cavallioti, Regisseur und Drehbuchautor Calin Peter Netzer (r) und Schauspieler Mircea Postelnicu. (Quelle: dpa/Fischer)

Filmkritik | Ana, mon Amour - Liebe und andere Grenzüberschreitungen

Mit Abhängigkeiten und Loslösungsprozessen einer symbiotischen Liebesbeziehung beschäftigt sich der rumänische Regisseur Călin Peter Netzer. Sein Drama "Ana, mon Amour" ist ein ungewöhnlich lebensechter Film, der zu einer therapeutischen Nabelschau abflacht. Von Ula Brunner

67. Internationale Filmfestspiele in Berlin, 16.02.2017, Premiere «Joaquim»: Die Schauspieler Isabel Zuaa (2.v.l.), Julio Machado (l) und Welket Bungue mit Regisseur Marcelo Gomes (2.v.r.). (Quelle: dpa/Jens Kalaene)

Filmkritik | Joaquim - Vom Zähnezieher zum Kopflosen

Marcelo Gomes' "Joaquim" über den brasilianischen Freiheitskämpfer Tiradentes sieht schön schmutzig aus. Der Film hätte die deftige Demontage eines Nationalhelden sein können – wenn ihn nicht eine so pathetische wie unerklärliche Klammer umgäbe. Von Fabian Wallmeier

Schauspielerin Blanca Suarez während der Pressekonferenz des Films "The Bar (El Bar)" (Quelle:Ekaterina Chesnokova/sputnik)

Filmkritik | The Bar - Tiefer in den Dreck geht nicht

Eine kleine Bar in Madrid wird zum Schauplatz eines dramatischen Überlebenskampfes. "El Bar" des spanischen Regisseurs Alex de la Iglesia ist eine Komödie über die grotesken Untiefen der menschlichen Existenz und ein Muss für Fans des schwarzen Humors. Von Ula Brunner

Die Schauspielerin Nina Hoss läuft am 15.02.2017 auf der 67.Berlinale über den roten Teppich (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)

Filmkritik | Rückkehr nach Montauk - Der Engel und der Waschlappen

Volker Schlöndorff verknüpft in "Return to Montauk" Max Frisch mit eigenen Erlebnissen, hochkarätig besetzt ist der Film auch: mit Nina Hoss und Stellan Skarsgård. Doch das Ergebnis ist trotz interessanter Ansätze ein schablonenhafter Film ohne echte Tiefe. Von Fabian Wallmeier

Schauspielerin Clara Jost beim Photocall für den Film "Colo" am 15.02.2017 auf der 67. Berlinale (Quelle: imago/ZUMA Press)

Filmkritik | Colo - Wenn die Realität eine Last ist

Der längste Beitrag des Wettbewerbs erzählt von einer Familie in einer finanziellen Notlage. Doch "Colo" ist kein Elendsdrama, sondern eine kluge Charakterstudie mit langen Einstellungen und sehr guten Hauptdarstellern. Von Fabian Wallmeier

Schauspielerin Catherine Deneuve läuft bei der Premiere von "Sage femme" am 14.02.2017 über den roten Teppich (Quelle: dpa/Gregor Fischer)

Filmkritik | Sage Femme - Entrecôte mit Vollkornreis

Zwei Frauen und die Wunden ihrer Vergangenheit. In "Sage Femme" zeigt Martin Provost, wie sich zwei widersprüchliche Charaktere aneinander annähern. Trotz zweier famoser Hauptdarstellerinnen erschöpft sich der Film jedoch in seiner vorhersehbaren Handlung. Von Andreas Kötzing

Jury-Mitglied und Schauspieler Diego Luna winkt am 14.02.2017 auf dem roten Teppich der Berlinale in die Kamera (Quelle: dpa/gregor Fischer)

Filmkritik | Beuys - Der Mann mit dem Filzhut

Für manche war er ein Verrückter. Doch kein anderer hat wie Joseph Beuys mit seinen Aktionen zwischen Kunst und Aktivismus die Gemüter bewegt. Andres Veiel ist nun eine behutsame, fast zärtliche Annäherung an den berühmtesten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts gelungen. Von Ula Brunner

Der Schauspieler Chang Chen zeigt beim Photocall zum Film MR. LONG auf der 67. Berlinale seinen Berlinale-Anstecker (Quelle: imago/Seeliger)

Filmkritik | Mr. Long - Der Killer und die Nudelsuppe

Der japanische Regisseur Sabu schickt in "Mr. Long" einen taiwanesischen Profikiller nach Tokio und lässt ihn dort mit einem Jungen und seiner drogenabhängigen Mutter anbandeln. Was eine wilde Mischung sein könnte, ist leider etwas langweilig - trotz toller Sequenzen. Von Fabian Wallmeier

67. Internationale Filmfestspiele in Berlin, 18.02.2017, nach der Preisverleihung der Bären: Die polnische Regisseurin Agnieszka Holland (r) wurde für den Öko-Thriller «Pokot» mit dem Alfred-Bauer-Preis geehrt - links ihre Tochter Kasia Adamik. (Quelle: dpa/Jens Kalaene)

Filmkritik | Pokot Spoor - Die Rache der Tiere

Mit dem hoch unterhaltsamen Öko-Murder-Mystery Drama "Pokot" kehrt die mehrfach Oscar nominierte polnische Regisseurin Agnieszka Holland wieder zurück zur alten Form. Und der Berlinale gelingt etwas Unerhörtes: Denn mit "Pokot" konkurriert eine erstklassige Miniserie um den Goldenen Bären. Von Patrick Wellinski

Der Regisseur Josef Hader wird von Schauspieler Jörg Hartmann geküsst. (Quelle: dpa)

Filmkritik | Wilde Maus - Fahriger Plot mit Wiener Schmäh

Der österreichische Kabarettist Josef Hader hat es mit seinem Debüt als Filmregisseur in den Wettbewerb der Berlinale geschafft. Doch "Wilde Maus" hat zwar ein paar gute Gags, aber kaum etwas, das Hader für weitere Regieprojekte empfiehlt. Von Fabian Wallmeier

Der australische Schauspieler Geoffrey Rush auf dem Roten Teppich der 67. Berlinale vor der Premiere von "Final Portrait" (Quelle: dpa/Jens Kalaene)

Filmkritik | Final Portrait - Der Grantler und sein Modell

Er war ein weltberühmter Künstler und ein ewiger Zweifler: der Bildhauer und Maler Alberto Giacometti. In seinem Berlinale-Beitrag konfrontiert Regisseur Stanley Tucci den alternden Künstler mit einem Bewunderer. Entstanden ist ein über weite Strecken unterhaltsamer Film. Von Ula Brunner

Ewen Bremner (l-r), Jonny Lee Miller, Anjela Nedyalkova und Regisseur Danny Boyle von T2 Trainspotting bei der Berlinale (Quelle: dpa/Monika Skolimowska)

Filmkritik | T2 Trainspotting - Nostalgie unter Freunden

Vor 21 Jahren landete Regisseur Danny Boyle mit seinem psychedelischen Drogenfilm "Trainspotting – neue Helden" einen Hit. Dass er seine alten Helden nun wieder in Edinburgh zusammenführt ist vielleicht keine besonders originelle Idee, aber eine wirklich gute. Von Ula Brunner

67. Internationale Filmfestspiele in Berlin, 09.02.2017, Eröffnungsgala und Filmpremiere «Django»: Jayro Bustamante (l) , Regisseur und Produzent aus Guatemala, die französische Schauspielerin Clotilde Courau und der saudiarabische Regisseur und Produzent Mahmoud Sabbagh. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)

Filmkritik | "Django" - Django Reinhardt bleibt ein Rätsel

Der Jazzgitarrist Django Reinhardt sieht sich im Paris der Nazi-Besatzung zunehmend unter Druck. Davon will "Django", der am Donnerstag die Berlinale eröffnet hat, wohl erzählen. Doch Reinhardts Motivationen bleiben unklar in diesem allenfalls mittelmäßigen Film, findet Fabian Wallmeier.

Die Wettbewerbsfilme der 67. Berlinale auf einen Blick

  • Donnerstag, den 9. Februar

  • Freitag, den 10. Februar

  • Samstag, den 11. Februar

  • Sonntag, den 12. Februar

  • Montag, den 13. Februar

  • Dienstag, den 14. Februar

  • Mittwoch, den 15. Februar

  • Donnerstag, den 16. Februar

  • Freitag, den 17. Februar