"Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll" (Quelle: DCM)

Männer und Luxus - "Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll"

Er war der absolute Star im Las Vegas der Siebzigerjahre, ein schillernder Pfau, ein virtuoser Pianist: Liberace. Steven Soderbergh erzählt in seinem Film von der Liebe des alternden Entertainers zu einem 40 Jahre jüngeren Mann. In den Hauptrollen glänzen - in wahrsten Sinn des Wortes - Michael Douglas und Matt Damon.

Liberace lag in den Siebzigerjahren weltweit ein Millionenpublikum zu Füßen. Der Pianist, Entertainer und Las-Vegas-Star liebte Luxus: auf der Bühne und im Privatleben. Lange Pelzmäntel, glitzernde Kostüme, teurer Schmuck und viel Kitsch waren seine Markenzeichen.

Als sich der junge Tierpfleger Scott Thorson (Matt Damon) in den berühmten Mann verliebt, beginnt eine heimliche Beziehung. Homosexuelle haben in den Siebzigern noch einen schweren Stand. Anfangs ist Scott von den Avancen des Stars beeindruckt. Doch immer mehr leider er unter Liberaces besitzergreifender Art und seiner Kontrollsucht.

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  • Traurigschön und bitterkomisch

  • Lustig, gefühlvoll und traurig

Trailer: "Liberace - zu viel des Guten ist wundervoll"

 

Regie: Steven Soderbergh, USA 2013, 119 min, FSK: ab 12 J.
Kinostart: 3. Oktober 2013

Text:
  DCM/rbb, Foto/Video: DCM