Welterbe in Berlin
Die Museumsinsel
Zwischen Spree und Kupfergraben liegt die weltberühmte Museumsinsel. Zwischen 1830 und 1930 entstanden, präsentieren ihre fünf Museen über 6000 Jahre Geschichte, von archäologischen Sammlungen zur Kunst des 19. Jahrhunderts. 1999 hat die UNESCO das Ensemble als Weltkulturerbe aufgenommen. Noch sind Kriegsschäden sichtbar, müssen die Bauten an den wachsenden Besucherandrang angepasst werden. Hierfür wurde ein so genannter Masterplan entwickelt. Bis 2015 soll die Neugestaltung der Museumsinsel abgeschlossen sein.
Die Museen
Das älteste Gebäude
1830 nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut, war das Alte Museum der erste Bau auf der Museumsinsel und das erste öffentliche Museum Preußens. _mehr
Das zweite – neu in Bau
Das "neue" Neue Museums feierte im September 2007 Richtfest. Ursprünglich 1859 erbaut, hat das Bauwerk eine besonders wechselhafte Geschichte. _mehr
Das bedeutendste Gebäude
1866 bis 1876 nach Plänen Friedrich August Stülers errichtet, wurde die Alte Nationalgalerie im Dezember 2001 in neuem Glanz wiedereröffnet. _mehr
Das besondere Gebäude
Das 1904 errichtete Bode-Museum beherbergt neben dem Münzkabinett die Skulpturensammlung und das Museum für Byzantinische Kunst. _mehr
Das bislang jüngste Gebäude
Das bislang jüngste Gebäude im Ensemble wurde 1930 errichtet. Neben dem berühmten Pergamon-Altar und dem Ischtar-Tor gibt es noch viel zu entdecken. _mehr
Das sechste Gebäude
Gegen David Chipperfields moderne Empfangshalle für die Insel kämpft eine Bürgerinitiative – für die Wiederherstellung des Originalzustands. _mehr
Modern oder originalgetreu?
Neues Konzept des Architekten
Was passiert auf der Museumsinsel? Architekt David Chipperfield will eine moderne Empfangshalle bauen, eine Bürgerinitiative kämpft für die Wiederherstellung des historischen Originalzustands. _mehr