
DDR-Kindheit - "Sputnik"
Ein Film über den Fall der Mauer - aus der Sicht eines 10-Jährigen, raumfahrtbegeisterten Mädchens, das in der brandenburgischen Provinz aufwächst und an einer spektakulären Erfindung bastelt.
Herbst 1989: Niemand ahnt, dass die letzten Tage eines kleinen Landes längst gezählt sind. Vor allem im beschaulichen Malkow im Herzen der DDR geht alles seinen sozialistischen Gang. Zumindest scheinbar.
Im Verborgenen arbeitet die zehnjährige Rike (Flora Thiemann) mit ihren Freunden Fabian (Finn Fiebig) und Jonathan (Luca Johannsen) an einer spektakulären Erfindung, die die Welt verändern, vor allem aber Onkel Mike (Jacob Matschenz) aus West-Berlin zurück in den Osten beamen soll. Inspiriert durch ihre Lieblingsserie Raumschiff Interspace bauen sie einen Teleporter. Was die Drei nicht ahnen: Rikes Eltern (Yvonne Catterfeld und Maxim Mehmet) überlegen selbst, "rüberzumachen". Und der linientreue Volkspolizist Mauder (Devid Striesow) ist den erfinderischen Quertreibern auch schon auf der Spur.
Die Lage spitzt sich dramatisch zu, als das Experiment am 9. November 1989 einen ungeahnten Verlauf nimmt: Nicht Mike landet in Malkow, sondern die gesamte Dorfbevölkerung auf der Berliner Mauer. Haben die Kinder ganz aus Versehen den Lauf der Geschichte verändert?
Regie: Markus Dietrich, Deutschland / Belgien / Tschechien 2013, 83 min, FSK: ohne
Darsteller: Flora Thiemann, Finn Fiebig, Luca Johannsen, Emil von Schönfels, Devid Striesow u.a.
Kinostart: 24. Oktober 2013
Text: MFA+/rbb, Foto/Video: MFA+









